Quo vadis, Designpreise in Deutschland?

Designpreis der Bundesrepublik Deutschland

Nirgends floriert das Geschäft mit den Preisen besser als in der Designbranche in Deutschland. Für Unternehmen und Institutionen wie iF International Forum Design, Red Dot oder den Rat für Formgebung ist die Ausrichtung von Designwettbewerben, die von Jahr zu Jahr mehr Auszeichnungen hervorbringen, äußerst einträglich. Was für Branchenfremde grotesk anmutet, hat innerhalb der Designbranche Tradition: Preisträger zahlen einen hohen Preis dafür, ausgezeichnet zu werden. Ein jämmerliches Bild, das Deutschland auf diese Weise als Designstandort abgibt.

Preise für Design gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Immer mehr Unternehmen haben in den letzten Jahren das Geschäft mit den Awards für sich entdeckt und so fällt es mittlerweile schwer, zwischen all den Wettbewerben den Überblick zu behalten. Folgerichtig nimmt auch die Anzahl an auf diese Weise ausgezeichneten Arbeiten zu, denn – wer will es den Unternehmen verdenken –, lässt sich mit jeder Auszeichnung Einnahmen generieren. Diese belaufen sich im Fall der oben genannten Unternehmen auf eine Summe zwischen 2.000–4.000 Euro pro Auszeichnung. In den Teilnahmebedingungen werden diese Gebühren mitunter als „Winner-Package“ bezeichnet, die grundlegende Idee einer Auszeichnung verhöhnend und ad absurdum führend. Während beispielsweise Buchautoren, Musiker und bildende Künstler für ihre ausgezeichneten Leistungen mitunter beträchtliche Summen an Preisgeld erhalten, werden Designer kräftig zu Kasse gebeten. Eine Perversion, wie sie in dieser Ausprägung nur in der Designwirtschaft vorkommt.

Je mehr ausgezeichnet wird, desto weniger ragt heraus

Die Preisträgerschwemme führt zu dem Dilemma, dass wirklich herausragende Produkte, Konzepte und Designs in der Flut an Preisträgern schlichtweg unter gehen. Das Ziel eines Designpreises, Exzellenz sichtbar zu machen, wird bei Geschäftsmodellwettbewerben in der Regel verfehlt. Allein der Red Dot Award wurde im vergangenen Jahr 2.037 mal vergeben. Es ist dies tatsächlich die Zahl der Preisträger, nicht die der Einreichungen. 569 mal wurde der rote Punkt in der Sparte Communication Design vergeben, 228 mal in der Sparte Design Concept und 1.240 mal in der Sparte Product Design. Bei 4.928 Einreichungen in letztgenannter Sparte bedeutet dies eine Auszeichnungsquote von 25%. Beim iF Award liegt diese Quote sogar bei bis zu 37%.

Dass ein Award, der derart oft vergeben wird, kaum Strahlkraft entfalten kann, versteht sich von selbst. Das Ergebnis ist ein Designpreis, dessen Aussagewert vergleichbar mit einem Discounter-Bio-Label ist. Konsumenten wissen längst, dass ein solches Label mehr Schein als Sein ist. Mutmaßliche Qualitätssiegel haben sich zu Allerweltszeichen verkehrt, die auf lange Sicht den jeweiligen auslobenden Unternehmen mehr schaden als dass sie von Nutzen wären, zumindest, wenn man neben rein wirtschaftlichen Aspekten auch das Renommee berücksichtigt.

Berechtigte Kritik am früheren Bundesdesignpreis

Die zu hohen Teilnahme- wie auch Auszeichnungsgebühren sind immer wieder Anlass für Kritik aus der Designszene, zu Recht. Als die Berliner Gestalterin Juli Gudehus im Sommer 2006 einen Offenen Brief an den damaligen Wirtschaftsminister Michael Glos verfasste und sie darin Kritik am Designpreis der Bundesrepublik Deutschland übte, war der Zuspruch und die Unterstützung aus der Designszene wie auch von Seiten der Politik so groß, dass dem Rat für Formgebung, dem von je her für die Ausrichtung des Designpreises zuständigen Organ, das Privileg, die offizielle Designsauszeichnung der Bundesrepublik Deutschland ausschreiben zu dürfen, in letzter Konsequenz entzogen wurde.

Unter der Administration Philip Rösler wurde nämlich einige Jahre später die Entscheidung getroffen, die Ausrichtung des Preises erstmalig auszuschreiben. In dem vom Wirtschaftsministerium ausgeschrieben offenen Wettbewerbsverfahren konnte sich schließlich die Berliner Agentur DMY gegen neun andere Bewerber durchsetzen. Das Regelwerk wie auch die Gebührenordnung des Designpreises wurden im Zuge der Neuausrichtung in wesentlichen Zügen reformiert. So konnten Designer und Unternehmen erstmals ihre Produkte und Arbeiten direkt einreichen, anstatt dass diese gewissermaßen per Akklamation in einem intransparenten Verfahren durch den Rat für Formgebung bestimmt wurden. Da in diesem Zuge die Teilnahmegebühr sogar auf 350 Euro angehoben wurde, eine Dotierung über die Nachwuchsdesigner-Kategorie hinaus jedoch nicht vorgenommen wurde und darüber hinaus im ersten Jahr des Wettbewerbs 2012 eine Benennung der Jury-Mitglieder ausblieb, fand der Bundesdesignpreis auch in dieser Konstellation wenig Zuspruch. Auch das war nicht der Staatspreis für Design, den sich so viele Designer erhofften.

Guter Rat ist teuer

Der Rat für Formgebung wiederum lancierte 2011 mit dem „Designpreis Deutschland“ einen eigenen Designwettbewerb, dessen Name jedoch fast zum Gegenstand eines Gerichtsprozesses mit dem BMWi wurde. In gütlicher Einigung wurde vereinbart, um Verwechslungen mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland zu vermeiden, dass der Rat den vom ihm ausgerichteten Wettbewerb zukünftig unter der englischen Bezeichnung „German Design Award“ ausrichten werde. Es ist dies der „Premiumpreis für Design“, wie der Award vom Rat beworben wird. An dem seinerzeit von vielen Designern kritisierten intransparenten Prozedere wie auch den hohen Gebühren hält der Rat für Formgebung allerdings noch heute fest. Gleichwohl lobt dieser in einem separaten Wettbewerb einen Preis für Nachwuchsdesigner aus, der mit 25.000 Euro dotiert ist. Bei mehreren Millionen Euro Einnahmen pro Wettbewerb eine Summe, die vergleichsweise überschaubar erscheint.

Der Entzug des Bundesdesignpreises markierte für den Rat, der 1953 auf Antrag der SPD-Fraktion vom Bundestag auf den Weg gebracht wurde, zugleich die Loslösung von der öffentlichen Hand. Seitdem steht dieser vor der Herausforderung, nunmehr stärker denn je den Einflüssen der Privatwirtschaft ausgesetzt, sich selbst finanzieren zu müssen. Weder erhält der Rat für Formgebung heute noch Gelder vom Bund, noch von der Stadt Frankfurt, wie er sie für viele Jahre bezog. Die Durchführung von Designwettbewerben ist also für das Fortbestehen des Rates von großer Bedeutung. Ähnlich wie andere Unternehmen, die kontinuierlich neue bzw. veränderte Produkte auf den Markt bringen, lanciert der Rat für Formgebung für ein zahlungskräftiges Klientel Wettbewerbe. Als Preisträger des erstmals im vergangenen Jahr ausgeschriebenen German Brand Awards müssen Teilnehmer, so sie sich denn Preisträger nennen wollen, mindestens 3.150 Euro investieren. Bedenkt man, dass der Rat nach wie vor in der Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung fungiert, eine geradezu obszöne Preisansage. Designpreise lohnen sich nur für die Auslober, wie der Designer und Buchautor Prof. Florian Pfeffer die Misere mit den Awards zusammenfasst.

„Wer nicht will, zahlt nix“, wie Erik Spiekermann, eines von zwölf Präsidiumsmitgliedern im Rat für Formgebung, die Logik hinter einem solchen Geschäftsmodell-Wettbewerb auf meine Anfrage hin kommentiert. Wer keine 300 Euro als Teilnahmegebühr aufbringen mag, so Spiekermann weiter, der will auch nicht am Markt erscheinen. Widerspruch! Von nicht wollen kann nämlich keine Rede sein, wie die immer wieder aufflammenden Diskussionen über Designpreise in Fachmedien zeigen. Der Punkt ist, dass sich insbesondere kleine Agenturen und selbstständige Designer einen solchen Preis schlichtweg nicht leisten können und sie deshalb auf die Teilnahme verzichten müssen.

Wettbewerbe wie Red Dot, iF und German Design Award sind lediglich dem Anschein nach für jeden Designer offen. Tatsächlich verhindern die zu hohen Auszeichnungsgebühren einen freien und echten Wettbewerb. Während sich große Agenturen auf diesen Deal – zahl einen Preis und du bekommst deinen Preis – nach wie vor einlassen, schließt ein solches System kleine Unternehmen und Selbstständige in großem Umfang aus. Diese bilden jedoch, und das wissen auch die großen, vielfach mit den Bezahl-Awards ausgezeichneten Agenturen, das Rückgrat der hiesigen Kultur- und Kreativwirtschaft.

„Made in Germany“ ist ohne Design undenkbar

Eine Parallelwelt entsteht, wie es der Designer Daniel Hyngar nennt. Kürzlich für einen solchen German Brand Award nominiert, verfasste er dieser Tage einen Offenen Brief, den er an den Geschäftsführer des Rat für Formgebung Andrej Kupetz richtete. Unumwunden bekannte Hyngar darin, dass er den Preis lieber nicht gewinnen möchte. Eben jene Absurdität ist es, die den Design-Award-Betrieb hierzulande charakterisiert und die ein so schlechtes Bild auf Deutschland als Designstandort wirft. Dabei sollte doch eigentlichen allen klar sein, dass das Gütesiegel „Made in Germany“ ohne herausragendes Design undenkbar wäre.

„Es ist offensichtlich, dass das Thema Designaward in Gänze eine Reform braucht“, wie es Heinrich Paravicini, Geschäftsführer der Agentur Mutabor, auf den Punkt bringt. Es brauche jemanden, der vorangeht, so Paravicini. „Wer wäre da besser geeignet als der Designpreis der Bundesrepublik. Der Preis der weltweiten Design-Exportnation Deutschland. Und dieser Preis muss erhaben sein über Geschäftsmodelle, Winner-Packages und dubiose Jurytätigkeiten. Das Problem: Wenige Jahre nach Reformierung des „Preis der Preise“, wie der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland gerne betitelt wird, wurde er wieder eingestellt. Und so wird der Bundesdesignpreis seit 2015 nicht mehr vergeben. Als Leuchtturm in einem Wirrwarr aus Wettbewerben wäre ein offizieller Designpreis Deutschlands dringender erforderlich denn je.

Bestärkt vom Eindruck, mit seinem Offenen Brief den Finger in die Wunde gelegt zu haben, startete Hyngar vor wenigen Tagen eine Petition, in der er die Wiederaufnahme und eine grundsätzliche Neuausrichtung eines echten Designpreises der Bundesrepublik Deutschland anregt. Eine Petition, die jede Unterstützung verdient. Claudia Siebenweiber, Präsidentin des Berufsverband der Kommunikationsdesigner (BDG), hat die Petition unterschrieben, weil sie sich von einem abermals neujustierten Bundesdesignpreis eine Signalwirkung erhofft, sowohl in Bezug auf den Designstandort Deutschland wie auch hinsichtlich anderer Designwettbewerbe, für die dieser als Vorbild wirken könnte.

Die Petition richtet sich namentlich an Frank Fischer, Leiter des Referat VIA5 Kultur- und Kreativwirtschaft und Ministerialrat im Bundesministerium für Wirtschaft, der für den Bundesdesignpreis zuständig ist. Auf die Gründe für die de facto Einstellung des Preises angesprochen antwortete mir das dortige BMWi-Referat: „Vor dem Hintergrund der Vielzahl an Designpreisen, die sowohl bundesweit als auch auf Länderebene vergeben werden, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie die Designförderung neu ausgerichtet und die Auslobung des Designpreises der Bundesrepublik Deutschland eingestellt.“ Eine Kapitulation also? Mehr als deutlich unterstreicht dieser Rückzug die Vormachtstellung der Geschäftsmodellpreise wie auch die Notwendigkeit eines Bundesdesignpreises, der, wie Paravicini es formuliert, über den Dingen steht. Eben weil es so viele Preise gibt, für die man zahlen muss und die gleichzeitig an Aussagewert verlieren, bedarf es einer Instanz, die den in weiten Teilen pervertierten Design-Award-Betrieb ordnet.

Ein starkes Markenzeichen für mehr Sichtbarkeit von Design

Mit der genannten „Neuausrichtung der Designförderung“ verweist das BMWi auf die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, die 2007 ins Leben gerufen worden ist. Seitdem sei die Zusammenarbeit mit der Designwirtschaft und den Verbänden intensiviert worden. Der zuletzt im November durchgeführte Kongress „Design.Innovation.Europe“ wie auch der Wettbewerb „Kultur- und Kreativpiloten“ wurden hierfür in einer Stellungnahme seitens des BMWi als Beleg angeführt. Seit Anfang des Jahres gibt es in Berlin zudem das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes. Ungeachtet der durch die Politik angeschobenen, ausdrücklich lobenswerten Initiativen mangelt es allerdings einem Wettbewerb wie dem der „Kultur- und Kreativpiloten“ an Zugkraft. Kreativpiloten – noch nichts davon gehört? Eben. Eine Einschätzung, mit der in keiner Weise die Leistung der jeweils Ausgezeichneten geschmälert werden soll, die jedoch den Ruf nach einer gerade im Ausland wahrnehmbareren Marke Bundesdesignpreis verstärkt. Erkennt das BMWi denn nicht die Chance, die solch eine global sichtbare Marke bietet? Unternehmer und neue Themen ins Rampenlicht zu stellen, wie es das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft als eines der zentralen Ziele formuliert – keine Bühne wäre dafür besser geeignet als ein offizieller Designpreis der Bundesrepublik Deutschland.

Die Bedeutung eines offiziellen Preises für die Wirtschaft ist enorm und lässt sich in harten Zahlen fassen, wie beispielsweise der Computerspielpreis aufzeigt, der seit 2009 verliehen wird. Seit dessen erstmaliger Auslobung 2008 stieg die Anzahl an Unternehmensgründungen innerhalb der Software-Branche sprunghaft an (Abb. unten). Das Signal, das ein so hoch dotierter Preis an die kreativen Spieleentwickler sendet ist klar: seht her, eure Leistung wird belohnt! Durchaus neidvoll blickt man als Designer auf die geradezu irrwitzig anmutende Summe von 470.000 Euro, mit der der Preis dotiert ist. Getragen von den Branchenverbänden BIU e. V. und G.A.M.E. e. V. und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geht der Computerspielpreis auf einen Bundestagsantrag aus dem Jahr 2007 zurück. Eine ähnliche Unterstützung seitens der Politik wäre auch für die Designwirtschaft wünschenswert.

Gründungsdynamik in der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland 2002-2014 nach Teilmärkten, Quelle: BMWi

Gründungsdynamik in der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland 2002-2014 nach Teilmärkten, Quelle der Ursprungsgrafik: BMWi

Vorbild für andere Designwettbewerbe

Der Computerspielpreis könnte ebenso als Vorbild für einen neujustierten Designpreis der Bundesrepublik Deutschland dienen, zumindest in Bezug auf die finanziellen Rahmenbedingungen, wie die von einigen Bundesländern ausgelobten staatlichen Designpreise: Bayern (dotiert mit 52.000 Euro), Sachsen (dotiert mit 50.000 Euro), Brandenburg (dotiert mit 20.000 Euro), und Saarland (undotiert). Auch die von europäischen Fachmagazinen in Eigenregie ins Leben gerufenen European Design Awards (kurz ED-Awards) seien explizit als positives Beispiel genannt.

Herausragende Produkte und Leistungen in den Bereichen Produkt- und Kommunikationsdesign brauchen einen ebenso herausragenden Preis. Einen fairen und transparenten Preis, von dem alle Seiten partizipieren, nicht nur der Auslober. Einen Preis, den man sich als Designer leisten kann. Einen Preis, der der großen Bedeutung von Design für den Standort Deutschland gerecht wird und der das Qualitätsversprechen „Design made in Germany“ auf internationalem Terrain zu einem vertrauensstiftenden Markenzeichen macht.

Und noch ein Thema, das in diesem Zusammenhang von Bedeutung ist und insbesondere von politischer Seite Aufmerksamkeit verdient: Die Neuausrichtung eines Designpreis der Bundesrepublik Deutschland sollte man zum Anlass nehmen, das jedenfalls wäre mein Wunsch, die in vielen Fällen unlauteren Teilnahmebedingungen von Designwettbewerben wie auch die zunehmend unfairen Bedingungen von Ausschreibungen/Pitches insbesondere durch behördliche Stellen (dt berichtete) zu reformieren. Hier darf der Bund gerne als Vorbild vorangehen, um die richtigen Signale auch in die Wirtschaft hinein zu senden. Die Bekämpfung unfairer Designwettbewerbe fördert sehr wohl, um damit einer Aussage des Bundeswirtschaftsministeriums entgegen zu treten, die Existenz von Gestaltern, weil nämlich auf diese Weise zum Ausdruck gebracht wird, dass Design eine Leistung ist, die man nicht für lau bekommt. Bedauerlicherweise hatte der Verein „FIDIUS – Faire Designwettbewerbe“ seine Arbeit vor vier Jahren Mangels finanzieller Unterstützung einstellen müssen. Eine Reaktivierung wäre ein Gewinn für jeden Designer, weil FIDIUS die Designwertdebatte wieder beflügeln würde.

Zu einer solchen Debatte trägt unbedingt auch die von Daniel Hyngar verfasste Petition bei. Noch einmal möchte ich dazu einladen, diese zu unterstützen, sie zu unterzeichnen und sie zu teilen.

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57 Kommentare zu “Quo vadis, Designpreise in Deutschland?

  1. Für einen Preis müssen wir uns nicht bewerben. Unsere Kunden zahlen einen Preis für unsere Ideen und bekommen unsere volle Dienstleistung. Wenn dies jemandem gefällt kann er uns liken, wenn jemand uns einen Preis verleihen will kann er uns …

    • Es ist kein Geheimnis, dass bei Wettbewerben meist gerade solche Werbekampagnen oder Designs prämiert werden, die von Kunden vorher abgelehnt(!) wurden. Hat zum einen damit zu tun, dass diese Ideen wirklich kreativ, neu und gewagt sind. Andererseits sitzen in den Jurys ja meist ebenfalls Werber und Designer, die mehr von diesen gewagten Kampagnen und Designs im Markt sehen möchten.

      Also nein, Alto Kirchhoff! Nicht alle Kunden bezahlen uns für alle unsere Ideen. Deshalb sind Designwettbewerbe – natürlich hochwertige, faire und bezahlbare – schon grundsätzlich sehr wichtig, weil sie echte Kreativität auszeichnen und keinen biederen Mainstream. Während unsere Kunden aus Angst oder mangelndem Urteilsvermögen oft nur Mainstream-Gestaltung wollen. Also das, was sie nicht überfordert.

  2. Ein sehr guter und wichtiger Artikel, der mir aus der Seele spricht. Als – im wahrsten Sinne des Wortes – betroffene (Kommunikations-)Designer sollten wir aber wirklich nicht den Fehler machen, aus einer Art von ästhetisch-kultureller old-school-Überheblichkeit anderen Sparten wie dem Game-Design ihre offenbar faireren Preise zu neiden bzw. gar deren Berechtigung in Frage zu stellen. Das halte ich für eine Art von negativer „Nickeligkeit“, die nur den Blick ablenkt von den Missständen (schreibt man das jetzt so…?) vor der eigenen Tür.

    Und ja: Die Äußerungen von Erik Spiekermann, dessen Sachverstand und oft pointierte Statements in Sachen Design ich ansonsten immer geschätzt habe, enttäuschen mich nicht gerade wenig. Schade eigentlich.

  3. „Eine Perversion, wie sie in dieser Ausprägung nur in der Designwirtschaft vorkommt.“ Ach wirklich? Weil privat organisierte Awards sich über transparente Gebühren finanzieren und nicht über Steuergelder? Oder, um ein Beispiel außerhalb der Designwirtschaft zu nennen, weil die hier erwähnte Stiftung Warentest keine Gebühren nimmt? (Nur am Rande: Es sind 25.000 Euro pro Label-Nutzung im so genannten „Gold-Modell“ der Stiftung.) Dieser Artikel strotzt vor Effekthascherei, indiskutablen Formulierungen und Halbwahrheiten. Und das ist in der Tat: „Ein jämmerliches Bild, das Deutschland auf diese Weise als Designstandort abgibt.“

    Da Deutschland im Bereich der Designwettbewerbe mehr weltweites Ansehen und Erfolg hat als alle anderen Länder zusammen, muss es – selbstverständlich – jemanden geben, der diesen Erfolg alleine mit dubiosen Praktiken erklärt und das über Jahrzehnte gewonnene Ansehen infrage stellt.

    Dies kann nur gelingen, wenn Leser in die Irre geführt und mit aufgeregten Lästereien zur Zustimmung verleitet werden. Z.B. diese Passage: „Allein der Red Dot Award wurde im vergangenen Jahr 2.037 mal vergeben. 569 mal wurde der rote Punkt in der Sparte Communication Design vergeben, 228 mal in der Sparte Design Concept und 1.240 mal in der Sparte Product Design. Bei 4.928 Einreichungen in letztgenannter Sparte bedeutet dies eine Auszeichnungsquote von 25%.“

    Ein wunderbares Beispiel für – in der Tat – pervertierten Journalismus, werden hier doch bei den Auszeichnungen alle drei Disziplinen – Product Design, Communication Design und Design Concept subsummiert, gleich dahinter 4.928 Einreichungen genannt. Richtig und eines unabhängigen Artikels angemessen wäre, die Einreichungszahl eben aller drei Disziplinen anzuführen: Ganze 17.500. Dann müsste aber auch gesagt werden, dass beispielsweise bei Communication Design fast 90 % aller Einreichungen leer ausgehen. Und das passt natürlich nicht in die Argumentation.

    Beim Red Dot Award für Produktdesign sind es in der Tat „nur“ 75 bis 80 %, die ohne eine Auszeichnung vom Ruhrgebiet wieder in alle Welt zurückgeschickt werden – weit mehr als 3.000 physisch jurierte und von einer unabhängigen Jury abgelehnte Produkte. Was wäre denn für den Schreiber dieses Artikels eine Anzahl im internationalen Maßstab (wir sprechen beim Red Dot Award für Produktdesign von 31 Kategorien und Teilnehmern aus fast 60 Nationen), mit der er leben könnte?

    Die Auszeichnung „Red Dot“ wird für gute Designqualität vergeben, für hochwertige, gut gestaltete Produkte. Die Exzellenz eines jeden Jahrgangs, die der Autor paradoxerweise sowohl vermisst, als auch geflissentlich übersieht, wird mit dem Label „Best of the Best“ prämiert – rund 1,5 % aller Einreichungen.

    Bei Red Dot sind ausschließlich unabhängige Designer, Designprofessoren und Fachjournalisten in der Jury. Keine in produzierenden Unternehmen angestellten Designer. Die Juroren werden aus allen Kontinenten eingeflogen, 2016 alleine bei Product Design 41 Persönlichkeiten wie beispielsweise Werner Aisslinger, Alexander Neumeister, Chris Bangle, Hideshi Hamaguchi, Dr. Luisa Bocchietto, Gordon Bruce oder Dr. Sascha Peters.

    Hat der Autor dieses Pamphlets jemals bei den Juroren um ein Statement gebeten, wenn er diesen renommierten Persönlichkeiten so viel Böswilligkeit unterstellt? War er jemals bei der Jurierung zugegen? Oder, das wäre das Mindestmaß an journalistischer Sorgfaltspflicht, hat Herr Schaffrina einen der Ausrichter der hier verunglimpften Designwettbewerbe um eine Stellungnahme gebeten? Nein. Denn die müsste er hier zitieren. Alleine daran sollte jeder Leser die Qualität dieses Artikels bemessen.

    • Viele Kreative aus meinem Umfeld reichen Arbeiten wegen der horrenden Kosten gar nicht ein. Das können und wollen sich doch nur größere Agenturen leisten. Deswegen gleichen die vergebenen Preise auch mehr einem Zugehörigkeitssiegel für den Golfclub.

      Hier wird gerade keine erstklassige Designqualität prämiert! Diese müßte unabhängig von der wirtschaftlichkeit erfolgen. Logischerweise ist das jedem Kreativen und sogar den meisten Entscheidern mit denen ich mich darrüber unterhalten habe ohnehin längst klar. Deshalb finde ich das so in Ordnung. Wer braucht schon Designpreise, wenn er genug Aufträge hat? Es wird ja eh niemand zur Teilnahme gezwungen.

    • @Achim

      Zunächst einmal ist der Artikel weniger monothematisch als es Ihr Kommentar ist. Denn die Designawards-Misere betrifft ja leider nicht nur den Red Dot Award, den Sie so vehement verteidigen, was wiederum die Vermutung nährt, dass hinter dem Nutzernamen „Achim“ eine Person steht, die dem Red Dot sehr verbunden ist. Ich gehe davon aus, dass es sich bei Ihnen um Achim Zolke, Head of Communications bei der Red Dot GmbH handelt, wie auch eine entsprechende Antwort auf Facebook nahe legt. Schön, dass sich jemand von Red Dot der Kritik stellt. Schade, dass dies, wie bereits Leser Moritz feststellte, in einem so aggressivem Ton geschieht. Gerade bei einem Streitgespräch gebietet es schon der Fairness, die eigene Identität preiszugeben, zumal in diesem Fall die verantwortliche Person in enger Verbindung zu einem der im Artikel genannten und von mir kritisierten Unternehmen steht. Getreu dem Motto hart aber fair.

      Wie die im Artikel verlinkten Beiträge zeigen, ist die Pervertierung von Designpreisen schon anderen Autoren Anlass gewesen, um darüber zu schreiben. Neben den bereits aufgeführten Artikeln sei zudem „Die Verlogenheit des deutschen Preiswesens“ genannt (Reinhard Brembeck für die SZ, 2013). Daraus zitierend:

      Zwar war für die Vergabe der Designpreise eine Experten-Jury zuständig, doch die Nähe von Nominierten, Jury-Mitgliedern, Auslobern und Sponsoren machte das Procedere zur Farce: „Da hieß es dann: Es wäre wirklich gut, wirklich sehr gut, wenn diese oder jene Firma berücksichtigt würde.“

      Letzteres Statement stammt von Mirko Borsche, der damit seine Eindrücke von der Jurytätigkeit beim Bundesdesignpreis beschreibt.

      Diese „Nähe“ und Verflechtung von Jury-Mitgliedern und Preisträgern gehört, wie soll es bei derart vielen Auszeichnungen auch anders sein, zum System. Wer sie leugnet, macht sich etwas vor. Um beim Beispiel Red Dot zu bleiben: Hier nur ein paar Beispiele, die diese Einschätzung belegen:

      Wettbewerb: Red Dot Communication Design 2013
      Juror Prof. Laurent Lacour, im gleichen Jahr wurden zwei Arbeiten von Hauser Lacour in der Sparte Communication Design ausgezeichnet

      Wettbewerb: Red Dot Communication Design 2015
      Juror Frank Bodin, Chairman und CEO von Havas Worldwide Schweiz, im gleichen Jahr wurde eine Arbeit von Havas Worldwide New York in der Sparte Communication Design ausgezeichnet.

      Wettbewerb: Red Dot Product Design 2015
      Juror Mårten Claesson, im gleichen Jahr wurde eine Arbeit von Claesson Koivisto Run ausgezeichnet, dessen Geschäftsführerin Claesson ist.

      Wettbewerb: Red Dot Design Concept 2015
      Juror Dirk Schumann, im gleichen Jahr wurden zwei Arbeiten von ihm in der Sparte Product Design ausgezeichnet.

      Das sind Verflechtungen, wie sie für jeden ordentlichen Preis das Aus bedeuten würden. Die Beispiele habe ich am Abend in etwa 30 Minuten recherchiert. Es dürfte dies nur die berühmte Spitze des Eisberges sein. Bei anderen Geschäftsmodell-Preisen dürfte es ähnliche Verbindungen geben.

      Der Vorwurf, im Artikel würden Juroren diskreditiert, muss ich strikt zurückweisen. Es geht vielmehr darum, das System und das Geschäft mit den Designpreisen insgesamt zu beschreiben. Teil dieses Systems sind, und das gehört ebenfalls angesprochen, die mit vielen namhaften Gestalterpersönlichkeiten besetzten Jurys, die im Grunde das Ansehen der Wettbewerbe begründen. Nicht ich bin es, sehr geehrter Herr Zolke, der Halbwahrheiten verbreitet, sondern unter anderem die Red Dot GmbH ist es, indem diese nämlich derlei Verflechtungen verschweigt und diese sogar leugnet.

      Freundlich formuliert lässt sich sagen, dass die Seriosität von Designpreis-Wettbewerben wie Red Dot, if und German Design Award (u.v.a) aufgrund unzureichender Unabhängigkeit/Neutralität der von den Ausrichtern berufenen Jury-Mitglieder doch zu wünschen übrig lässt. Es sind die Auslober, die dafür verantwortlich sind, nicht die Juroren. Ob Ausrichter auch dann noch so leicht Juroren fänden, wenn die hier exemplarisch aufgelisteten Verflechtungen einmal im großen Stile (und nicht nur in einem nischigen Fachblog) veröffentlicht würden?

      Im Vorfeld zu diesem Artikel habe ich mit etwa 20 Personen und Stellen Kontakt aufgenommen. Das Ergebnis von Telefonaten und E-Mail-Korrespondenz, das lässt sich (eigentlich) auch anhand der Zitate erkennen, wurde berücksichtigt. Nicht alle von mir angeschriebenen Verantwortlichen oder Juroren, sei es auf Seiten des Bundesministeriums wie auch auf Seiten der Designpreis-Ausrichter, wurden beantwortet.

      Was die Auszeichnung „Best of the Best“ betrifft, entspricht die damit verbundene geringe Auszeichnungsquote von unter 2% tatsächlich einem Kriterium, wie es einem Designpreis generell gut zu Gesicht stünde (beim Schweizer Staatspreis für Design liegt die Quote bei 2,4%; der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert). Wenn denn bei „Best of the Best“ nicht die damit verbunden Auszeichnungskosten wären und alle Bewertungen tatsächlich auf dem Boden der Neutralität getroffen würden, könnte man sagen: der Preis ist etwas wert, der hat einen Wert. Aber so ist dies halt auch nur eine Auszeichnung, für die man einen Preis zahlt, und zwar einen hohen. Mit einer Auszeichnungsgebühr von 5.995 Euro dürfte dies einer der teuersten Auszeichnungen sein, die man für Geld bekommt. Womit wir wieder bei der zuvor angesprochenen Parallelwelt sind – denn welcher selbstständige Designer oder welche kleine Agentur kann sich eine solche Auszeichnung schon leisten!?

  4. „Bei Red Dot sind ausschließlich unabhängige Designer, Designprofessoren und Fachjournalisten in der Jury.“

    Es ist die Frage, was man als unabhängig bezeichnet.
    Einer der Juroren 2015 ist z. B. Redakteur (Uhren) eines Magazins.

    Ist das unabhängig? Oder nicht?

    Ich weiß es nicht.

    Ich lese nur, dass hier jemand #aufschrei-mäßig
    Schaum vorm Mund hat

    und voll vom Leder zieht (und zwar in deutlich aggressiverem Ton als Schaffrinas Artikel, welcher recht ruhig vorgetragen ist), weil Zahlen der Einreichungen nicht stimmen täten.

    Das hätte man ruhiger sagen können.
    Egal, ob die Zahl(en) jetzt stimmen oder nicht.

    Als Verunglimpfung habe ich Schaffrinas kritischen Artikel eher weniger aufgefasst. Seine Hauptbotschaft, dass die Masse der Preise einen Designpreis an sich wertlos macht und dass vom Einreicher zu zahlen ist und vom Gewinner nochmals ein Sümmchen, bleiben von Ihren Vorwürfen zudem unberührt.

    Doch Ihr Ton („Pervertierung des Journalismus“) ist deutlich aufpeitschend.
    Die Bälle flacher halten bitte.

    Gruß
    der Mor
    Der Gott des Gemetzels

  5. Wenn ein Preis eine Anerkennung für eine herausragende Leistung ist, sollte man nichts dafür bezahlen müssen. Im Gegenteil – man sollte etwas dafür bekommen. Es heisst ja nicht „Preis“, weil ein Preisschild daran hängt, sondern weil man einen Preis bekommt.

    Wenn ein Preis ein Marketing-Werkzeug ist, dann darf er natürlich auch etwas kosten. Die Frage ist nur, wie effektiv dieses Werkzeug ist bzw. wie gut das Kosten/Nutzen-Verhältnis. Diese Frage hat bei uns nach vielen Preisen, Dots, Nägeln, Awards und tonnenschweren Jahrbüchern (die außer den Teilnehmern keiner liest) die schnöde Realität beantwortet: Es bringts nichts – außer, man erhält so viele Preise, dass man in eines der größeren Rankings kommt. Das allerdings ist dann so teuer, dass man sich davon im Jahr einen schicken Kleinwagen kaufen könnte. Der Rat für Formgebung bietet deshalb Seminare an, die vermitteln sollen, wie man Designpreise strategisch einsetzt – reguläre Teilnahmegebühr: 790 Euro.

    Die Auszeichnungsquote spielt bei all dem nur eine untergeordnete Rolle. Es genügt bereits, wenn 200 Agenturen am 1.Oktober einen Red-Dot-Award bekommen, um am 2. Oktober für Inflationsdruck zu sorgen. Solange es nicht, wie beim Oskar pro Kategorie nur einen Preis gibt, geht der PR-Wert gegen Null. Würde man aber nach dem Oskar-Prinzip verfahren, würden nie im Leben 17.500 Arbeiten eingereicht werden (denn dann gäbe es 17.499 frustierte Verlierer … das funktioniert auf Dauer nicht). Die Auszeichnungsquote ist deshalb alleine für den Auslober eine wichtige Kennzahl: Man muss die Balance aus Exklusivität und Erfolgsfällen so austarieren, dass eine maximale Anzahl von Einsendungen erreicht werden kann. Es ist wie bei einer Lotterie … wenn es nur einen Hauptgewinn gibt, werden weniger Lose verkauft. Gibt es aber viele Gewinner, werden insgesamt auch mehr Lose verkauft. Dass bei den Designpreisen die Gewinner nochmal etwas zahlen, macht das Geschäftsmodell noch besser.

    Man kann Preise natürlich bei Erstkontakten erwähnen. Das gibt aber nie den Ausschlag (mir wurde es auch schon mal als Arroganz ausgelegt). Wichtig ist in solchen Momenten das Auftreten, Vertrauen und Augenhöhe zu gewinnen, dem Gegenüber zu vermitteln, dass man ihn/sie versteht und dass das alles der Anfang eines wunderbaren Ping-Pong-Spiels sein wird. Beim Produktdesign liegt der Fall in der Tat etwas anders, denn hier kann sich ein Designpreis verkaufsfördernd im Handel auswirken.

    Hinzu kommt: Keine Jury ist objektiv und jede Auswahl ist immer auch ungerecht. Das ist ok – man muss es nur wissen und einfach akzeptieren.

    Manchmal haben sich Preise auch schon zwischen mich und meine Auftraggeber gestellt. Nämlich dann, wenn Auftraggeber erwarten, das eine Arbeit einen Preis bekommt – und das dann nicht klappt (das ist vor allen Dingen dann der Fall, wenn man sie vorher davon überzeugt hat, die Einsendegebühr zu bezahlen … ich kann dazu nicht raten). Oder – noch schlimmer – wenn das allzu strategische Schielen auf eine Jury bzw. den Charakter eines Awards (z.B. „slick wie beim Red Dot“ oder „ideengesteuert wie beim ADC“) den Blick auf die eigentliche Aufgabe verstellt.

    Meine Bilanz ist daher: Gute Arbeit machen (und die schlechten Arbeiten lieben, wie ein missratenes Kind), nicht an Awards teilnehmen (bis auf wenige Ausnahmen), Auftraggeber ernst nehmen, Haltung zeigen, Eitelkeit verlernen und entspannt durchs Leben gehen.

  6. Nochmal einfach zusammengefasst: man zahlt am Anfang die Summe x und wenn man als Sieger gekrönt wird darf man als Belohnung nochmal ungefähr das 10-fache zahlen. Riesen Nummer! Fast schon Betr**

    Toll dass sich Designer schon untereinander so unfair behandeln. Und dann über den nicht zahlungswilligen Kunden jammern.

    Das ist leider ein weiteres Armutszeugnis dieser Branche. Ich bin geschockt dass der Gesetzgeber so etwas überhaupt zulässt.

    Einzige Lösung: NICHT teilnehmen und nicht von allem was glänzt blenden lassen.

  7. Diese Kritik wurde schon mehrfach geäußert und es hat sich nichts geändert. Ich habe mich daher entschieden, die kommerziellen Auszeichnungen von meiner Internetseite zu entfernen. #cleandesignpreis

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