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Eurovision erhält neue visuelle Identität

Die European Broadcasting Union (EBU) krempelt derzeit gründlich ihr Erscheinungsbild um. Im Sommer dieses Jahres präsentierte sie ihr neues Corporate Design, einige Monate später erfolgt nun das Redesign für den Verbund der Eurovision, der den Austausch von Radio- und TV-Übertragungen organisiert.

Bekannter als das visuelle Zeichen ist zweifelsfrei die Erkennungsmelodie, die sogenannte Eurovisionshymne, ein Präludium, komponiert vom Franzosen Marc-Antoine Charpentier. Das bisherige Eurovision Logo ist vergleichsweise unauffällig, je illustrativer und opulenter es daher kommt, umso mehr. Die Melodie bleibt – was sich ändert ist der dazugehörige Einspieler.

 EUROVISION animiertes Logo | Ident

Wie schon beim Redesign der EBU kommt auch in diesem Fall die Gotham im Schriftzug zum Einsatz. Das O innerhalb der Wortmarke wurde zu einer Art visuellem Sendesignal modelliert, wodurch der Schriftzug deutlich an Individualität gewinnt.

Vorstellung der neuen visuellen Identität

Die European Broadcasting Union ist ein Zusammenschluss von derzeit 74 Rundfunkanstalten in 56 Staaten Europas, Nordafrikas und Vorderasiens mit Sitz in Genf. Die bekannteste Produktion der EBU dürfte der alljährlich stattfindende Eurovision Song Contest sein.

Premiere wird das neue Logo samt neuen Einspieler am 01. Dezember anlässlich des Junior Eurovision Song Contest feiern. Verantwortlich für das Redesign ist Studio Dumbar, Rotterdam.

abgelegt in Logos, erstellt von Achim Schaffrinna am 30.11.2012 | 18:49
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10 Kommentare zu 'Eurovision erhält neue visuelle Identität'

  1. am 30. November 2012 um 19:31 Uhr

    Ich kann nur nicht wirklich nachvollziehen, warum die Schnitt beim O nicht gleich sind. Ich könnte mir denken, dass es Dynamik reinbringen soll; ich finde nur, das dass misslungen ist, denn so sieht es einfach aus als ob schlampig gearbeitet wurde.

  2. stenuena
    am 30. November 2012 um 19:41 Uhr

    Gut lesbar ist es allemal, angepasst zum EBU-Logo ebenfalls. Aber bei dem Rest denke ich mir lieber meinen eigenen Teil :/ Finde ich wirklich schade, dass Designer nicht mehr so mutig sind.

  3. Oliver Petersen
    am 30. November 2012 um 20:36 Uhr

    Ich verstehe es auch nicht so ganz, wie es zu diesen Formen kommen konnte. Ich erkenne auch keinen Rythmus o. Ä.? Das Logo ist sehr schlicht gehalten, zum Eurovision hätte ich mir eher ein Logo wie bei einer Fußball-Weltmeisterschaft vorstellen können oder wie ein Tourismus-Logo.

  4. Tatam
    am 30. November 2012 um 20:59 Uhr

    Verfolgen die mit dem Rumgeschnippel am O irgendein mir verborgenes Ziel? Als einzige Unregelmäßigkeit wirkt das leider so, als hätt’ man’s da eilig gehabt.

    Aber gut, zumindest schaut’s nu’ nicht mehr so aus wie eine EU-Behörde.

  5. am 30. November 2012 um 21:24 Uhr

    hätte ich mir eher ein Logo wie bei einer Fußball-Weltmeisterschaft vorstellen können oder wie ein Tourismus-Logo.

    Das Eurovision-Logo, wohlgemerkt das des Verbundes, ist lediglich eine Sekundärmarke, sie ist von zweitrangiger Bedeutung. In der Wahrnehmung bestimmend ist das Branding der Großveranstaltung. Das gilt für eine Fußball-Weltmeisterschaft ebenso wie für den Eurovision Song Contest. Da das Branding dieser Art von Großveranstaltung mittlerweile üppig und vielfarbig ausstaffiert wird, wäre eine ebenfalls allzu schmückende Sekundär- bzw. Submarke kontraproduktiv. Das würde sich einfach beißen. Beim Blick auf http://www.eurovision.tv wird die Rangordnung innerhalb der Markenarchitektur deutlich. Oben das Logo des Eurovision Song Contests, unten das Eurovision-Logo. Die Positionen spielen die Rangordnung wieder.

    Das Logo für den Song Contest selbst – das mit dem Herz – bleibt natürlich erhalten.

  6. Simon
    am 01. Dezember 2012 um 17:08 Uhr

    Kann mich einer aufklären warum das Eurovisionslogo-/ident (die sich im Kreis anordnenden Sterne) und die Melodie bei “Wetten dass …?” ganz anders sind bzw. hier nicht erwähnt werden? Wird das gegen das hier vorgestellte ausgetauscht oder wie ist da der Zusammenhang?

  7. Chris
    am 03. Dezember 2012 um 10:10 Uhr

    Meine erster Eindruck war dass man irgendwie versucht hat aus der Form des “O” und dem Bogen dahinter einen stark abstrahierten Augapfel zu konstruieren. Scheinbar war das wohl nicht die Absicht, deswegen muss ich leider sagen dass mir die Gestaltung dieses Logos jetzt noch weniger durchsichtig ist.

  8. Rob
    am 03. Dezember 2012 um 11:34 Uhr

    Das “O” sieht aus wie ein Druckfehler. Das Video verstärkt diesen unangenehmen Effekt eher noch.

  9. Markus
    am 03. Dezember 2012 um 16:40 Uhr

    @Simon:
    Das musikalische Te Deum von Charpentier ist ja beim ZDF nur etwas anders arrangiert. Und optisch haben ARD und ZDF sich irgendwann dazu entschieden etwas zu machen, das besser in das eigene Corporate Design passt. Wobei das ZDF dann noch am nächsten an der ursprünglichen Variante der Eurovision geblieben ist und die im Kreis angeordneten Sterne verwendet.

  10. Oli
    am 04. Dezember 2012 um 01:22 Uhr

    @Simon: Dieses Eurovisions-Logo wird nur verwendet, wenn die Eurovision *selber* eine Übertragung organisiert, eben z.B. beim Eurovision Song Contest. Wenn aber mehrere Sender der EBU gemeinsam eine Sendung ausstrahlen (aber nicht alle), können sie nach Belieben selber ein Signet erschaffen. Dazu gibt es keine Richtlinien – die Sterne sind nur eine historische Referenz, die viele Sender behalten haben (aber z.B. der ORF nicht).



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