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Kaba im neuen Design

Kaba Logo, Quelle: Carambar & Co.
Kaba Logo, Quelle: Carambar & Co.

Kaba, 1929 vom Bremer Unternehmen Kaffee HAG auf den Markt gebracht, hat ein neues Verpackungsdesign erhalten. Auch das Markenlogo wurde in diesem Zuge modifiziert.

Die Kakaogetränke-Marke Kaba ist seit 2016 Teil des französischen Unternehmens Carambar & Co. Zuvor gehörte Kaba zu Kraft Foods (heute Mondelez International). Mit Suchard Express führt Carambar & Co. noch eine weitere Kakaogetränk-Marke im Portfolio. Im Zuge des Redesigns erfährt der Kaba-Markenschriftzug das erste Mal seit Jahrzehnten eine signifikante Modifizierung. Bei den Sorten Erdbeer, Vanille, Banane und Himbeer setzt der Hersteller, wie bereits bei der Sorte Schoko, Tüten statt Dosen als Verpackungsmaterial ein.

Die für das Markendesign von Kaba seit je her typische Darstellung von Palmen findet sich auch auf den neuen Verpackungen, und zwar sowohl als Teil des Logos wie auch als dekoratives Schmuckelement. Der Illustrationsstil wurde insgesamt angeglichen und auf einen zeitgemäßeren Look hin angepasst. Auf der neuen Ve…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 53 Kommentare

  1. Ich finde interessant, dass sowohl die Typo als auch Berry, der ehemals sportlich-dynamische Plantagenbär, jetzt ganz schön adipös und behäbig daherkommen.
    Insgesamt ein sattes Naja. (und je länger ich auf den Radialverlauf in der Sonne starre, desto weniger gefällts mir). Aber so lange das Zeug in kalter Milch nicht klumpt, wird es immernoch geliebt und gekauft.

  2. Soweit ganz Ok. Was mich aber echt dabei stört ist der enorm verlängerte Milchschwall, das wirkt nicht wirklich wie ein genüsslich “Beim Sonntags-Frühstück mit Milchkanne eingegossen…” sondern eher wie weißer Mittelstrahl.

    1. Dito. Dabei wäre gerade dies eine Chance gewesen, das ganze Bild leckerer – auch für Kinderaugen – zu machen. Und auch wahrhaftiger, denn wie dick muss denn der Kakao sein, dass die weisse Milch da noch irgendwelche Spritzer beim auftreffen wirft?

      Andererseits bleiben uns dadurch vielleicht ein paar Übergewichtige erspart.

    2. Die Proportionen sind halt sehr komisch. Das sieht aus als wäre die Tasse 1m breit, wenn man annimmt, dass der Milchstrahl richtig ist.

    3. Traumaufgabe für jeden Mediengestalter: „Wir brauchen dan Kaba-Milchstrahl verlängert. Den leckeren Spritzer wo die Milch auf das Plantagengetränk trifft, kannst du so lassen“.

  3. Aufgrund des hohen Zuckergehaltes ist es nur verständlich, dass der sportliche Bär durch einen deutlich mehr behäbigeren Bär auszutauschen.

  4. Handwerklich endlich eine klare und stimmige Lösung, aber inhaltlich knapp der aktuellen Kolonialismus-Debatte entronnen (“Plantagentrank”???)…
    Jetzt ist es nur noch praktische aber ungesunde Zuckerplörre.

  5. Ein solides und, viel mehr noch, dringend nötiges Redesign, denn der bisherige Look war sehr überholt. Dass man nun ein bisschen auf Vintage macht, ist dem Zeitgeist (von gestern?) geschuldet, macht es aber auch ganz nett. Den neuen Bären finde ich wesentlich besser und sympathischer – das mit dem „Übergewicht“ ist eine netter, vermutlich nicht gewollter Bezug zum vielen Zucker. Oder ein Bezug auf dickes Fell – das wird Kaba brauchen, denn eine bloße Packaging-Veränderung wird den Verkauf kaum ankurbeln. Immerhin lässt es das neue Design zu, dass man neue Sorten einführen könnte, also sowas wie Bio, zuckerreduziert oder rein natürliche Fairtrade-Zutaten … Vermutlich bleibt das eher ein Wunschdenken, aber ich denke wer Kaba kauft, der ist sich dessen Inhalt bewusst und verzichtet mit voller Absicht auf eine gesunde Ernährung.

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