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Gannett erhält neues Logo

Gannett Logo

Der US-amerikanische Medienkonzern Gannett legt sich eine neue visuelle Identität zu. Ziel des Rebrandings ist, den Wandel vom Verlagshaus zu einem Medienunternehmen zu kommunizieren. Zu den bekanntesten Produkten des Konzerns zählt etwa die Tageszeitung USA Today. Neben den mehr als 200 Tageszeitungen gehören auch 23 TV-Stationen samt Websites zur Unternehmensgruppe.

Das mit einem Globus verschmolzene „G“ als Bildmarke wird im Zuge des Redesigns nicht fortgeführt. Das neue Logo kommt ohne Illustration aus und ist in der Schrift „Verlag“ gesetzt. Die einzelnen Medien sollen zukünftig stärker ihre Zugehörigkeit zu Gannett zum Ausdruck bringen. „It’s all within reach“ lautet der Slogan, mit dem in kürze eine Werbeoffensive gestartet werden soll.

via usatoday

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 15 Kommentare

  1. Ich weiß, dass ich mit meiner Meinung vielleicht aus der Reihe tanze, aber ich mag das neue Logo. Die Schrift wirkt sehr ausgeglichen, rund im Gesamten, auch wenn die Schrift sehr eckig ist. Die Abstände passen perfekt und die Farben sind neutral; und ich denke, dass dies das Ziel war.

    Wenn ich Sätze höre wie “So sieht es jetzt nach “Ich hab mal die Brotschriften geladen und fertig“. Schade.” sollte man daran denken, welche Logos man selbst schon manchmal in wochenlanger Arbeit entwickelt hat und dann zu hören bekommt, das hätte ja nur 5 Minuten gedauert. Wieviel Arbeit, Gedanken und Absichten dahinter stecken lässt sich vielleicht erst erahnen, wenn man die Intention kennt. Und das Design sollte ja bekanntermaßen der Funktion folgen.

    Für mich also eine klare Verbesserung!

  2. Auch ich würde das Redesign keineswegs als erfolgreich einschätzen.

    Die neue Wortmarke hat jeglichen Bezug zu Medien/TV verloren. Zugegeben, die Verbindung war auch bei dem Original nicht besonders gut, aber immerhin entfernt spürbar. Da wäre es ja noch besser wenigstens den Globus (auch wenn dieser momentan sehr überstrapaziert ist) vor die Wortmarke zu setzen. Diesen könnte man dann ja noch irgendwie so wandeln, das Medien daraus erkennbar sind.

    Die Schriftwahl halte ich dabei für gar nicht so falsch, eine Serifenlose Linear Antiqua für Medien finde ich passenden, genauso wie die Antiqua das Flair einer Zeitung aufgreift.

    Ein weiteres Opfer des Mainstream würde ich sagen.

  3. Das neue Logo gefällt mir wesentlich besser. Sicherlich ist – verglichen mit dem alten Logo – nun keine vorrangige Dominanz mehr da. Doch gerade die Zurückhaltung des Logos, das für einen Bereich voller Reizüberflutung steht, ist für mich ein interessanter Ansatzpunkt. Besonders die Typo gefällt!

    Nur die Website ist irgendwie wüst, sehr unruhig und ungeordnet. Schade.

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