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ARD-Politikmagazin „Kontraste“ im neuen Design

Kontraste Politikmagazin Logo (2020), Quelle: rbb
Kontraste Politikmagazin Logo (2020), Quelle: rbb

Kontraste Politikmagazin Logo (2020), Quelle: rbb

Das ARD-Politikmagazin „Kontraste“ sendet zukünftig aus einem neuen Studio und in einem neuen Design. Nach rund zwei Jahrzehnten erhält die Sendung einen gänzlich veränderten Look.

Die Sendung „Kontraste“ im Ersten, die Erstausstrahlung erfolgte 1968, ist ein investigatives, politisches Magazin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Alle drei Wochen donnerstags um 21.45 Uhr sendet „Kontraste“ live aus der Hauptstadt exklusiv recherchierte Beiträge und Hintergrundberichte über politische und gesellschaftliche Strukturen sowie Reportagen und Porträts.

Ab dem 6. Februar bekommt „Kontraste“ ein neues Design. Moderatorin Eva-Maria Lemke verabschiedet sich im Anschluss in die Babypause und Redaktionsleiter Matthias Deiß übernimmt ab dem 27. Februar.

Auszug der Pressemeldung

Der neue Auftritt von „Kontraste“ ist kompromisslos klar, schnörkellos, funktional und innovativ. Das neue Logo ist der Leitgedanke, die Basis und das Brandingtool im gesamten Design. Fragmentartige Flächen in schwarz, weiß und silbergrau werden kombiniert mit der „Red Line“, die sich wie ein roter Faden durch alle Elemente zieht und den Fokus setzt – ein Zitat der Unternehmensfarbe. Das neue Design ist flexibel in Größe und Form, es wurde mit besonderem Blick auf die zunehmende mobile Nutzung und soziale Netzwerke für alle Ausspielwege passgenau gestaltet.

ARD-Politikmagazin Kontraste – vorher und nachher
ARD-Politikmagazin Kontraste – vorher und nachher

Entworfen wurde das Logo („The Rock“) von der Agentur Alpenblick (München).

"Kontraste" 2020 in neuem Studio mit neuem Design, Quelle: rbb, Foto: Claudius Pflug
„Kontraste“ 2020 in neuem Studio mit neuem Design, Quelle: rbb, Foto: Claudius Pflug

Streng angeordnete Lichtkästen, ein Hochkant-Monitor sowie eine sogenannte Vidiwall sorgen für eine „zeitgemäße und bildstarke Präsentation der Inhalte“, so der rbb. In Kombination mit der kontrastreichen Grafik böte sich nunmehr die Möglichkeit, stärker als bisher unterschiedliche Positionen und Blickwinkel zu beleuchten. Konzipiert wurde das „Kontraste“-Studio vom Schweizer Setdesigner Rico Chiari gemeinsam mit der Abteilung On-Air-Design des rbb.

Kommentar

Ein wirklich ansprechendes Gesamtbild, bei dem sich Grafik und Set-Design wunderbar ergänzen. Die durch Ecken und Kanten, 90-Grad-Winkeln sowie starken Kontrasten erzeugte Strenge wird von den warmen, erdigen Farbtönen der Sockel und des des Bodens abgemildert. Ein, wie ich meine, passendes Umfeld für eine Sendung, die inhaltlich oftmals klare Kante zeigt. Auch die Struktur des Bodens ist angenehm – sie erzeugt eine Materialität, die sich positiv auf die Atmosphäre auswirkt. In letzter Zeit neigen Fernsehsender ja doch dazu, es mit der Virtualität zu doll zu treiben, siehe BRISANT, das seit November letzten Jahres in einer extrem künstlichen Kulisse produziert wird. „Kontraste“ zeigt, dass es deutlich besser geht.

Mehrzeilige Typologos haben nach wie vor Konjunktur, siehe Schlösser Alt, Hannover, Saarbrücken, Vancouver, TheMet, Genua, Innsbruck, Ingolstadt, u.v.m.. „KON TRAS TE“ ist in einem Ultra-Black-Schriftschnitt (*) der Thesis gesetzt, der offenbar speziell für die Sendung gezeichnet wurde. Die Thesis ist die Hausschrift der ARD. Der Vorteil eines solchen Typologos ist sicherlich die, bedingt durch die quadratische Form, Kompaktheit und damit verbundene Praktikabilität, Stichwort Social Media, Apps, Mediatheken, u.a.. Ein Alleinstellungsmerkmal ist ein solcher über mehrere Zeilen reichender Schriftzug freilich schon lange nicht mehr.

Mediengalerie

Weiterführende Links

* laut @sk_txet handelt es sich um Kapitälchen aus TheSans Expert Black.

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