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R WEG…

Solarworld RWE Anzeige

Solarworld RWE Anzeige

Nicht schön, dafür schön gebrüllt. In dem aktuellen Kampagnenmotiv ließ Solarworld das RWE-Logo durch die Bonner Werbeagentur Kreativ Konzept zerschneiden, Provokation dabei gerne in Kauf nehmend. Nicht voRWEg gehen ist angesagt, sondern WEG GEHEN… von der Kernenergie. Wenn RWE erst einmal mit Anwälten LOSGEHT, ist ganz schnell in Bonn das ein oder andere OHRWEG.

via horizont.net

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Dieser Beitrag hat 25 Kommentare

  1. Das eine Ohr. Oder das andere Ohr. Oder aber das Einohr.

    Ansonsten ist der billige Blau-Gelb-Kontrast wirklich zum Weglaufen!

  2. dass es hässlich ist – naja gut. nicht jeder ist gestalter und kennt sich mit typografie, farben und größenverhältnissen aus. diese anzeige ist aber wie oben beschrieben extrem missverständlich und deswegen doppelt schlecht. schade, denn die sache an sich begrüße ich durchaus.

  3. Bei dem Motiv weiß ich nicht, wo ich hingucken soll. Völlig überladen mit Informationen. Das Carport mit Auto hat eine andere Perspektive als das Haus, und das Auto erscheint mir doch daneben auch sehr … geräumig :)
    Aber die Idee mit dem Sparschwein-Solarpanel find ich cool. Vielleicht hätte man sich mehr darauf konzentrieren können. Geht völlig unter.

    Insgesamt ist das Motiv viel zu sehr konzipiert und man erkennt deutlich die typische Krankheit der klein- und mittelständischen Unternehmen: die Handschrift der Geschäftsführung. Unbedingt noch den Atomkraft-Button drauf, das Wort „Eigenstrom“ schön groß und den Carport dazu, weil die ja auch Solarpanel für Carports verkaufen. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. CLEVER!!!

    Bei der Titelschrift würde mich interessieren, ob das „G“ wirklich so verkrüppelt daherkommt oder was da sonst passiert ist.

    Ich muss ja gestehen, dass ich Werbung mag, wo man den Konkurrenten direkt anspricht. Das hat früher immer für Spannung gesorgt, wenn SEGA versucht hat, Nintendo in die Tonne zu kloppen oder Ronald McDonald lieber bei BurgerKing sein Fettpolster anfuttert. Leider stecken die Anwälte wahrscheinlich schon in den Startlöchern.

  4. Im Handelsblatt war ja zu lesen:
    „… sagte Asbeck, der sich selbst stundenlang neben seinen Grafiker setzte, um das Plakat mitzugestalten.“ (Herr Asbeck ist der Konzernchef)
    – da wundert man sich doch ein bisschen weniger über die Ausführung. Dennoch bleibt die Frage, warum die zuständige ausführende Werbeagentur nicht stärker gegensteuern konnte…

  5. Ich kann als Betrachter folgendes berichten: bin heute mit der Bahn schon zweimal dran vorbeigefahren – und zweimal war ich fest davon überzeugt: das ist die neue Werbung von RWE. Mich wundert es also jetzt, das sie es nicht ist :)

    Zum Plakat an sich: für mich kommt null der Sinn „Weggehen von der Kernkraft!“ rüber. Ich sehe da nur ein zugeschmissenes Plakat und viel Verwirrung rund um Strom.

  6. Werte Schöngeister, manchmal ist Inhalt eben wichtiger als Schein und Design… Das ist schwer für Euch RWE- und Markenversteher ohne Selbstkritik, aber Japan und der Gau ist auch nicht schön. Und RWE macht weiter, als wär nix. Da kann man schon mal den Holzhammer nehmen… Und die Diskussion zeigt: Das Ding tut es, und zwar gut. Das Plakat wird gesehen und verstanden. Was noch? Bisserl mehr Typo, etwas mehr modernes Einheitsgegrafike… Sorry, für mich nicht spielentscheidend. Auch wenn’s schöner geht, das Thema ist nicht schön sondern wichtig für die Zukunft.

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