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Neues Design von Sky

Sky Sender Logo

Sky Sender Logo
Der Bezahlsender Sky hat kürzlich seinem Senderlogo ein Facelift verpasst. Im Zuge einiger Produkteinführungen, darunter Sky Go, Sky+ und Sky Anytime, wurde die transparente Anmutung des Logos modifiziert. Anstelle einer gläsernen Stilistik erscheint es nun chromfarben. Vor einen Hintergrund gestellt, erscheint das Logo nach wie vor transparent. Allerdings nimmt es nun Farben des Hintergrundes in sich auf. Auch auf weißen Flächen erscheint das Logo fortan mit farbigen Akzenten. Mit dem neuen Logodesign hält auch grundsätzlich eine andere Ästhetik bei Sky Einzug. [updated]

Sky Senderlogo

Chrom und opulent statt gläsern und dezent lautet die Devise. Der neue Chrom-Look wurde auch auf das Interface der kürzlich modifizierten Website übertragen. Offenbar hat man sich beim Facelift stärker an der britischen Sky-Marke und dessen poppigen Look orientiert.
Sky go Sky+ Logo

Die Ausrichtung an britische und auch us-amerikanische Sehgewohnheiten lässt sich auch anhand des On-Air-Designs für den kürzlich gestarteten Sportnachrichtensender „Sky Sport News“ ablesen, das ganz nach US-Vorbild angelegt ist und dementsprechend ausladend, technisch und maskulin wirkt. Einhergehend mit der unterstellten Ausrichtung von Sky erscheint die Besetzung der Britin Kate Abdo als Chef-Nachrichtenmoderatorin nicht zufällig.

Sky Sport News On Air Design

Die bisherige simplifizierte, auf „Glanz & Gloria“ verzichtende Weboberfläche etwa des Sky-TV-Guides (Screenshot) war schon ziemlich schick. Diese Ästhetik war überzeugend und ging Hand in Hand mit der Funktion. Es ist immer schwierig, nachträglich eine neues Design einem bestehenden Konstrukt überzustülpen. In diesem Fall beißt sich das besonders, da im bisherigen Konzept bewusst auf Schnörkel verzichtet wurde, mit der neuen Ausrichtung jedoch die ganz große „Visual-Kiste“ aufgemacht wurde, was durchaus nachvollziehbar ist. Smarter, weil eigenständiger, war allerdings der bisherige Auftritt.

  • www.sky.de

Update 15.12.2011: Dem aktuellen Brand-Manual entnehme ich nun, dass auch das „gläserne“ Logo (Abbildung ganz oben links) fortgeführt wird, und zwar bei Darstellung des Absenders auf einem Motiv. In diesem Fall kommt die sogenannte „Glass Mark“ zum Einsatz, die den Hintergrund durchscheinen lässt. Auf weißem oder schwarzem Grund, etwa auch im Webauftritt, wird fortan die neu eingeführte „Signature Mark“ verwendet.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 22 Kommentare

  1. Spitze. Da hat mal wieder irgendein Schlaukopf den Chrom-Filter entdeckt, oder was?
    Als wäre das nicht vorher schon *gääähn* genu gewesen.
    Mann, Mann, Mann …

  2. @LeFaune Auf der Website erscheint erst seit kurzem die neue Logoversion. Das ist auf jeden Fall so. Bist Du sicher, dass es bei den Plakaten tatsächlich die neue Chrom-Version und nicht die „Glass-Mark“ war, die Du gesehen hast? Hast Du ein Motiv parat? Vor einem fotografischen Hintergrund darf, so besagt es das Brand-Manual, nur die Glass-Mark eingesetzt werden.

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