14 Kommentare zu “Sankt Petersburg bekommt erstmals ein Stadtlogo

  1. Ich finde die Typo leider grauenhaft.
    Das „S“ gefühlt zu weit rechts, das „P“ gefühlt zu weit links.
    Generell läuft das „Peters“ (zumindest bei der groß gezeigten Version mit dem Anker) imho zu weit nach rechts.

  2. Der Wechsel zwischen Frosch- und Vogelperspektive ist sehr störend. Wer Sankt Petersburg näher kennt, wird die Stadt in diesem Logo nur schwerlich wiederfinden – das Majestätische und Prachtvolle geht diesem Entwurf vollkommen ab.
    Mit dem Schriftzug kann ich mich anfreunden, er ist interessant und hätte wohl spannende Chancen geboten, was die Bildmarke betrifft.
    Ob die reiche piktogrammartige Bestückung der Sache dienlich ist? Ich denke „Nein“. Der Wechsel der Symbole lässt es dann doch, bei aller Charakteristik der Schrift, beliebig wirken, weicht inhaltlich auf. Zumal manche der Symbole irgendwie seltsam anmuten. Die Wellenlinie? Noch nicht fertig, die Schwünge sind tranig, irgendwie wirkt das etwas verstümmelt. Etwas weicher und elastischer wäre besser gewesen…
    Die Räume von Symbol zum Schriftzug sind oft unausgegoren – Enge und Druck von oben – aber das wäre immerhin typisch für die aktuelle Situation in Russland. ;-)

  3. Mir sind ja die Icons nicht so ganz klar, was soll beispielsweise der Regenschirm bedeuten und wo wird dieser zum Einsatz kommen? Der Fallschirm und der Starbucks Kaffeebecher machen jetzt auch nicht unbedingt mehr Sinn.

  4. Mir gefällt die Logo-Familie zunächst sehr gut. Der schlichte grafische Stil ist sehr modern und hält gemeinsam mit der Farbigkeit die variable Marke gut zusammen. Die Typo finde ich spannend und sie gibt der Marke Charakter. Eine cleanere Schrift wäre zu beliebig gewesen und würde meiner Meinung nach nicht zum ornamentreichen kyrillischen Schriftbild passen (gibt es eine kyrillische Version?).

    Die von Tim erwähnte Störung in der Ausrichtung des Wortteils „Peters“ rührt natürlich daher, dass die Wortmarke linksbündig ausgerichtet ist. Das ist für mich auch ein Störfaktor, da die Logos eigentlich alle zentriert wirken. Ich bin gespannt, ob das in der Rahmengestaltung schlüssiger erscheint.

    Bei den Zeichen selbst stechen für mich die Trompete (einziges Flächiges Zeichen) und die Sprechblase (zu klein) heraus. Auch die anderen hätten in der Abbildungsgröße harmonischer sein können. Wie sehr das ins Gewicht fällt, hängt auch davon ab, ob die Zeichen in der Regel einzeln oder in Gruppen erscheinen.

  5. Ich kann mich mit der Welle und auch, wenn auch schwer, mit der Schrift.
    Jedoch gefällt mir die Unausgewogenheit in den verschiedenen Grafiken nicht.
    Wie Fred schon anmerkte stechen die Sprechblase und die Trompete heraus.
    Besonders die Trompete die nicht nur eine Kontur ist bricht das schon ohne hin unregelmäßige Bild.
    Und was zum Teufel sucht der Kaffeebecher da? Müll? Koffeinabhängigkeit?
    Darf man nicht allzu ernst nehmen.

    • Mit dem Kaffe kann man ganz einfach erklären, aber das wissen nur Insider. Ganz Russland trinkt Tee und in „Leningrad“ trinkt man viel Kaffee. So ist es auch mit dem Regenschirm – die Stadt ist in Russland sehr bekannt für das regnerische Wetter. Im Vergleich zu Deutschland nicht wirklich viel, aber für Russland ist es fast eine Ausnahme.

  6. Bin mir noch nicht sicher, was ich davon halten soll, und lass mich gern überraschen.
    Der Akzent auf dem i irritiert mich.
    Wie sieht denn die kyrillische Version aus (s.a. #4)?

  7. Allen Logos gemein ist auch das sehr flache Oval, das allein gestellt an einen Heiligenschein erinnert. -> „Sankt“ Petersburg!

    Edit: oh Daniel. Ich hab nicht alle Kommentare gelesen….

  8. In meinen Augen recht gut gelungen, ja, sogar pfiffig. Das Oval als gemeinsames Element und die recht gut gelungenen Piktogramme gefallen mir. Die Schrift sieht ein bisschen nach Fischkopp und Hafenspelunke aus, aber ich denke, da will die Stadt auch auf ihre Seefahrertradition anspielen. Alles in allem hat das Ganze großen Wiedererkennungswert – wenn man sich so manch andere langweilige Stadtlogos anschaut, sticht diese Logokollektion hervor.

    Da will ich gar nicht wegen irgendwelchen Abständen in der Typo in den Krümeln suchen. Ich finde die Stadtlogo-Familie lustig, persönlich und sehr gut gelungen!

  9. Ich bin überrascht, mit wieviel Unaufgeregtheit und wenigen Stilmitteln ein solch eigenständiges Logo geschaffen wurde, dass seine Eigenständigkeit auch noch mit den unterschiedlichsten Symbolen und unterschiedlichen Schriften, wie der lateinischen und der kyrillischen Schrift funktioniert. Das traditionelle Elemente mit modernem Design umgesetzt wurden, setzt dem Ganzen im wahrsten Sinne noch die Krone auf. Ich kann nicht alle Symbole deuten, doch bin ich mir sicher, dass sie alle ihre Bedeutung haben. Mir gefällt’s.

  10. Ich wundere mich eher, dass dieses Logo so gar nicht „russisch“ daher kommt, wie es doch (gefühlt) derzeit bei allen Gelegenheiten in Russland en vogue zu sein scheint?

    In diesem Fall scheint mir das eher kontraproduktiv. Gibt es nicht in Florida auch eine Stadt dieses Namens? Daher wäre dem (russischen) St. Petersburg m.E. mehr geholfen, auf „russische“ Optik zu setzen. Zumal die Florida-Variante ebenfalls als Stadt am Meer auf sich aufmerksam macht …

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