Nun geht es los. Gut 8 Wochen vor der Bundestagswahl lassen die Parteien wieder tausende von Freiwilligen ausschwärmen, um ihre politischen Botschaften unter das Volk zu bringen. Ungeachtet der Tatsache, dass Kommunikation heutzutage durchaus effizientere Wege kennt, lässt es sich nach wie vor keine Partei nehmen, den Städten dieser Republik ihr Branding aufzudrücken. Kein Laternenmast, der den Sommer unbestückt übersteht. Das Stadtbild wird wieder bunt.
Der frühe Vogel fängt den Wurm, scheinen sich Bündnis 90/Die Grünen, Die Linken und die Piratenpartei gedacht zu haben, denn sie gehören in diesem Jahr zu den ersten, die mit dem Plakatieren begonnen haben. SPD, CDU und die FDP lassen sich hingegen noch etwas Zeit. Sie wollen erst 6 Wochen vor der Wahl am 22. September 2013 die Plakate aufhängen. Das ist auch der Grund, weshalb in diesem Fall die Wahlplakatanalyse hier im dt in zwei Teilen erfolgt. Sobald die Plakate der letztgenannten Parteien vorliegen, werden diese in einem zweiten Teil vorgestellt. In diesem Zuge erfolgt auch die abschließende Bewertung samt Gesamtfazit. Darüber hinaus wird die Plakatbewertung von einer Umfrage begleitet, zu der jeder dt-Leser herzlich eingeladen ist: Welchen Einfluss haben Wahlplakate?
Schauen wir uns also an, was sich Bündnis 90/Die Grünen, Die Linken und die Piratenpartei haben einfallen lassen.






[…] Rahmen der diesjährigen Betrachtung der Wahlplakate zur Bundestagswahl möchte ich gerne eine Umfrage vorwegschicken. Über den Einfluss von Wahlplakaten auf die […]
[…] Rebecca Harms und Sven Giegold angeführt wird. Die Plakatgestaltung ist im Vergleich zur Bundestagswahlkampagne 2013 deutlich konventioneller geraten. Keine auf den Kopf gestellten Motive, keine locker-flockigen […]
[…] knüpft die Europawahlkampagne der Linke nahtlos an den Bundestagswahlkampf 2013 an. Grundsätzliche Aspekte wie Anordnung, Schriftauswahl (Helvetica Inserat) und Duktus wurden […]
[…] versichert. Fotografisch wie auch sprachlich sind die Plakate weniger auffällig als etwa die „UND DU?“-Motive zur Bundestagswahl 2013, die über mehr Eigenständigkeit verfügen und schon allein aufgrund der Sprüche zum […]
[…] in Bezug auf die Gestaltung der Motive. Diese unterscheiden sich nämlich deutlich von den Plakaten zur letzten Bundestagswahl. Auf Einfachheit folgt Verspieltheit und, was für Plakate der LINKEN eher untypisch ist, jede […]