Der Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group präsentiert sich mit neuem Corporate Design. Das gesamte visuelle Erscheinungsbild wurde von Grund auf überarbeitet und an die neuen, digitalen Konsumgewohnheiten angepasst, so das Unternehmen. Die Anpassung sei ein klares Bekenntnis zur digitalen Transformation, das der Otto Group erlaube, ihren Markenkern – die Vision „Responsible commerce that inspires“ – noch deutlicher zu kommunizieren.
Im Rahmen eines umfangreichen Redesigns hat die Otto Group ihre Website, Schrift und das Unternehmenslogo modifiziert. Das neue Corporate Design reflektiere die Werte der Otto Group: Vielfalt, Verantwortung, Innovation, Performance. „Über die neue Website werden Geschichten erzählt, die zeigen, wie diese Werte gelebt werden. Beides wird die Otto Group auf ihrem Weg der digitalen Transformation in die Zukunft begleiten“, wie es in der Pressemeldung heißt.
„Als Familienunternehmen sind Werte wie Nachhaltigkeit und Menschlichkeit entscheidend für uns, damit unterscheiden wir uns von Mitbewerbern. Das wollen wir in Zukunft noch stärker kommunizieren. Zugleich sind wir eine durch und durch digitale Unternehmensgruppe, die für Transformationskraft und Agilität steht – beides zeigt sich in unserem neuen Auftritt“, erklärt CEO Alexander Birken.






Das Logo ist leider 1:1 von Shutterstock. Hier die Nummer 1710697558 zum nachgucken.
Aber es passt sehr gut. ;)
Besten Dank.
Zur Ergänzung: Mit Shutterstock hat das recht wenig zu tun, dafür mit dem kanadischen Theme-Produzenten Minimog Ltd., in dessen Logo tatsächlich ein sehr ähnliches „g“ zum Einsatz kommt. Der Bogen sitzt dort etwas tiefer und der Punkt ist oval und größer – der Aufbau hingegen ist identisch.
Ui, das dann aber schon peinlich für die Otto Group. Da hat die Agentur nicht richtig gut recherchiert.
Does it matters?
Funktionales, klares Layout, ein irgendwie süß abstraktes Logo mit Grinsegesicht, dicker Nase und Knopfauge (Ein grinsender Bär? Schade das in “Steiff” kein G ist!). Alles irgendwie gut. Passt doch zur Firmenstrategie. Nicht ground up innovativ, aber auf der Höhe der Zeit (mitschwimmend).
Ob das die Arbeit (und das Honorar) einer “Edel-Designschmiede” rechtfertigt muss Otto entscheiden. Mit Stockbildern, Mock-Ups und Templates bekommt das Gezeigt jeder gute Mediengestalter, dem man eine studierte Grafikerin hinter die Schulter stellt, in einer Woche hin.
Ob das Design, mit Raster für Print (haha) und allem anderen dann funktioiert wird sich zeigen. Und würde dann zumindest die ausgezeichnete Handwerklichkeit der Agentur beweisen.
Ich hoffe für Strichpunkt allerdings, dass das Design bereits komplett (oder zumindest in Teilen) durch eine AI generiert wurde. Denn dahin geht die Reise ja.
Und ich freue mich schon jetzt auf AI Designlösungen, die ähnlich überraschen wie Spielzüge von Alpha-Go den geneigten Profi-Go-Spieler.
Dann sehen wir endlich wieder einmal etwas Überraschendes!