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Plakat zur Kieler Woche 2014

Plakat Kieler Woche 2014

Plakat Kieler Woche 2014

Vor wenigen Tagen wurde beim Plakatwettbewerb anlässlich der Kieler Woche 2014 der Siegerentwurf gekürt.

Die Jury vollends überzeugen konnten Thomas und Martin Poschauko, die in ihrem Entwurf ein farbenfrohes, asiatisch anmutendes Wellengebirge aufgetürmt haben. „Noch nie“, so befand die Jury, sei im Rahmen der Kieler Woche „die See in einer so spektakulären und ungestümen Art und Weise“ dargestellt worden.

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Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 34 Kommentare

  1. Das Plakat gefällt mir gar nicht so schlecht. Aber die Typo wirkt, als wäre die Datei mit einer fehlenden Schriftart geöffnet worden. Auch wenn ich die Absicht verstehe, vielleicht wäre ein anderer Schnitt der Helvetica weniger unglücklich gewesen, da die Arial optisch so nahe liegt wirkt es in dieser Form ein wenig arg “wie mit Word gemacht”.

  2. Da die Plakate der Kieler Woche
    wohl formal provozieren sollen (Tradition zwecks Aufmerksamkeitssteigerung und bloooß keine altmodische Windjammer-Optik), ist es fast müßig, sich auch noch ehrpusselig über Typofehler zu unterhalten. Sie sind genau Part of the Event. Wetten? ; -)

  3. Ach, die Kieler Woche wieder! In der Rückschau ist die Stringenz, in der die Woche ihre Plakatgestaltung verfolgt beeindruckend, allerdings muss ich mich der Kritik enthalten, da ich diese Art der Gestaltung mir so gar nicht liegt.
    Ich würde mir so gut wie keines der KW Plakate ins Wohnzimmer hängen wollen – den aktuellen Terroranschlag auf (europäisches) Farbempfinden schon dreimal nicht…

  4. “_ auch das W von Woche geht über die Trägerfläche – warum?”

    Das liegt in der Natur des Buchstaben. Das W besitzt in der Regel eine größere Dickte, es nimmt also in der Breite mehr Platz in Anspruch.

    Man kann sich über die Farbgebung streiten, aber eigentlich sollte schon auffallen, dass hier vermutlich bewusst mit Komplementärkontrasten gestaltet wurde und letztendlich bleibt’s erstmal im Kopf.

    Ich habe schon schlechtere Plakate gesehen.

  5. Fühlt sich für mich lieblos an.

    Es will sich darauf verlassen, dass es reicht, diverse Harmonieregeln zu brechen. Mehr kann ich leider darin nicht entdecken. Rot-Magenta-Gelb-Kontraste und die o.g. Typo-“Brüche” erwecken in mir hier nicht mehr als unaufgeregte Langeweile.
    Und ich frage mich, ob man sich nicht konzeptionellere Gedanken hätte machen können, als einfach “dagegen” oder “anders” sein zu wollen. 2014 wird es vielleicht genau das Gegenteil von “seiner Zeit voraus” sein.

    Als Kunst würde ich es wohlmöglich anders bewerten können.

    @die_aus_Hamburg
    Deine Bemerkung finde ich äußerst spannend, denn ich frage mich oft, wie Menschen, die keine erlernten Gestaltungsregeln stets im Kopf haben und wirklich frei und mit ihrem innersten Empfinden so etwas bewerten, derartige Plakate sehen. Kein gelernter Gestalter kann jemals nochmal so fachlich objektiv urteilen.

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