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Neue Markenidentität für Peugeot

Peugeot Logo, Quelle: Peugeot
Peugeot Logo, Quelle: Peugeot

Der französische Autohersteller Peugeot, ebenso wie Opel, Chrysler, Citroën Teil der Automobilholding Stellantis, erhält eine neue Markenidentität. Auch das Markenzeichen wurde einem Redesign unterzogen. Dabei knüpft Peugeot, wie zuvor auch Volkswagen und Fiat, an die Formgebung früherer Markenzeichen an.

Vor elf Jahren wurde der für die Marke Peugeot typische Löwe zuletzt redesignt (dt berichtete). Seitdem, so Peugeot, habe sich das Unternehmen, die Marke und die gesamte Fahrzeugpalette stark verändert. Die Umstellung auf ein neues Markenzeichen geschehe, um mit den neuen Produkten und mit der Gesamtentwicklung Schritt zu halten.

Auszug der Pressemeldung

A new logo embodies what PEUGEOT meant yesterday, what PEUGEOT means today, and what PEUGEOT will mean tomorrow. This new coat of arms, in the effigy of the lion, has always been part of the brand. It shines a proud spotlight on the values of the PEUGEOT brand. […] This logo has been designed to last. It is synonymous with prestige, confidence, longevity and lineage. With it and its new visual identity, PEUGEOT is joining history and hyper-modernity.

Peugeot Branding Composing, Quelle: Peugeot
Peugeot Branding Composing, Quelle: Peugeot

Für Peugeot beginne nun eine neue Ära, wie das Unternehmen in seiner gestern veröffentlichten Pressmeldung erklärt. In den letzten 10 Jahren habe die gesamte Produktpalette einen erstaunlichen Aufschwung erfahren, so Peugeot. Mit dem neuen Logo solle nun „der Aufstieg der Marke gekrönt werden“. Mit 92.796 Neuzulassungen war der Peugeot 208 im letzten Jahr der meistverkaufte PKW auf dem französischen Markt. Wie die meisten Autohersteller verzeichnete allerdings auch Peugeot 2020, bedingt durch die Corona-Pandemie, einen deutlichen Absatzeinbruch. Um 42 Prozent gingen die Verkaufszahlen im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Seit 1810, dem Gründungsjahr von Peugeot, ist der Löwe das Erkennungszeichen von Peugeot. 1858 wurde erstmals ein Löwensignet als geschütztes Markenzeichen von Peugeot registriert. Seitdem wurde der Löwe viele Male modifiziert. Ursprünglich wurde der Löwe als Erkennungszeichen gewählt, da er mit seinen Zähnen im Sinne einer allegorischen Figur für die Schärfe der Sägeblätter stand, welche Peugeot einst produzierte.

Peugeot Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Peugeot, Bildmontage: dt
Peugeot Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Peugeot, Bildmontage: dt

Das neue Markenzeichen knüpft in Form und Anmutung an eine Version an, wie sie von Peugeot in den 1960er-Jahren verwendet wurde. Anstelle einer vollständigen Löwengestalt ist im neuen Signet nun wieder lediglich der Kopf des Tieres dargestellt. Der Name ist in Großbuchstaben gesetzt und oberhalb des Kopfes platziert. Ausgerichtet ist der Schriftzug an der gewölbten Schildform, in der Löwenkopf und Schriftzug eingebettet sind. Standardmäßig wird das neue in schwarz vor weißem Hintergrund abgebildet. Auch die Darstellung als Negativform vor dunklem Grund ist vorgesehen.

Vom Redesign betroffen sind laut Peugeot alle Kontaktpunkte (touchpoints) der Marke. Fahrzeuge und Produkte, Store Design, Signage, analoge Medien (Kataloge, Visitenkarten, Anzeigen, u.a.) und digitale Medien (Websites, Banner, Social Media) – die gesamte Markenkommunikation wird neujustiert. Bestandteil des neuen Markendesigns ist auch eine neue Schrift namens „Peugeot New“.

Begleitet wird die Umstellung auf die neue Markenidentität von einer Kampagne, die unter dem Motto „THE LIONS OF OUR TIME“ lanciert wird. Entworfen wurde das Signet vom „Peugeot Design Lab“, dem für das globale Design der Marke Peugeot verantwortliche hauseigene Studio.

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Kommentar

Peugeot ist als Marke nicht wiederzuerkennen. Der Blick in die Markenzeichen-Historie zeigt: den Peugeot-Löwen zeichnet von je her seine sprunghafte Natur aus. Mit dem nun vorgestellten Markenredesign vollzieht Peugeot den vielleicht, bezogen auf das visuelle Erscheinungsbild, größten Wandel in seiner mehr als 200-jährigen Geschichte. Ein Wechsel, den ich sowohl in Umfang wie Ausführung als sehr gewagt empfinde. Ein völlig neues Logo, neue Hausschrift(en), neue Bildwelten, neue Farben (Schwarz löst Blau als Primärfarbe ab) … es wird Jahre, wenn nicht Jahrzehnte dauern, bis dieser neue Stil als typisch Peugeot angesehen wird.

Die Umstellung auf ein einfarbiges Signet sorgt zweifellos dafür, dass das Markendesign variabler wird. Allerdings bin ich weder von der Qualität der Logogestaltung noch von der Markenkampagne überzeugt. Den Löwenkopf in freigestellter Form über menschliche Gesichter zu legen halte ich – pardon für die scharfe Wortwahl – für einen schlimmen Unfall, konzeptionell, markenstrategisch, wie im Hinblick auf die formal-ästhetische Qualität. Das schaut nicht nur furchtbar aus, es wirkt auch schlichtweg unprofessionell. Eine solche Montage lässt weder die Menschen noch das Markenzeichen vorteilhaft aussehen. Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie eine solch verunglückte Gestaltung den Weg durch alle Instanzen an die Öffentlichkeit findet.

Sicherlich war der Löwe mit seinem Chrom-ummantelten Fell nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Den Zeitgeschmack zieht es schon seit vielen Jahren in Richtung Reduktion und Schlichtheit. Marken werden in Summe nicht lauter, sondern leiser, dezenter, nehmen sich zurück, stellen nicht sich selbst, sondern die Bedürfnisse von Konsumenten in den Mittelpunkt. Ein Löwe, der nun „noch lauter brüllt“, wie Peugeot voller Stolz verkündet, wirkt gleichfalls wie aus der Zeit gefallen. Aus der Entfernung betrachtet bleibt vom neuen Markenzeichen aufgrund der viel zu geringen Linienstärke innerhalb des Löwenkopfes kaum mehr übrig als ein schwarzes Schild mit einem undefinierbaren Inneren. Wie sich eine Löwengestalt vereinfachen und auf ein prägnantes und eigenständiges Zeichen verdichten lässt, zeigt sich am Beispiel der Premier League.

Mein Eindruck ist nicht, wie Peugeot im Rahmen der Pressemeldung erklärt, dass Autohäuser dank des neuen Designs nun „ein Ort für eine noch menschlichere, noch visuellere und noch lehrreichere Erfahrung“ seien, im Gegenteil. Die anthrazitfarbene Fassade wie auch das dunkle Interieur wirken abweisend und stellen meines Erachtens nicht den Menschen, sondern ausschließlich die Produkte in den Mittelpunkt. Großflächige Spiegelfronten, dunkle Decken und Bodenbeläge im Showroom vermitteln keine Spur Wohlfühlatmosphäre, sondern dienen allein der Zurschaustellung von Technik und Potenz.

Die Vorstellung der neuen Markenidentität durch Linda Jackson, seit Mitte Januar 2021 Chefin der Marke Peugeot, hinterlässt bei mir mehr Fragezeichen als dass sie Antworten lieferte. Alles in dem Video wirkt in meiner Wahrnehmung unecht, gekünstelt und aufgesetzt. Im Kontext Automobile wohl eine der merkwürdigsten Rebrandings der vergangenen 10 Jahre.

Mediengalerie

Weiterführende Links

Update 18.03.2021: Heute hat Peugeot Fotos vom neuen 308 veröffentlicht, auf denen auch das neue Löwen-Markenzeichen zu sehen ist, siehe auch PM.

Fotos vom neuen Peugeot 308

Dieser Beitrag hat 53 Kommentare

    1. Korrekt. Mit der Markteinführung des neuen 308 soll das Markenzeichen dann erstmals auch am Fahrzeug zu sehen sein. Das wird voraussichtlich im Sommer dieses Jahres der Fall sein.

      1. Danke für die Aufklärung Achim. Es ist ein sehr schönes Signet an sich, finde ich, aber die Linien sind viel zu dünn. Ich denke, wenn ein Peugeot jetzt entgegen kommt nimmt man sicherlich nur ein “verschmutztes Wappen” wahr und nicht die Symbolik, die man aktuell beim Löwen erkennt. Oder auch beim Citroen Doppelwinkel, den vier Ringen von Audi und und und.

  1. Mein erster Gedanke war: Das ist ein Rückschritt. Sieht eher nach Sportverein, denn nach großem Automobilhersteller aus. Im Grunde könnte man auch sagen, dass es seinerzeit einen Grund dafür gab die Wappenform aufzugeben. Leider verschwindet damit ein sehr prägnantes Markenemblem, das eher eine Evolution hätte vertragen können. Die geringen Linienstärken im neuen Logo führen dazu, dass z.B. auf der Website das Logo nur noch Matsch ist. Evtl. würde auch eine Variante für kleine Abbildungsgrößen das Problem beheben. Die Icon-Version aus Schild und gebogener Linie ist leider total generisch. Bis man das dem Kunden ins Hirn geprügelt hat wird es dauern.

    Die Gestaltung der Niederlassungen finde ich wirklich gut. Klar schaut ein wenig nach dunkler Höhle aus. Das hat aber ein wenig was von einem Messestand/Showroom. Ich frage mich bis wann das umgestellt werden wird? Wenn ich so die Peugeot Autohäuser in der Umgebung betrachte, ist noch nicht mal das letzte Redesign dort angekommen.

  2. Eigentlich bin ich ja ein Fan von Logos, die stilisierte Tierillustrationen verwenden. Aber dann sollte es auch überzeugend gemacht sein. Das hier überzeugt mich nicht. Zwar stellt der Löwenkopf eine Vereinfachung im Vergleich zur den “Hofbräuhaus-Versionen” von 1998 und 2002 dar. Aber die viel zu dünnen Strichstärken lassen – auf Distanz betrachtet – das neue Schildlogo zu einem einzigen schwarzen Klumpen zusammensoßen. Der Löwe hätte viel mehr Weißflächen gebraucht und auch die Typo eine fettere Linienstärke. Was ist nur in die Autobauer gefahren? Schon das Marken-Neudesign von VW kam für mich einer visuellen Katastrophe gleich. Zero Points, liebe Franzosen.

  3. Der Rebrand wirkt auf mich insgesamt wertiger und hebt die Ästhetik der Marke. In der Wappenform erinnert es sogar leicht an Porsche. Rein subjektiv gefällt mir die neue Anmutung. Ich sehe allerdings auch die Gefahren, die ein solch radikaler Rebrand mit sich bringt. Die seit Jahren gelernte Marke verliert jeglichen Wiedererkennungswert und muss sich zunächst vollständig neu etablieren. Das wird dauern und zunächst einen Sichtbarkeitsverlust nach sich ziehen. Ich finde es dennoch spannend, dass man sich hier richtig was getraut hat.

    Handwerklich kann man glaube ich wenig diskutieren. Die Linien sind stellenweise zu filigran, was die Verwendbarkeit stark einschränkt. Das beste Beispiel liefert der eigene YT-Kanal mit dem kleinen Profilbild gleich mit. Die Kampagne wirkt ein wenig nach einer Zwischenprüfung der Mediengestalter, Jahrgang 2014. Das ist beim Draufgucken schon unangenehm. Aber Kampagnen sind glücklicherweise vergänglich und auch das Logo lässt sich nochmal nachschärfen und eventuell auch in eine Verwendung ohne Wappenform und Typografie abwandeln. Das setzt allerdings voraus, dass es vorher gelernt wurde, womit wir wieder beim Anfang wären.

    Eine Sache, die ich in der Präsentation im übrigen wirklich misslungen finde; warum gibt es keine Visualisierung auf einem Fahrzeug? Das interessiert potenzielle Käufer doch wirklich mit am meisten: “Wie sieht dieses Logo auf meinem Auto aus?”. Hat Opel auch geschafft. Und selbst, wenn es nur auf einem Konzeptfahrzeug war.

  4. Die Variante von 1986 aus der Logohistorie wär’s gewesen.
    Schräge Typografie hatte Peugeot eh schon immer.

    1. Absolut, habe ich auch direkt gedacht. Einfach ’86 etwas abwandeln, neue Font. Fertig. Der Löwe ist für mich so ikonisch, zusammen mit dem Blau, dass man den einfach nicht so rasieren sollte. Schwarz sind so viele Automarken. Ich glaube, das werden sie bereuen. Das neue Signet sieht aus wie ein Sportclub aus den USA und ist aus der Distanz nicht zu erkennen. Auch die Font im Logo finde ich wirklich ungut, erinnert an Fußballmanager. Chance leider vertan…

  5. Endlich einmal ein Rebrand, bei dem nicht simplifiziert wird! Wie erfrischend und mutig! Natürlich ist so ein Logo dann nicht perfekt für das heutige App Zeitalter, aber wie viel mehr Charakter strahlt so ein Logo aus. Warum sollte es ein Nachteil sein, wenn die Marke nicht “leiser und dezenter” wird? Erfolgreiche Automobilmarken wurden das nie. Der Mercedes-Stern wird von Generation zu Generation größer und stolzer, die BMW Niere auch. Der VW Kreis und der Opel Blitz mögen zwar für die digitale Welt vereinfacht worden sein, auf den Autos werden die Logos trotzdem größer und breiter denn je platziert. Was natürlich irgendwann einfach nicht mehr zusammen passt.
    Mir gefällt auch die Kampagne mit den Köpfen an und für sich. Die einzige Gefahr für mich ist, dass das Rebrand und auch die Autohäuser zu edel für ein Mainstreammarke wie Peugeot sind. Für mich passt das perfekt für eine edle Sportwagenmarke wie Maserati oder Lotus. Womöglich soll Peugeot im neuen Konzern auch ein wenig höher positioniert werden. Optisch ist das meiner Meinung nach auf jeden Fall schon gelungen.

  6. Ich kann die positiven Reaktionen gar nicht nachvollziehen.
    Das Logo könnte aus einem Videospiel ohne Lizenzen stammen.
    Oder zur Fußball-WM im Supermarkt auf Billig-T-Shirts prangern. Steht dann “England“ oder “Holland“ statt Peugeot drauf.

  7. In dem Punkt mit den Plakaten und überlagerten Gesichtern muss ich Achim Recht geben, aber ansonsten find ich das Logo ein großes Stück besser als alles was nach 1964 kam. Ich bin lange Zeit Peugeot gefahren und das Logo hat mich immer gestört. Dieses Wappentier war für mich nie wirklich ein Löwe. Zu schlank, die Mähne kaum erkennbar, auch bei dem Redesign 2010 keine große Verbesserung. Kein Symbol für Stärke, sondern eher eine tänzelnde Katze oder so. Klar, keine Frage, das Logo ist eine Revolution, auch wenn es fast in dieser Form schon mal existierte. Aber ich denke es hat das Potential schnell angenommen zu werden. Und es reiht sich ein in den neuen Trend, sich in Sachen Branding auf alte Logos zurück zu besinnen, siehe Burger King, VW und Co. Es wirkt wertiger, es ist mutig und nicht wiederzuerkennen und genau das gefällt mir. Ich bin eh kein Freund von Redesigns, bei denen den meisten die Änderungen nicht mal auffallen.

  8. Das neue Logo scheint fast eine gelungene Fortschreibung des Protonlogos bis 2016 zu sein. Aber mit Peugeot assoziiere ich es spontan erstmal nicht.

  9. Ich finde die schlichte Variante mit dem Schild und der Linie interessant (Visitenkarte/Jacke). Am Ende ist es das, was ich von Logo aus der Entfernung wahrnehme. Vielleicht wird diese Variante ja auch das Logo oder eine Logovariante für die Fahrzeuge.

    Dass Peugeot mit dem neuen Löwenkopf mehr Power assoziiert und durch das dunklere Ambiente Coolness, finde ich von Vorteil. Das mag sicherlich dazu führen, dass man sich umgewöhnen muss. Ich nehme Peugeot so aber wertiger wahr. Wenn das bei anderen Kunden genau so ist, ist so eine radikale Umstellung sicherlich nicht von Nachteil und weist in die Zukunft der Marke.

  10. Hab es diesmal erst einmal sacken lassen… Aus aktuellem Empfinden heraus, ist die Änderung beinahe krass, ja sogar revolutionär. Betrachtet man aber die Logo-History, sind hier keine unbekannten Schritte gemacht worden – im Gegenteil. Man besinnt sich auf frühere Zeiten und rekonstruiert den Löwenkopf im Wappen auf eine zeitgemäße Art.

    Das Wappenlogo macht einen edlen, hochwertigen Eindruck… Vorallem auf Drucksachen oder Multimedia-Anwendungen bzw. Werbung. Große Probleme sehe aber auch ich bei der Präsentation auf den Autos. Der typische Zwiespalt von Autoherstellern. “Wie bringe ich das filigrane Flat-Logo auf mein reales, plastisches Endprodukt?”

    Bisher haben wir noch keine tatsächliche Anwendung auf dem Kühlergrill zu Gesicht bekommen. Eine kleine Demo zeigt aber, dass es tatsächlich große Einbußen bei der Erkennbarkeit geben dürfte. Die gewollte Stärke des Löwen geht unter, man erkennt in groben Zügen gerade das Wappen mit irgendetwas darauf.

    Mein Gedankengang, trotzdem beides unter einen Hut zu bekommen: In Werbung und Öffentlichkeitsarbeit kann das Wappen-Logo als PEUGEOT-Dachmarke glänzen. Für die Fahrzeugfront könnte ich mir dagegen den Löwenkopf aus dem Wappen herausgelöst gut vorstellen.

  11. Ich finde es angenehm, dass die “tänzelnde Katze” nun abgelöst wird, finde das Logo auch nicht zu “laut”. Auch das Verwenden von feinen Linien halte ich nicht für misslungen – schließlich leben wir nicht mehr in der Welt der 800x600er Auflösung. Auch im Font-Design macht man sich dies zunutze und wird gerne filigraner, warum dann auch nicht bei Logozeichnungen?

    Einzig allein völlig unpassend finde ich es als Signet auf den Autos, egal, in welcher Größe oder 3D-Anmutung man es anbringen wird. Nirgends sonst ist die Reduzierung auf vereinfachte Formen so entscheidend wie auf einem Kühlergrill. Und da ist man hier total weit entfernt.
    Damit entspricht die hier allgemein genannte Kritik (unkenntlich auf die Distanz) eigentlich genau dem, was mich auch an den Logos von Alfa_Romeo, Porsche und Lamborghini stört, die von Weitem ebenfalls nur noch als kryptische Irgendwas zu erkennen sind. Lamborghini und Porsche verlassen sich dabei wohl eher auf eine traditionelle Silhouette, um Wiedererkennungswert zu erzeugen, Alfa_Romeo auf das Kühlergrill-Schild. Ob Peugeot ähnliches kann, halte ich eher für fragwürdig.

    1. Auch das Verwenden von feinen Linien halte ich nicht für misslungen – schließlich leben wir nicht mehr in der Welt der 800x600er Auflösung.

      Allerdings leben wir in einer Welt, in der die Größe eines Favicons nach wie vor 16 x 16 bzw. 32 x 32 Pixel beträgt. Nur weil im Laufe der Jahre die Standardauflösung von Monitoren zugelegt hat, ändert dies nichts an dem für Logos geltendem Gestaltungsprinzip: so einfach wie möglich, dabei eigenständig und einprägsam.

      Auch im Font-Design macht man sich dies zunutze und wird gerne filigraner, warum dann auch nicht bei Logozeichnungen?

      Ein Trend, wonach Fonts filigraner werden, vermag ich spontan nicht zu erkennen. Ich sehe vielmehr fette, robuste, zum Teil rustikale Schriften oder auch Slab-Serifen seit einigen Jahren stark im Aufwind, Stichwort Handmade-Look, Bio, Nachhaltigkeit (Beispiel Berief, Beispiel Alpro), Beispiel Die Grünen), Oatly. Vieles schaut aus, als sei es in kleinen Manufakturen und Familienbetrieben hergestellt worden, obwohl tatsächlich große Konzerne dahinter stehen.
      Was ich mit Bestimmtheit sagen kann, und deshalb sollte man Typedesign und Logodesign nicht in einen Topf werfen, ist, dass an ein Logo ganz andere Anforderungen gestellt werden als an eine Schrift. Wobei man hier freilich zwischen Copytext-Schriften und Headline-Schriften differenzieren sollte. Ein Logo muss ein Blickfang sein und sich, um es einmal bildhaft zu formulieren, in die Hirnrinde einbrennen. Und wenn ich „Nike“ oder „Apple“ sage, dann muss das dazugehörige Zeichen vor dem inneren Auge erscheinen. Wenn da nichts erscheint, obwohl man das Zeichen hundert mal gesehen hat, ist es kein gutes Logo. Eine weitere zentrale Funktion eines Logos ist bestmögliche Reproduzierbarkeit. Dazu muss die Form einfach sein. Darüber hinaus ist ein gutes Logo identitätsstiftend. Eine Schrift hingegen, zumindest eine Copytext-Schrift, muss all dies nicht leisten. Ihre Aufgabe ist es Inhalt und Information zu transportieren. Headline-Schriften dürfen und sollen natürlich auch Identität vermitteln, allerdings nicht auf Kosten ihrer Kernfunktion Lesbarkeit – diese ist bei allen Schriften entscheidend. Wenn der Blick einzig bei einer Schrift hängen bleibt, läuft vieles schief. Von Adrian Frutiger ist das Zitat überliefert: „Wenn du dich an die Form des Löffels erinnerst, mit dem du die Suppe gegessen hast, dann war es eine schlechte Form. Löffel und Letter sind Werkzeuge.“ Aus den genannten Gründen ist es richtig und wichtig, bei der Gestaltung eines Logos andere Prinzipien zu berücksichtigen und anzuwenden als bei der Gestaltung einer Schrift.

      Nirgends sonst ist die Reduzierung auf vereinfachte Formen so entscheidend wie auf einem Kühlergrill.

      Warum sollte das so sein? Ich kann in diesem Kontext keine besondere Notwendigkeit zur Reduktion erkennen, zumal die zur Verfügung stehende Fläche auf dem Kühlergrill oder auf der Motorhaube vergleichsweise groß ist. Bei der Abbildung auf Sneakern, Smartphones, Kopfhörern, Lebensmittelverpackungen, Schreibgeräten und unzähligen anderen Produkten ist es mindestens ebenso wichtig, dass die Form des jeweiligen Markenzeichens möglichst simpel angelegt ist.

      1. Naja, das Logo auf dem Kühlergrill soll ja auch aus der Entfernung, in der Bewegung, von der Seite, beim Vorbeifahren, im Rückspiegel oder auch falschrum auf der Felge etc. erkennbar sein. Ich finde durchaus, nicht viele Logos verlangen, derart aus der Bewegung heraus gesehen zu werden. Des Weiteren sieht man auch an dem hohen Anteil von Autos in der Werbung, dass die (eher nur selten im Leben getroffene) Kaufentscheidung zum Auto stark umworben wird, was die Bedeutung der Markenidentität erhöht. Die Logos müssen also mehr als in vielen anderen Branchen sich in das Gedächtnis einbrennen, auch bei Leuten, die sich erstmal weder für Logos noch für Automarken interessieren.

  12. Für mich wirkt das Logo wie mit einer dieser Kostenlosen Logodesign-Seiten gemacht. Eigentlich ganz nett, aber doch zu generisch. Die Kritik von Tobias teile ich voll und ganz.

  13. Den Trend zur Rückkehr alter Logoversionen finde ich im Grunde interessant und gut. In diesem Fall geht es mir so, dass ich mich an diese Version des Löwen nicht mehr aktiv erinnern kann, weil sie schon zu lange außer Gebrauch ist und ich daher die Umstellung als zu großen Bruch empfinde. Auch wirkt der Löwenkopf in dieser Form recht beliebig und austauschbar (eine Darstellung, wie sie auch in ganz anderen Bereichen, z.B. bei Sportvereinen, vorkommt). Eine Überarbeitung des 2010er Logos hätte mir persönlich mehr zugesagt.

  14. Off-Topic:
    Alte Artikel, wie zb das letzte Redesign von Opel oder das neue Logo von KIA sind nicht mehr lesbar, mit dem Hinweis, dass neue Artikel nur mit einer Mitgliedschaft zu lesen sind.

      1. Das ist verständlich, ich denke Dennis meinte aber das Wording. Wenn man auf den “alten” Link klickt, wird man darauf hingewiesen dass “neue” Inhalte nur kostenpflichtig verfügbar sind.

        Ich war auch zuerst verwirrt weil ich mir dachte “Hu, der Artikel ist doch alt?” :)

        1. Ich versuche die Paywall möglichst flexibel zu halten. Beispielsweise möchte ich auch immer wieder einmal aktuelle Beiträge sofort zugänglich machen (wie in diesem Fall). Dort wo der Inhalt exklusiv bzw. rechercheintensiv ist, kann ein entsprechender Hinweis auf die dt-Mitgliedschaft erscheinen.

      2. Okay, ich war nur verwirrt, weil die Artikel nicht als dt+-Artikel gekennzeichnet waren und ich die eigentlich damals lesen konnte.

  15. Hab im ersten Moment an Lamborghini gedacht. Sieht jetzt sehr nach Sportwagen aus. Das alte Logo mit Löwenkopf kannte ich gar nicht, nur den stehenden Löwen. Ich frag mich aber auch, ob man das am Auto dann überhaupt erkennt. Ist aus 5m Entfernung dann halt nur noch ein schwarzes Wappen mit “irgendwas” drin.

  16. Ich musste gerade echt kurz schauen, ob der 1. April und nicht der 1. März ist. Das ist das Schlimmste, was ich seit langer Zeit gesehen habe.

  17. Das neue Peugeot-Logo ist ganz hübsch anzusehen, verfehlt aber so ziemlich alles, was es erfüllen müsste, da schließe ich mich den vielen anderen Kommentaren an. Ich denke auch, eine gut gemachte, gerne auch revolutionäre Entwicklung des ganzen Löwen wäre sinnvoller gewesen. Im Moment fürchte ich das zart(gezeichnet)e Löwenköpfchen im Emblem wird auf dem Fahrzeug nur aus nächster Nähe zu erkennen sein, was bleibt ist das Schild, das formal zum aktuellen Fahrzeugdesign so gar nicht passen will. Man kann spätestens seit Einführung des 508 sagen, dass sich Peugeot Fahrzeuge schon in eine recht progressive, durch aus auch aggressive, Richtung mit der Formensprache entwickelt haben – etwa das kleine Lenkrad unterm Tacho, die Tagfahrleuchten, die wie Reißzähne anmuten, oder die drei Striche der Heckleuchten, die man gerne als „Krallen“ bezeichnet hat; in dem Kontext wirkt diese klassische, fast schon antiquierte Schildform doch recht deplatziert. Den filigranen Kopf wird man innerhalb dieser Form am Fahrzeug wohl nur schwer erkennen können. Was sehr schade ist, denn letztlich ist jedes gestaltete, gebrandete Fahrzeug, die beste Außenwerbung für einen Fahrzeughersteller.

    Fast schön amüsant finde ich die Verwendung des Löwenkopfes bei den Beispielen in den Editorial-Anwendungen: seitenfüllend, angeschnitten, losgelöst vom Schild – hat man die Nachteile schon erkannt!? Die Visuals mit dem Löwenköpfen über den Menschenköpfen sind von der Idee her vielleicht noch witzig, formal gelungen ist das aber in keiner Weise.

    Was bleibt ist immerhin eine Konsequenz des neuen Konzerns: Stellantis als Konzern und als Logo wirft ebenso Fragen auf, wie das „entgiftende“ Giftgelb von Opel und eben nun die Löwenmarke. Ob Opel und Peugeot dem Ziel als Player für „upper Mainstream“ wirklich gerecht werden, weiß ich nicht, es darf bezweifelt werden. Allerdings hat Opel hier meines Erachtens mehr gut gemacht, das Logo erfuhr einen gekonnten Feinschliff und das giftig-problematische Gelb macht die Marke dann tatsächlich irgendwie jünger (hätte ich eigentlich schon vor zehn Jahren empfohlen). Bei Peugeot hat sich leider mehr getan und wird sich mehr tun (müssen) – ich fürchte das Design wird in dieser Form nicht alt, denn man erkennt Peugeot nicht wieder (und das obwohl die Marke derzeit durchaus Erfolg hat). Der noch aktuelle ganze Löwe entspricht in seiner Formsprache sicherlich nicht mehr den aktuellen Anforderungen (er mutet an, als wäre er von der letzten Fahrzeuggeneration übrig geblieben), aber er hat(te) ein enormes Potential in Sachen Wiedererkennung!

  18. Am Ende des Videos Reveal Program | Peugeot New Brand Identity sieht man das Logo an der Fahrzeugfront im Einsatz – beleuchtet. Das relativiert die Linienstärke natürlich. Allerdings kann nicht jedes Logo zu jeder Zeit beleuchtet werden. Ich finde es prinzipiell gut, sich auf ein traditionelles Logo zu besinnen. Allerdings wäre in diesem Fall ein Zitat, welches an die modernen Anforderungen angepasst ist, meines Erachtens die besser Lösung gewesen.

    Der große Schatten über dem Auge wirkt für mich störend, zudem gibt es viele Logos mit einem ähnlichen Löwenkopf. Es hätte viel Raum für eine cleverere Umsetzung gegeben, damit diese Logo wirklich längere Zeit Bestand hat.

    Interessant ist auch die Tatsache, dass viele Asiaten in den Beispielen und Videos auftauchen. Ich denke, dass das auch mit der Ausrichtung der Zielmärkte zusammenhängt. Auch Autodesign weicht dann von typisch europäischem Design ab, wenn ein Hauptmarkt woanders liegt (z.B. Porsche Cayenne, besonders das Heck der zweiten Generation). Da hilft dann auch vielleicht ein sehr traditionelles Zeichen.

    1. Ich nehme an du meinst dieses Fahrzeug: https://www.youtube.com/watch?v=cXt8L3hAEnM&feature=emb_rel_end

      Dabei handelt es sich beim e-Legend „nur“ um eine Studie eines Elektro-Fahrzeugs das historische Vorbilder wie den 504 zitiert (also im prinzip Retro-Design, siehe auch https://de.motor1.com/photo/3263745/peugeot-e-legend-concept-2018/). Daher ist meines Erachtens das Logo in dem Zusammenhang anders zu verstehen. UND es ist auch ein anderes:


      Quelle: de.motor1.com

    2. … sieht man das Logo an der Fahrzeugfront im Einsatz – beleuchtet. Das relativiert die Linienstärke natürlich.

      Der Umstand, dass ein Emblem am Fahrzeug mit Hintergrundbeleuchtung ausgestattet ist, relativiert die zu geringe Linienstärke keineswegs, im Gegenteil. Anhand der Darstellung unten wird deutlich, wie dominant die Schildform ist und wie wenig der Löwenkopf zur Geltung kommt. Hier gilt es vor dem Hintergrund der Lichtstreuung und dem sogenannten Irradiations-Effekt mit einem entsprechend optimierten, sprich vereinfachtem Zeichen entgegenzuwirken. Und noch einmal: Logos sollten generell in ihrer Form simpel sein, nicht nur am Fahrzeug.

      Peugeot neues Logo am Fahrzeug, Quelle: Peugeot/YouTube

      1. @ Jürgen
        Ui, hatte die unterschiedlichen Fahrzeuge nicht so im Kopf, jetzt weiß ich auch, welche Studie das ist. Obwohl dieses Logo dann vielleicht ein Entwurf aus dem Entstehungsprozess darstellt.

        @ Achim
        Ganz meine Meinung, der Kopf und die Schrift funktionieren nicht mit dem Schild. Dieses Konstrukt ist zu komplex und zu kleinteilig. Hatte ich ja auch angemerkt – zumindest versucht, es freundlich auszudrücken.

  19. Hier will wohl jemand direkter mit der spanischen Marke CUPRA konkurrieren, wenn ich mir die Architektur-Designs so anschaue.
    Prinzipiell finde ich den Schritt mutig und tendenziell positiv. Aber das Handwerk versaut es auf ganzer Linie. Vieles von dem hier bereits Angesprochenem sehe ich ähnlich. Logo viel zu filigran und dann nimmt man es gleich wieder auseinander und platziert ein halbierten Löwenkopf auf die Printprodukte (was an sich ja sogar gut aussieht, wirft aber ein schlechtes Licht auf den Umgang mit dem eigenen Logodesign).
    Spätestens an der Stelle hätte mir als Designer die Frage aufkommen müssen: braucht es unbedingt ein Schild drum rum? Ich glaube das Ganze währe viel besser ohne ausgekommen oder aber man hätte den Schriftzug vom Schild losgelöst. Dann hätte der Löwenkopf mehr Fläche und prägnantere Linien bekommen können.

    1. Kann mir vorstellen, dass der Schriftzug vor allem in der Übergangsphase enorm wichtig ist. Denn wer würde von heute auf morgen erkennen, dass der PEUGEOT-Löwe nun nicht mehr im Ganzen auftritt?!

      Um nur einen Löwenkopf als Hauptlogo darzustellen, fehlt erstmal die Historische Grundlage. Häufig werden vor allem große Marken sehr behutsam abgeändert. Meine Logik erklärt es so: Zuerst besinnt man sich auf die Vergangenheit, das bedeutet ein Löwenkopf im Schild. Hat man sich das eingeprägt, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sowohl Schriftzug als auch Schild verschwinden könnten. Nacheinander oder im selben Zuge. Die aktuelle Lösung ist daher für mein Verständnis ein Zwischenschritt zur Umgewöhnung.

      Verweise auch nochmal auf meine Skizze auf Seite 1, etwas Ähnliches könnte neben dem Kühlergrill-Logo auch als Hauptlogo funktionieren… aber etwas später!

      1. Na das glaub ich aber dann doch eher weniger. Dafür ist der ganze Prozess viel zu Kostenintensiv, als das man ein Zwischenlogo etabliert und ein anderes (das eigentliche) Endergebnis schon in der Pipeline steckt.

        Das man auf den Schriftzug verzichten solle hab ich nicht gemeint. Das bloß nicht, dafür ist die Änderung der Bildmarke viel zu gravierend, als das man da eine Wiederkennung hätte. Ich hätte einfach den Schriftzug außerhalb des Schildes platziert und den Löwenkopf damit größer gemacht.

        Vlt. einfach zum Vergl. Bild- und Wortmarke bei CUPRA. Da wurde eine völlig neue Marke etabliert. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das Logo ins Gehirn gebrannt. Da sind auch Bild- und Wortmarke getrennt und es funktioniert super.

  20. Schriftzug, obwohl niedlich im Schild integriert, und Löwenkopf zu filigran. Der König der Löwen hat als Ohr eine Schlange (Kaa?), die ihm ein Schildbürgerstreich aus Schilda ins Ohr säuselt. Besser ein ganzer Löwe als ein Löwenkopf unter vielen und dazu noch ein schlechter. Welcher Löwe gelt sein Haar oder sollte hier vermenschlicht werden? Der Hals wirkt so als ob der Löwe sich in geduckter Stellung verteidigen würde statt anzugreifen. Fragen an die Großmutter: Warum reißt Du Dein Maul so weit auf, wenn nur ein schwaches Lüftchen entweicht statt ein kräftiges Fauchen? Warum sind Deine Augen so stark geweitet? Hast Du Angst oder ist Dir etwas unheimlich? Denn auf der Jagd in der Dunkelheit bist Du nicht, denn dafür wirst Du beleuchtet, was wiederum eine gute Idee ist.

  21. Dem Kommentar von Achim im Artikel habe ich nichts hinzuzufügen und entspricht völlig meiner Meinung.

  22. So richtig gefallen will es mir nicht, zu kleinteilig. Es wirkt zu aggressiv, zu adrenalingeladen.. Ich verbinde mit solchen Logos eher Sportwagen als Familienwagen. Auf einem Modell wie den 308 wirkt es komisch Der Löwe hat mir leider auch zu filigrane Linien, das wird auf Print in kleinen Größen zerfleddern. Die Schrift hat mich an Porsche erinnert.

    1. Funktioniert für mich leider gar nicht. Auf den Seiten als zusätzliches Emblem von mir aus. Aber auf der Front fügt sich die Grundform des Schildes schon unharmonisch zumindest in dieses Fahrzeugdesign ein. Beim e-Legend Concept hats ja ganz gut ausgesehen, dann muss man aber auch diese Designsprache übernehmen. Es ist ja leider nicht viel übrig geblieben aus 2018.

  23. Wurde das Logo nicht erst vor kurzem geändert? Ich finde es an sich gut, aber als Ablöse des bisherigen Logos keine gute Idee. Gefällt mir nicht. Ich sehe darin überhaupt keinen Wiedererkennungswert.

  24. Meine Laienassoziation:
    Porscheschild in S/W statt bunt, Löwe statt Pferd;
    sehr ähnlich die Gestaltung des Markennamens: sieben Großbuchstaben im oberen Bogen des Schildes, erster Buchstabe ein P, Schriftzug gewölbt, nahezu identische Typen.
    Wie gesagt: Bin Laie und Verbraucher.

    Fritz Baur

    1. Vielen Dank Jürgen, für Deinen Hinweis!
      Da bei den von Dir eingebetteten Fotos nicht klar ist, ob eine Verwendung auf dieser Website zulässig ist, habe ich sie entfernt. Im Artikel selbst habe ich jedoch eine neue Galerie mit Fotos eingepflegt, die direkt von Peugeot stammen und die für die Veröffentlichung im Rahmen von Berichterstattungen vorgesehen sind.

  25. Als ich das erste Mal auf der neuen Webseite war, dachte ich, ich wäre bei ford.de – gleiches Farbspektrum, sehr ähnliche Schriftart- und größe, praktisch identische Buttongestaltung, ähnliches Menü, ähnliche Bildwelten. Das jedenfalls bei der mobilen Seite. Überraschend.

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