Neuer Markenauftritt Southern Comfort

Southern Comfort

Southern Comfort präsentiert sich in einem neuen Design. Unterstützt vom kanadischen Illustrator Christian Northeast wird der neue Look hierzulande im Juni eingeführt.

Southern Comfort Northeast

Unter “Southern Comfort meets Design” möchte man gezielt die Kreativbranche ansprechen. So gibt es das neue Design erstmalig im Rahmen des DMY International Design Festival vom 9. – 13.06. zu sehen.

21 Kommentare zu “Neuer Markenauftritt Southern Comfort

  1. Gefällt mir sehr gut – stimmige und gefällige Entwicklung. Schön, dass die Typo jetzt vom Etikett geradezu umschmeichelt wird…

  2. Mich beeindruckt die Arbeit von Christian Northeast. Hätte ich gerne als Kunstdruck. Doch mich irritiert die Verbindung zwischen diesem Getränk und der Kreativbranche. Wer von euch braucht eine Droge, um durchzuhalten?

  3. “Unter “Southern Comfort meets Design” möchte man gezielt die Kreativbranche ansprechen.”

    Hmm wie soll ich jetzt gezielt verstehen? Kreativen an die Flasche 8 )? Ich jedenfalls finde auch wie schon FrankBee sagte, die Verknüpfung von Alkohol und der Kreativbranche merkwürdig. Die suchen doch eine neuen Absatzmarkt.

    Die Arbeiten von Northeast sind genial. Ich liebe solche auf Altdruck gemachter Grafik. Zu schade, dass eine Grafik, die eine so hohen Detailgrad hat, für eine Fläche auf der Flasche verwendet wird, bei der man nie das gesammte Bild sieht. Vorallem wird die Grafik beim öffnen der Flasche beschädigt(?)…die Innenseite der Etikette wäre schöner gewesen.

  4. @Sascha: Chch, DEN Gedanken hatte ich beim durchlesen auch ;-) Also Southern-Comfort im Tee ist ja lecker, aber Pur … puh, schon ziemlich süss. Dann doch lieber den Southern-Comfort-Reserver, der mit Bourbon-Whiskey statt Neutralalkohol hergestellt wird, was es immer noch zu süss macht, aber eine ganz andere Note bekommt. Nun aber genug zum Tropfen und ab zum Design: Wirkt natürlich alles sehr hochwertig und stimmig und hier ist natürlich auch der Versuch bemerkbar, vom “Little-Missy-Likör-Image” in die Richtung zum hippen, hochwertigen Partygetränk mit rauchigem, teuren Whiskey-Charme zu gehen. Schaden kanns nicht.

  5. Ansich ist das Ganze aus meiner Sicht gelungen – zumindest was Typo und Farbgestaltung angeht.
    Lediglich der Hintergrund der Homepage, welcher sich ja auch am Flaschenhals wiederfinden lässt, ist mir etwas zu unruhig. Und mich irritiert das Produktfoto im direkten Vergleich zu dem Alten – da hat jemand etwas zu viel Sättigung reingegeben oder?!

  6. Wäre die linke Flasche genauso ausgeleuchtet wie die rechte würde man kaum einen Unterschied merken, beides wäre passend. Daher in meinen Augen nicht unbedingt notwendig gewesen.

  7. Sehr schön geworden, im Vergleich zum eher drögen Vorgänger ein echter Schritt nach vorne! Hebt sich sehr stark vom Wettbewerb ab und ist optisch echt gelungen. Thumbs up!

  8. Ich gebe Thomas recht – hat sich an der Flasche irgendetwas getan oder wurde nur ein “Etikettenschwindel” daraus gemacht. Wäre schön wenn man dazu auch ne Info bekommen würde. Denn wenn es so wäre, dass nur das Etikett und die Flachenhalsbanderole modifiziert wurden, ja dann, dann wäre es in meinen Augen ein gelungenes Beispiel und eine Schritt in die richtige Richtung.

  9. Das neue Design ist zwar gelungen, jedoch wirkt die alte Banderole irgendwie edler.
    Wie schon Thomas erwähnte, wird die alte Flasche schlechter ausgeleuchtet, außerdem sind die Etiketten nicht der Rundung der Flasche angepasst (Korrigiere: die Perspektiven der Flaschen sind verschieden). Das Bild schaut insgesamt sehr unstimmig aus, was das neue Design sympatischer macht.

    Das neue Etikett gefällt mir gut, aber das alte Bild (unter dem Namen) hätte vielleicht den Wiedererkennungswert gesteigert.

  10. Hhhm, ich weiß ja nicht … !?

    Genau wie mit dem neuen Beck’s Ettikett habe ich mit diesem Relauch irgendwie so meine lieben Schwierigkeiten.

    Ja, richtig – die Illustrationen machen viel Spass und sind wirklich schön gemacht.

    Trotzdem – zu diesem »Old-Southern-Style« Fusel passt gut gemachte schwarz-weiss Graphik für meinen Geschmack einfach besser.

    Außerdem wird durch die karamellige Farbe Southern Comfort nur noch süßer und noch klebriger, als er eh schon ist!

    Aber, die Geschmäcker sind, auch was die Art des Drinks angeht, ja zum Glück verschieden ;0)

  11. Die letzte Umgestaltung war 2004. Die Vorgängerflasche war weniger affektiert, aber auf unauffälliger als die aktuelle. Tendenziell geht der Trend seit etwa 2005 weg vom traditionsbehafteten, großen Etikett hin zur auffälligen Silhouette der Flasche selbst und der charakteristischen Farbe des enthaltenen Getränks. Dass Southern Comfort das Schwarz/Weiß zugunsten eines braun getönten Etiketts verabschiedet, ist daher nur konsequent. Die generelle Entwicklung in dieser Branche deutet darauf hin, dass wir immer weniger durch lesendes Beurteilen zum Kauf angereizt werden, sondern immer stärker nur durch das Erfassen von Formen und Farben.
    Die alte Flasche hier: http://www.vorher-nachher.at/detailseite.php?kat=7&&id=79

  12. Schnapsflaschen müssen heute individueller gestaltet werden als früher, da die Supermarktketten sonst allzu leicht Nachahmungen ins Regal stellen können. Die urlalte Southern-Flasche war da genauso empfindlich wie jene alte Bacardiflasche, an die heute noch jeder weisse Rum vom Discounter erinnert. Das neue Etikett betont den Markennamen, ohne dem Käufer zu erklären, was da eigentlich drin steckt, daher wird der nicht so leicht ein entsprechendes No-Name Produkt “wiedererkennen”. Ohne das Marketing ist Southern Comfort für viele Menschen vermutlich tatsächlich ein sehr süßes und eigenartiges Zeugs, für das noch kein Gattungsbegriff existiert. Zudem lässt sich Likör genauso wie Parfum nur dann teurer verkaufen, wenn das Flacon nicht billig aussieht.

  13. Das beste was man aus der komischen Flasche machen konnte. Aber mal ehrlich, hoffen die wirklich mit den Kreativen auf eine besonders durchsatzreiche Zielgruppe zu treffen?

  14. Ich mag ja ziemlich allein mit dieser Ansicht dastehen, aber mir gefiel das alte Design auf jeden Fall besser. Das neue Etikett reiht sich in eine öde Reihe vieler ähnlich aussehnder Etiketten ein – und das veränderte Design der Flasche selbst reißt es da auch nicht mehr raus.

  15. Mir gefallen beide sehr gut.
    Die Verbindung zu Kunst und Design macht Sinn, wenn man die Zielgruppe(n) betrachtet. – Das hat bei Genussmitteln schon immer gut funktioniert!

  16. Quark. Ralf hat völlig Recht. Es handelt sich ja hier um ein Genußmittel, quasi ein Luxusprodukt und da ist eine exlusive Gestaltung natürlich durchaus angemessen. Und die Illus von Northeast sind wirklich richtig geil. Daumen hoch!

    Also ihr Kreativen: Finger weg von diesem Teufelszeug

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