19 Kommentare zu “Landeshauptstadt Saarbrücken erhält erstmals ein einheitliches Corporate Design

  1. Dass Wortmarken mal mehr mal weniger geschickt getrennt werden, sieht man in letzter Zeit ja immer häufiger – auch den Verzicht auf Bindestrichen. Die quadratische Grundform für ein Logo scheint sich ja allgemein durchzusetzen, was sicher auch den sozialen Netzwerken geschuldet ist.

    Profilbilder und Icons für Apps und Websites setzen alle eine quadratische Form voraus. Das soll jetzt nicht heißen, dass es mir nicht gefällt. Das neue Logo ist unaufgeregt, aber passt zur Stadt.

    • „Das neue Logo ist unaufgeregt, aber passt zur Stadt.“

      Ich musste zwangsläufig an Jan Böhmermann denken. =D

      Mir sagt das Logo überhaupt nicht zu, weil wie von dir schon herausgearbeitet, es malt ein sehr monotones, langweiliges Bild dieser Stadt.

  2. Im ersten Moment hatte ich den Eindruck ein CD aus einem Jahrbuch aus den 70er zu sehen.
    Das ganze wirkt auf mich, als wäre die Aufgabenstellung gewesen: Unser Logo muss bleiben, aber es soll ein wenig frischer werden. Nur die Frische und das „alte“ Logo vertragen sich nicht richtig.

    Mir ist auch der Einsatz der transparenten Felder unklar. Mals als Streifen – dem Logo entnommen – mal als Dreieck, dass dann doch an Ravensburger erinnert.

    Das Logo mit dem Claim ist mir per persönlich nicht ausgewogen genug. Der Claim ist sehr kräftig und dominant. Ein leichterer Schnitt wäre meiner Überzeugung nach hier angebrachter.

    Insgesamt gefällt mir das neue Erscheinungsbild auf den Onlinemedien am besten. Hier gibt es klarere Strukturen. Was die Frage bei aufwirft: Liegen die Fehler grundsätzlich in der Gestaltung oder in der Umsetzung des neuen CD.

    • Das vermeintliche Dreieck ist der negative Rest vom Streifen.
      Die Broschürencover- und Poster-Beispiele sind mir zu wüst in ihrer Verschiedenartigkeit. Und der Claim, der – wenn ich das oben richtig deute – nicht „Ganz nah.“, sondern „Hauptstadt. Ganz nah.“ lautet, erschließt sich mir nicht. Das monströse Wort „Hauptstadt“ hätte es tatsächlich nicht gebraucht.

  3. Für ein dreizeiliges Typologo finde ich es nicht schlecht, und der blaue Strich ist ja auch begründet. In meinen Augen um Welten besser als Hannover mit dem komischen rot-blauen Blob. ;(

  4. Eine ausgesprochen eigenwillige Trennweise. Die Agentur scheint ein Faible dafür zu haben, wenn man das GMS-Beispiel dazu ansieht.

  5. Diese wilde Trennerei geht mir auch langsam etwas auf die Nerven. Hauptsache quadratisch, damit man auch daraus leicht einen Button für die neue App zaubern kann… Leider ein Trend, der nicht so nach meinem Geschmack ist.

  6. Mir gefällt’s schon gut, vor allem die Plakativität des Logos.

    Was mich aber wirklich wundert, ist die nach meinem Empfinden recht starke Ähnlichkeit zum Hannover-Logo. Man kann doch davon ausgehen, dass dem Saarbrücker Stadtmarketing (und wirDesign sowieso) die Auftritte der 20 größten deutschen Städte bekannt sind. Andererseits kann ich mir auch nicht vorstellen, dass man sich bewusst für die Nachahmung einer anderen Landeshauptstadt entschieden hat.

    • Was genau ist Deiner Ansicht nach peinlich? Schreib, was Du nicht so gelungen findest. Bleib dabei bitte sachlich. Kommentare in einer solch verkürzten Form erwecken immer den Eindruck, als ginge es nur darum, der verantwortlichen Agentur ans Bein zu pinkeln. Mit Designkritik hat das freilich nichts zu tun. Also … wo tuts weh Stefan?

  7. Als „Herz“ Europas (Grenzstadt/Region) hätte man durchaus auf die Geolokalität achten sollen/müssen.
    Deutsche Sprache – schwierige Sprache sagen die Franzosen.

  8. Ich finde das Logo gelungen. Endlich ein kompakteres Design, das vielseitig einsetzbar ist. Die Idee mit dem trennenden/verbindenden „Saarband“ ist symbolhaft naheliegend, macht das Ganze deswegen aber nicht schlechter.

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