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Ich gebe Thomas recht – hat sich an der Flasche irgendetwas getan oder wurde nur ein “Etikettenschwindel” daraus gemacht. Wäre schön wenn man dazu auch ne Info bekommen würde. Denn wenn es so wäre, dass nur das Etikett und die Flachenhalsbanderole modifiziert wurden, ja dann, dann wäre es in meinen Augen ein gelungenes Beispiel und eine Schritt in die richtige Richtung.
Das neue Design ist zwar gelungen, jedoch wirkt die alte Banderole irgendwie edler.
Wie schon Thomas erwähnte, wird die alte Flasche schlechter ausgeleuchtet, außerdem sind die Etiketten nicht der Rundung der Flasche angepasst (Korrigiere: die Perspektiven der Flaschen sind verschieden). Das Bild schaut insgesamt sehr unstimmig aus, was das neue Design sympatischer macht.
Das neue Etikett gefällt mir gut, aber das alte Bild (unter dem Namen) hätte vielleicht den Wiedererkennungswert gesteigert.
Beide Designs sind sehr gut und bewirken das Gleiche, oder das Selbe.
Sehen nur unterschiedlich aus.
Hhhm, ich weiß ja nicht … !?
Genau wie mit dem neuen Beck’s Ettikett habe ich mit diesem Relauch irgendwie so meine lieben Schwierigkeiten.
Ja, richtig – die Illustrationen machen viel Spass und sind wirklich schön gemacht.
Trotzdem – zu diesem »Old-Southern-Style« Fusel passt gut gemachte schwarz-weiss Graphik für meinen Geschmack einfach besser.
Außerdem wird durch die karamellige Farbe Southern Comfort nur noch süßer und noch klebriger, als er eh schon ist!
Aber, die Geschmäcker sind, auch was die Art des Drinks angeht, ja zum Glück verschieden ;0)
Die letzte Umgestaltung war 2004. Die Vorgängerflasche war weniger affektiert, aber auf unauffälliger als die aktuelle. Tendenziell geht der Trend seit etwa 2005 weg vom traditionsbehafteten, großen Etikett hin zur auffälligen Silhouette der Flasche selbst und der charakteristischen Farbe des enthaltenen Getränks. Dass Southern Comfort das Schwarz/Weiß zugunsten eines braun getönten Etiketts verabschiedet, ist daher nur konsequent. Die generelle Entwicklung in dieser Branche deutet darauf hin, dass wir immer weniger durch lesendes Beurteilen zum Kauf angereizt werden, sondern immer stärker nur durch das Erfassen von Formen und Farben.
Die alte Flasche hier: https://www.vorher-nachher.at/detailseite.php?kat=7&&id=79
Schnapsflaschen müssen heute individueller gestaltet werden als früher, da die Supermarktketten sonst allzu leicht Nachahmungen ins Regal stellen können. Die urlalte Southern-Flasche war da genauso empfindlich wie jene alte Bacardiflasche, an die heute noch jeder weisse Rum vom Discounter erinnert. Das neue Etikett betont den Markennamen, ohne dem Käufer zu erklären, was da eigentlich drin steckt, daher wird der nicht so leicht ein entsprechendes No-Name Produkt “wiedererkennen”. Ohne das Marketing ist Southern Comfort für viele Menschen vermutlich tatsächlich ein sehr süßes und eigenartiges Zeugs, für das noch kein Gattungsbegriff existiert. Zudem lässt sich Likör genauso wie Parfum nur dann teurer verkaufen, wenn das Flacon nicht billig aussieht.
Das beste was man aus der komischen Flasche machen konnte. Aber mal ehrlich, hoffen die wirklich mit den Kreativen auf eine besonders durchsatzreiche Zielgruppe zu treffen?
Trinke eh nur Whiskey und den pur!