56 Kommentare zu “Bielefeld? Das gibts doch gar nicht!

  1. Eine witzige Idee den ausgelaugten Standardspruch als Markenzeichen für die Kampagne mit einzubeziehen.
    Auch die Idee des Roten Fadens der zwar völlig wirr hin und her trudelt, letztlich aber ein Gesamtbild formt gefällt mir.

  2. Wenn man die Sache mit dem „gibts doch gar nicht“-Schmäh nicht kennt, ist der Slogan eher negativ und verwirrend. Müsste zwischen „gibt“ und „s“ eigentlich nicht ein Apostroph stehen, da es sich um eine Auslassung des Es und eine Zusammenführung von zwei Wörtern handelt?
    Außerdem wirkt die Typo ein wenig unruhig mit den verschiedenen Breiten und der Platzierung der Jahreszahlen. Die zwei minimal verschiedenen Rottöne finde ich jedoch spannend, vielleicht kommt das in der weiteren Umsetzung gut zur Geltung.

  3. Der (!) Apostroph fehlt nach der neuen Rechtschreibung NICHT. Duden, Regel K14, Punkt 4: “Bei umgangssprachlichen Verbindungen mit dem Pronomen “es” ist der Apostroph entbehrlich; er wird jedoch häufig verwendet.” Als Beispiel ist dort angegeben: “Wie gehts (auch: geht´s) dir?”

  4. Äußerst charmante Idee!

    Das Leben ist so ernst, da tut ein Augenzwinkern aus dem Bereich des Stadtmarketings einfach mal gut. Etwas mehr Farbe (eher: Kontrast) hätte dem Logo allerdings gut getan.

    @ Apostroph: Wer etwas über die urtypisch deutsche Mentalität lernen will, sollte sich einfach mal die Kommentare zu diesem “Problemchen” durchlesen. Herrlich! ;-)

  5. witzige Idee und damit ist diese spleenige Verschwörungstheorie im Verwaltungshumor angekommen. Herzlichen Glückwunsch, Bielefeld, ich hätte fast dort studiert, damals…

  6. Schöne Idee, schlecht umgesetzt.

    Sieht das nur bei mir nach zwei unterschiedlichen Rot-Tönen aus, die aber so knapp beieinander liegen, dass es nach “Fehler” aussieht?

    Und wieviele Schriften werden denn da benutzt? “BIELEFELD” ist doch eine andere als die Unterzeile, und da müsste mal das Kerning überarbeitet werden. Und die Jahreszahlen? Wieder andere Schrift?

    Bitte überarbeiten!

  7. Geht es nur mir so oder findet Ihr nicht auch, dass der Faden etwas lieblos hingeklatscht wurde? Etwas mehr Plastizität/Textilartigeres wäre schon nicht schlecht gewesen – so sieht es aus, wie ein erster Entwurf…

  8. Ich als Bielefelder kann nur sagen:

    “gäääähn!”

    Wir können es nicht mehr hören, wir wollen es nicht mehr hören und keiner findet es lustig. Dafür können Außenstehende nichts. Aber dass die Stadt-Oberen sich hinreißen lassen, einen dermaßen alten und ausgelutschten “Slogan” zu nutzen, ist schon bedenklich.

    Anfänglich war es witzig. Dann war es nicht mehr witzig. Dann wurde es nervig. Und nun, endlich, wirds peinlich. Bielefeld hat soviel mehr zu bieten, als dieses Phänomen. Aber es zieht sich wie “roter Faden” durch die letzten Jahre, dass Bielefeld alles kann, nur nicht ankommen bei den Menschen, die in dieser Stadt leben. Unfassbar traurig …

    Umsetzung ist okay, aber nicht großartig, das Wort “Jahre” geht mir auch zu sehr unter und zum Slogan hab ich mich schon ausgelassen. Freuen wir uns auf Bielefelds 900sten Geburtstag.

    :(

  9. @ Horst:
    Sieht auch für mich aus, wie ein schneller Entwurf. Die Rottöne unterscheiden sich wirklich. Die 800 wirkt auch für mich einfach mal dahingekritzelt. Darin könnte ja gerade der Charme liegen, aber das wird hier meiner Meinung nach verfehlt.
    An der Typografie störe ich mich allerdings am meisten: Die Anordnung wirkt sehr lieblos, die Jahreszahlen stehen unmotiviert irgendwo rum, das “Jahre” kommt auch irgendwie alleingelassen daher. Und dann der Schriftmix: Man könnte meinen, da hat jemand ein wenig in Word herumprobiert. Ach ne, kann ja nicht sein: Da kann man die Typo gar nicht stauchen oder stretchen …

    Alles in allem: Der Eindruck der bei mir hinterlassen wird ist der einer Serviette auf der in der Mittagspause eine schnelle Idee festgehalten werden sollte … Mehr nicht. Und was soll mir als Nicht-Bielefelder der Slogan “Das gibts doch gar nicht” sagen?

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