7 Kommentare zu “Cottbus wird zur partizipativen Stadtmarke

  1. Achim hat eigentlich alles geschrieben: Es gibt viel zu tun. Die Marke kann ein Anfang sein. Wenn Cottbus dann erst am (nicht an der ;) Ostsee liegt, kommen ggf. auch ein paar mehr Gäste … touristisch wirbt allerdings weiterhin der Cottbusser Postkutscher, den man im neuen Smiley nun wahrlich weder erkennen noch interpretieren kann (die neue Marke findet sich dann lediglich im Merchandising als T-Shirt versteckt.) – Die Kampagne ist nicht verlinkt. Grundsätzlich finde ich solch abstrakte moderne Marken mit »Mehrwert und Augenzwinkern« fein, ob es für eine Stadt wie Cottbus das Richtige ist (die ja »altgediente« regionale Alleinstellungsmerkmale ganz besonderer Art hat: Sorben, Spreewald, …) so abstrakt zu kommunizieren? Das lässt eher den Clash der Markenwelten erwarten. Es bleibt spannend …

    http://www.cottbus.de/

    https://cottbus-tourismus.de/

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/rechtsruck-warum-ich-immer-seltener-nach-cottbus-fahre.1005.de.html?dram:article_id=456861

  2. Als Bielefelder hat mich das neue CB-Logo direkt an das BI-Logo aus Bielefeld erinnert, was auch daran liegen mag, dass es die selbe Agentur war. Das meine ich jedoch nicht im negativen Sinne! Auch der Umgang mit dem neuen Logo ist wie in Bielefeld, Bürger dürfen es verwenden und damit die Stadt bekannter machen. Ein sehr gutes Konzept wie ich finde. In Bielefeld hat es super funktioniert. Viele Autos haben das neue Logo am Heck, sehr viele Unternehmen, von der örtlichen Sparkasse angefangen bis hin zu großen Unternehmen, nutzen es in ihrer Werbung und es ist überall im Stadtbild zu sehen. Die Bürger identifizieren sich mit dem Logo und so soll es sein. Gut anzunehmen, dass es in Cottbus ähnlich läuft.

    • Auch als Nicht-Bielefelder musste ich, vermutlich wegen ähnlichem (aber tatsächlich anderem) Font und der Farbe an Bielefeld denken. Wenn sich der Erfolg dann auch so ähnlich transferieren lässt, dann ist dieses Design ja geglückt. Der Weg ist sicherlich noch ein weiter … Dafür viel Erfolg, nicht dass Cottbus am Ende ein Ort wird, denn es zwar gibt, den aber niemand wirklich will.

    • Ich wohne ebenfalls in Bielefeld und hatte exakt den selben Gedanken. Allerdings finde ich das Cottbusser Logo im Vergleich deutlich schwächer, das liegt aber vermutlich auch daran, dass ich mit lächelnden Gesichtern in Logos nichts anfangen kann und das Konzept des Bielefelder Logos auf mich einfach durchdachter wirkt.

  3. Also mir gefallen solche Logos. Es ist nicht langweilig, kein Standardfont und es ist tatsächlich eine “Marke”, nicht nur ein Name. Auch wenn jetzt in beinahe jedem Kommantar Bielefeld erscheint, finde auch ich den Vergleich dazu ebenfalls positiv. Wenns die gleiche Agentur ist, dann finde ich, sie machen hier gute Arbeit. Natürlich gibt es mehr zu tun, als nur Logos auf diverse Dinge zu drucken, aber es ist eine Basis mit Potential.

    Was mir weniger gefällt, ist die Darstellung des Logos in rot-transparent über Stadt/Garten. Hier geht die rote Farbe im bunten Hintergrund unter. Das geht besser!

  4. Nette Idee mit den gekippten Buchstaben.
    Wenigstens eine Idee, wenn ich da an das Null-Idee-Fladendesign des verunglückten Cottbus-Logos aus dem Laienwettbewerb denke.

    Unwichtige Assoziation, nicht lesen:
    Da ich Münchner bin (korrekt: Zugroaster seit 2001) sehe ich leider dauernd a Brezn über der Stadtabbildung. Hilfe.

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