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Schlösser Alt erhält neues Markenzeichen

Schlösser Alt Logo (seit 2020), Quelle: Radeberger Gruppe KG
Schlösser Alt Logo (seit 2020), Quelle: Radeberger Gruppe KG

Schlösser Alt, 1873 erstmals in Düsseldorf gebraut, erhält ein umfassendes Rebranding. Mit dem runderneuerten Markendesign möchte man insbesondere neue Kunden ansprechen und die Attraktivität der Marke erhöhen.

Die Altbiermarke Schlösser Alt gehört seit 2004 zur Radeberger Gruppe. 2002 wurde die letzte Düsseldorfer Braustätte geschlossen, seitdem wird das Bier in Dortmund gebraut. Schon seit Jahren ist der Absatz sowohl von Kölsch aber noch stärker von Altbier rückläufig. Branchenexperten sehen hierfür einerseits ein in den letzten Jahren gewachsenes Gesundheitsbewusstsein und damit stärkere Zurückhaltung beim Alkohol als Grund, anderseits könnte der oftmals bei Altbiermarken fehlende Lokalbezug diese Entwicklung befördert haben, so Branchen-Analystin Ina Verstl gegenüber der Rheinischen Post.

Das neue Markendesign von Schlösser Alt, das vor wenigen Tagen vorgestellt und in den kommenden Wochen sukzessive in den Handel eingeführt werden soll, steht ganz im Zeichen des Löwen. Der Löwe ist seit je her das Wappenzeichen von Düsseldorf und nunmehr auch das Markenzeichen von Schlösser Al…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 39 Kommentare

  1. Nun ja. Ich wohne ja neuerdings in Düsseldorf. Die Marke “Schlösser Alt” ist hier sehr präsent – sämtliche Kneipen und Restaurants, die das Bier ausschenken, haben das Logo irgendwo in der Lichtreklame, auf Werbetafeln, auf der Speisekarte, im Schank- oder Speiseraum. Wohlgemerkt: Das gut sichtbare Kreislogo, als “Signet”. Sollen nun diese tausenden und hunderttausenden Schilder etc. ausgwechselt werden? Wer soll das bezahlen? Und wenn sich niemand dafür findet, wird es auf Jahrzehnte ein Bier geben, das nicht beworben wird, und Schilder, die etwas bewerben, was es nicht gibt. Mal so ganz praktisch gedacht.

  2. Welcher Designer hat denn da schlecht geträumt. Ein Alt, gebraut seit 1783 und von mir sehr geschätzt, mit dem Logo eines Billig-Produkts.

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