In eigener Sache: 1 Jahr dt-Mitgliedschaft

Ein Jahr nachdem ein Mitgliedschaftsmodell im Design Tagebuch eingeführt wurde, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich bei all jenen Lesern zu bedanken, die das dt unterstützen. Mit Eurer Unterstützung, liebe dt-Mitglieder, tragt Ihr dazu bei, dass ich meine Arbeit rund um das Design Tagebuch fortführen kann. Hier ein kurzer Lagebericht.

Im Grunde gibt es – Stand heute, ein Jahr nach Einführung des Mitgliedschaftsmodells – ausnahmslos positives zu berichten. Das wichtigste vorab: das Design Tagebuch kann dank der Unterstützung von mittlerweile über 400 dt-Mitgliedern fortgeführt werden. Und das ist großartig. Ich möchte mich bei allen, die das dt über Steady fördern, ganz herzlich bedanken! Ich weiß jede Unterstützung sehr zu schätzen.

Ein besonderes Dankeschön möchte ich an jene Personen und Agenturen richten, die das Design Tagebuch in den vergangenen 12 Monaten mit einer Pro-plus-, Premium- und Premium-Plus-Mitgliedschaften unterstützt haben. Vielen Dank an die Peter Schmidt Group, Jürgen Schwarz, Philipp Travaglia und Im Neuland!

Auch wenn über Steady mittlerweile monatlich knapp 1.000 Euro Nettoeinnahmen generiert werden, ist das Design Tagebuch weiterhin auf Werbeeinnahmen angewiesen. Da mir Transparenz seit je her wichtig ist, nachfolgend ein Chart mit den Steady-Bruttoumsätzen seit Oktober 2020.

Umsätze/Mitglieder via Steady

Umsätze/Mitglieder via Steady

Die Debattenkultur, das zeigen Beiträge wie „Befördert durch Rassismus-Debatte: Aus Uncle Ben’s wird Ben’s Original“ (65 Kommentare), „Die Plakate zur Bundestagswahl 2021“ (70 Kommentare) oder „ZDF-Nachrichten in neuem Design“ (75 Kommentare), ist nach wie vor vital und sehr lebendig. Und darüber freue ich mich wirklich sehr. Die Einführung des Mitgliedschaftsmodells hat sich keinesfalls negativ auf die Substanz der Kommentare ausgewirkt, im Gegenteil.

Auch wenn quantitativ die Kommentare tendenziell zurückgehen – ein Trend, der seit Jahren besteht, da sich einfach viele Diskussionen auf Facebook und Twitter verlagert haben –, die Qualität innerhalb der Diskussionen, und darauf kommt es schließlich an, hat nicht nur nicht gelitten, Kritik ist oftmals reflektierter. Das haben auch Leser wie Moritz festgestellt.

Und das ist gut so. Denn Design ist mehr als oberflächliche Gestaltung. Design kann, wie Florian Pfeffer in „To do“ aufgezeigt hat (nach wie vor eines meiner Lieblingsbücher), Veränderung innerhalb der Gesellschaft bewirken. Und deshalb darf im dt auch über Themen wie Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, Mobilität, Klimawandel und Gendersprache diskutiert und gestritten werden. Denn natürlich sind diese Bereiche untrennbar mit Design verbunden, siehe Genderdesign.

Statistik 2020/2021

Statistik 2020/2021

Die Zugriffszahlen sind seit Einführung des Mitgliedschaftsmodells sehr stabil, wie die Grafik oben verdeutlicht. Weiterhin besuchen zwischen 90.000 und etwa 130.000 Besucher pro Monat das Design Tagebuch. In der Spitze können es bis zu 15.000 Besucher pro Tag werden, die bis zu 70.000 Seiten am Tag aufrufen.

Zahlreiche dt-Leser, die von Anfang an zu den Förderern zählen, lassen ihre jährliche Mitgliedschaft in diesem September auslaufen. Entsprechende E-Mails laufen derzeit in meinem Postfach ein. Deshalb möchte ich dafür werben, auch weiterhin das Design Tagebuch via Steady zu unterstützen.

Wenn Dir unabhängiger Designjournalismus am Herzen liegt, dann würde ich mich sehr freuen, Dich als dt-Mitglied begrüßen zu dürfen. Jedes Mitglied trägt dazu bei, dass an dieser Stelle im Netz eine gepflegte Diskussionskultur stattfinden kann und ein Diskurs im Themenfeld Kommunikationsdesign möglich ist. Weitere Details zur Mitgliedschaft finden sich auf der Unterstützerseite.

Kreative Momente wünscht
Achim