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Phoenix im neuen Design

Phoenix Studiodesign

Der Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF ändert das im Jahr 2000 eingeführte Design und zeigt sich seit wenigen Tagen runderneuert. Es gibt ein neues Logo, ein neues Studiodesign, neue Trailer und eine neue Website.

Phoenix Logo

Mit dem Relaunch bei N-TV, ARTE, und Euronews sowie dem neuen Logo bei Kabel Eins ist das Redesign bei Phoenix bereits der fünfte Wechsel, der in diesem Jahr in diesem Blog aufgezeichnet wurde. Viel Bewegung also in der Senderlandschaft.

Entwickelt wurde die neue Gestaltung bei Phoenix in der WDR-Abteilung „On-Air-Design“ unter der Leitung von Michael Freiwald. Im neuen Studio dominieren zukünftig die Farben Blau und Rot. Weitere Farben werden abhängig von der Tageszeit ergänzend eingesetzt.

„Im visuellen Reizklima überbordender digitaler Angebote nutzt Phoenix mit dem vorliegenden Re-Design konsequent die Chance, in neu gefundener formaler Klarheit seine Positionierung als öffentlich-rechtlicher Ereignis- und Dokumentationskanal zu stärken und damit zugleich den wandelnden Anforderungen an Informationsdesign zu entsprechen“, so Freiwald. (Quelle: DWDL)

Im Webauftritt wird es wohl noch eine Weile dauern, bis alle Grafiken ausgetauscht werden. Aktuell ist hier noch ein buntes Nebeneinander der Senderlogos zu beobachten. Das Logo selbst wird hier in einer eigenen Variante mit einem doppelten, transparenten Rahmen abgebildet. Genau genommen ist dies keine Variante, sondern es stellt ein eigenes Logo dar, das hinsichtlich seines Aufbaus und seines Charakters einen eigenen Stil pflegt. Auch der graue Grundton der Website ist ein Akzent, der sich im Studiodesign nicht findet. Es ist schon sehr gewagt beide Logos als eines anpreisen zu wollen. Wenn man sich einmal für eine Flächigkeit entschieden hat, wie es auch im On-Air-Logo zu sehen ist, dürfte es eine graue Outline wie im offiziellen Logo rechts oben eigentlich gar nicht geben.

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49 Kommentare

  1. Schade. Das neue Logo sieht aus wie eines dieser Arme-Leute-Logos, die jetzt immer häufiger zu sehen sind. Und die amazon-Farbwahl sowie das an n-24 erinnernde neue Laufband sind nur peinlich. Das alte Blau-Orange (Komplementärfarben!) mit dem seriös und selbstbewusst auftretenden Sendernamen in VERSALIEN war telegener, während das peinlich verhunzte kleinschreiblogo ziemlich dümmlich aussieht. Und weil ja noch „Platz“ ist, quetscht man dann eine schauderhaft lesbare Uhrzeit-Darstellung noch mit ins Logo.

    Wenn schon minimalistisch, dann so, wie es der NDR vorgemacht hat. Einen cooleren Minimal-Art-Leuchtturm habe ich noch nie auf so wenig Platz gesehen. PHOENIX, das alte Sender-Logo war prägnanter.

  2. ich mag den relaunch garnicht, zieht mich nicht in die zukunft oder gegenwart sondern doch eher in die blasse vergangenheit.
    leute nutzt doch RGB und reizt es aus!!!!

  3. ein bißchen offtopic, aber auch hier fiel´s mir auf:
    Wer hat eigentlich damit angefangen, Charakterisierungen wie »blau«, »kursiv«, »Versalien« etc. unter dem Begriff »CI« statt »CD« zu versammeln?

  4. @Mediamensch
    Gut erkannt. Siehe Text im Artikel : „Das Logo selbst wird hier in einer eigenen Variante mit einem doppelten, transparenten Rahmen abgebildet. Genau genommen ist dies keine Variante, sondern es stellt ein eigenes Logo dar…“

    Zum Jahresende habe ich eine kleine Gleichung aufgestellt, die auch gut ins Schwein für Designphrasen passt. Die geht so

    eine Minute lesen
    + eine Minute nachdenken
    = ein guter Kommentar (gut im Sinne von Ergänzung/Bereicherung/Erweiterung)

  5. denn sie wissen nicht was sie tun:
    – schwacher schriftzug: modische kleinschreibung, ein einem jahr dann wieder modische versalien
    – schwache farbe: eine linie kann keine farbwelt transportieren (das alte blau-gelb flächig war stark und idenditätsstiftend)
    – das neue logo würde sehr gut zu einem discounter passen, so billig, wie es rüberkommt
    – im studio dann ein orangenes 3D phoenix vor dem moderatoren tisch. CI wo bis du?
    – im studio dann weiss, grau, rot, hellrot, blau, hellblau, hier und da eine gelbe linie im 3D und transparent look, komplettes durcheinander
    – website dann mit logo transparent auf grau und es herrscht graublau vor, nichts mehr vor 3D und angeschnittenen ecken

    aus meiner sicht ist eines klar:
    hier sind unerfahrene grafiker, verspielte setdesigner mit einem auftraggeber am werk, der auch nicht so richtig weiss, was er will. das ergebnis ist eine verwässerte, schwache und wertlos wirkende idendität.
    schade, gerade bei dem hochwertigen format und den beiträgen, die sich ja eben durch tiefgang auszeichnen.
    na ja, ich schau den kanal trotzdem.

  6. Und ich hab meinen Teil dazu beigetragen :) Für eine befreundete Architektin war ich für die 3D Visualisierung des neuen Studio-Designs von der Talkshow „Unter den Linden“ verantwortlich. Mehr dazu auf meinem Blog.

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