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Weg vom Discounter-Look – BILLA peppt Markenauftritt auf

Billa Logo, Quelle: Billa
Billa Logo, Quelle: Billa

BILLA, einer der größten Lebensmitteleinzelhändler in Österreich, hat seinen Markenauftritt überarbeitet. Mit einem neujustierten Farbkonzept, emotionaler Bildsprache und einer veränderten Typographie bewegt sich der Lebensmittelhändler weg vom bisherigen, zum Teil schrillen Discounter-Look („Extrem-Billa“).

Mit 1.100 Filialen und 20.000 Mitarbeitern ist BILLA derzeit, nach SPAR, der zweitgrößte Lebensmitteleinzelhändler in Österreich. Seit der Übernahme durch die Rewe Group im Jahre 1996 ist BILLA auf Expansionskurs. Allein in den Jahren 2017 und 2018 hat sich das Filialnetz um 60 Filialen vergrößert, 56 der bestehenden Filialen wurden umgebaut und modernisiert. Ein Wachstum, der sich auch Bereich eCommerce widerspiegelt. Mit dem bereits in Teilen vollzogenen Rebranding wird nun auch auf der visuellen Ebene der Anspruch unterstrichen, Kunden ein neues Einkaufserlebnis zu bieten.

BILLA setzt innerhalb der Kommunikation fortan verstärkt auf Storytelling. Unter dem Kampagnenmotto „Voller Leben“ werde man zukünftig Geschichten über Menschen in allen Lebenslagen und in überraschender Art und Weise erzählen. Der Slogan „BILLA, sagt MEIN Hausverstand“ hat ausgedient. Mit Hilfe des neuen Markenauftritts möchte man BILLA als „bewährter Partner für ein unbeschwertes Leben“ positionieren, wie es innerhalb der P…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 32 Kommentare

  1. Ich bin der Meinung, dass das Logo sehr gewagt ist, weniger wegen dem geringem Kontrast, sondern eher, weil es sehr plump – in Österreich sagt man auch “gschnitzt” dazu – auf mich wirkt. In dem Sinne wie ein Logo, das man als 13jähriger in Word am Abend vor der Abgabe der Klassenarbeit schnell zusammen bastelt. In dieses Bild passt auch das restliche Layout mit dem gelben Rahmen und dem Allerlei-Claim “Voller Leben”. Und natürlich den 08/15 – warum eigentlich keine Stock-Bilder & Videos, wenn man schon super-generisch ist? – Bildern und Videos. Beides erinnert an eine große österreichische Versicherung oder einem großen österreichischen Telekomkonzern.

    In Summe finde ich es mutig, sich derart dilettantisch als größter Werber Österreichs zu präsentieren.

  2. Seit dem Wegfall von Meinl als flächendeckende Supermarktkette ist der Billa seit langem schon kein Diskonter mehr.
    Schon alleine die Lagen von Billa Corso (Wien am Kärntner Ring, Salzburg in der Griesgasse, Graz am Jakominiplatz oder Klagenfurt am St. Veiter Ring) zeigen, dass wir hier von einer ganz exklusiven Marke sprechen. Natürlich gibt es Billa auch an “dörflicheren” Lagen.
    Billa und Merkur – als REWE-Vertreter – sprechen eher A- und B-Schicht an. Für alle anderen hat REWE mit dem Penny-Markt und mit ADEG den Markt nach unten abgesichert.

  3. Hallo,
    das dicke B scheint die Buchstabe A einzuschüchtern und was bleibt, ist ILL. Da die Schrifft nicht mehr geneigt ist, wirkt das B noch wuchtiger und der gelbe Hintergrund fängt es nicht wirklich auf.
    Das Einzige was “Voller Leben” ist, ist die gelbe Umrandung, die an National Geografic erinnert. (Erste zwei Bilder)
    To put in my two-penny worth :)

  4. BILLA steht ja ussprünglich für “Billiger Laden” – ist aber lange kein Diskonter mehr.

    Trotzdem denke ich nicht, dass sich der neue Auftritt lange hält. Wird sicher bald nachgebessert. Hätte auch noch keine Filiale gesehen, wo das neue Design an der Außenaufschrift verwendet wird.

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