Skip to content

R WEG…

Solarworld RWE Anzeige

Solarworld RWE Anzeige

Nicht schön, dafür schön gebrüllt. In dem aktuellen Kampagnenmotiv ließ Solarworld das RWE-Logo durch die Bonner Werbeagentur Kreativ Konzept zerschneiden, Provokation dabei gerne in Kauf nehmend. Nicht voRWEg gehen ist angesagt, sondern WEG GEHEN… von der Kernenergie. Wenn RWE erst einmal mit Anwälten LOSGEHT, ist ganz schnell in Bonn das ein oder andere OHRWEG.

via horizont.net

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 25 Kommentare

  1. Dem aufmerksamen Spiegel-Onlne-Leser ist bestimmt die Geschichte über die Frau, die das Atomkraft-Nein-Danke Logo entworfen hat, aufgefallen. (Hab den Namen leider nicht parat.)

    Weltweit wird dieses benutzt, in Original-Form. Diese Frau hat noch nie einen Cent dafür gesehen. Was diese Frau aber hat, ist eine Stiftung (oder von mir aus Rechtsabteiling) die sich NUR darum kümmert, die kommerzielle Nutzung dieses Logo`s zu unterbinden. Und das tun sie erfolgreich…

    Wenn also dieses “Strom ohne Atom”-Sönnchen nicht in Absprache mit dieser Stiftung/Dame/Rechtsabteilung entstanden ist, ist das Plagiat schon extrem frech… und ja auch bewußt gekupfert.

    Viel Spaß RWE/Kreativ Konzept

    Georg

  2. In unserem Bioladen lag mal ein Prospekt für Ökostrom mit dem Titel “fingeRWEg” mit RWE Schiftzug. Scheint auch keinen gestört zu haben. ;)

  3. Der Name “Solarworld” ist mir in den letzten Tagen mehrmals mit ausgesprochen hanebüchener und unstimmiger Werbung aufgefallen. Im Fernsehen werben sie mit einem äußerst seltsamen Spot, in Machart und Ausführung eine seltsame Mischung aus “Spendenaufruf für Japan” und “Teleshopping”-Machart. Und nun der billigste Angriff auf einen letztendlich doch nur einen beliebigen einzelnen Stromanbieter in der Art einer Schülerzeitung. (Was mich dabei fasziniert, ist die Tatsache, dass jegliche Art von eigener Stromerzeugung und speziell Solarstrom letztendlich immer noch mit dem Stromnetz eines Anbieters zusammenarbeiten muss — Solarstrom nennt das aber taktisch nicht ungeschickt “öffentliches” Stromnetz).

    Wie auch immer, das Marketing dieser Firma stößt mir unangenehm auf. Solarstrom soll eine elegante, saubere Alternative sein, aber sämtliches Marketing dieser Firma ist konzeptionell und in der Ausführung auf dem ziemlich niedrigen Niveau eines Spätnacht-Homeshopping-Spots.

  4. @Georg Rabensteiner:

    Die gute Frau heißt Anne Lund, stammt aus Dänemark und hat das Logo im Jahre 1975 als damals 22jährige Studentin gezeichnet. Und besagte Stiftung ist die “Organisationen til Oplysning om Atomkraft (OOA)” aus Kopenhagen.

  5. Jedes Mal wenn mir das Plakat unterwegs begegnet lese ich mit dem ersten flüchtigen Blick “VoRWEg gehen” und denke das ist eine RWE Werbung. Erst beim zweiten Blick erkennt man (finde ich) das es für SolarWorld wirbt. Doch wie viele werden wohl genau hin schauen?
    Wenn ich es nicht besser wüsste würde ich denken das SolarWorld ein Projekt von RWE ist das sich mit Solarenergie beschäft und kein Rivale von RWE.

Schreibe einen Kommentar

Die Netiquette ist zu beachten. Vor dem Hintergrund einer transparenten, sachlich-fairen Debatte wird die Nutzung eines Klarnamens empfohlen.

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="bildurl"> <a> <blockquote>

An den Anfang scrollen