57 Kommentare zu “Stadt Oldenburg hat ein neues Logo

  1. Ganz großes (Gestaltungs-)Kino! Idee, Ausarbeitung, Kampagne … alles sehr überzeugend und hochwertig. Insbesondere in der Anwendung sehr gelungen. Thumbs up.

  2. Das finde ich auch, mir gefällt die Anordnung und mir gefallen die Farben sehr. Es wirkt alles sehr freundlich. Weiß jemand was das “i.O.” bedeutet? Das ist das einzige was mich ein wenig am Ensemble stört, weil ich es nicht zuordnen kann.

    P.S.:
    Besonders “gelungen” finde ich das Monster, welches für die kleinen Besucher der Homepage erdacht wurde:

    es scheint mir, da hat jemand beim Essen gekleckert :)

    Aber alles in allem gefällt mir die Umstellung sehr gut und sie wirkt wärmer und wertiger als das Vorherige.

  3. Wow, das wirkt wirklich frisch und fernab von jedem abgelutschten Trend. Die Idee hinter dem Logo ist absolut schlüssig, die Farbkombination wirkt freundlich und einladend und die Typo passt gut. Die Website “Übermorgenstadt” ist m.E. ebenfalls gut gelungen, frisch und optisch wirklich unverbraucht, wogegen die Site der Stadt Oldenburg da nicht mithalten kann, da kommt noch arg der alte Mief hoch. ;-)

  4. Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen, wirklich schön!

    Selbst das alte Logo finde ich nicht schlecht und es gefällt mir, sowas ist doch mal ein guter visueller Start in die Arbeitswoche :)

  5. ich versteh ehrlich gesagt den zusammenhang zwischen infografik und logo nicht.

    will sagen, das logoprinzip ist im logo selbst nicht mehr ersichtlich (größe und position der kreise scheint beliebig zu sein).

    vielleicht täusch ich mich auch nur.

  6. Das sticht ja mal positiv aus dem Städte-Signet-Einheitsbrei heraus. Und zwar positiv. Der Trend weg vom Wappen hin zum jungen, hippen Logo wurde zwar auch nicht gebrochen, aber meines Erachtens nach stilvoll weitergeführt. Ich finde nicht, dass das Logo beliebig ist – auch nicht die Anordnung der Kreise. Farbigkeit und Typo sind perfekt. Lediglich der trennend-verbindende Strich zwischen Signet und Typo stört mich – wahrscheinlich aber eher weil ich dieser Gestaltungsspielart insgesamt eher ablehnend gegenüber stehe.

    Mir stellt sich nur die Frage: was wäre geschehen, wenn es die Bewerbung zur Wissenschaftsstadt nicht gegeben hätte? Wie hätte ein Relaunch dann ausgesehen? Hätte man sich da auch so weit vor gewagt? Who knows …

  7. Auf den ersten Eindruck sehr schönes Design & Konzept. Freundlich Farben, schöne Typo und durchgezogenes Konzept.

    Auf dem zweiten Blick aber wirkt alles sehr semi-professionell. Vor allem der Einsatz des Signets wirkt auf mich sehr wahllos. Mal links, mal rechts, mal mit Strich. mal ohne. In der Infografik und im Übermorgenstadt-Logo ist es horizontal gespiegelt im Vergleich zum Oldenburg-Logo. Auch der Einsatz der Typo ist nicht konsequent. Hier werden mir zuviele Schriften (Non-Serif und Serif) ohne erkennbares System gemischt.

    Das Logo im Webauftritt bricht völlig weg und die Farben wirken blasser:

    Außerdem finde ich den Abstand von Schrift und Signet zum Strich zu eng. Das wirkt gequetscht.

    Obwohl alles sehr negativ klingt, finde ich das Ergebnis durchaus gelungen. Das sind nur die Dinge, die mir beim genauen Hinschauen aufgefallen sind.

  8. Mein Gott, das ist schlimm!

    Ein paar Farbkleckser lieblos hingerotzt – das ist alles.

    Präsentiert sich so eine Stadt? Ich meine, die sollte für andere Werte stehen als Grafitti und Dreck.

  9. das “i.o.” ist ein historischer bezug. oldenburg war früher die hauptstadt des selbstständigen staates gleichen namens, der ab 1946 übrigens fast ein eigenes bundesland geworden wäre (näheres: wikipedia -> “land oldenburg”). er ging aus einem großherzogtum hervor, daher hieß oldenburg früher auch mal “oldenburg i. gr.”. alle zusätz dienten der abhebung von einem 10.000-einwohner-dorf in schleswig-holstein, das zufällig auch stadtrechte besitzt. im logo wird das “i.o.” offenbar verwendet, um dieses historische merkmal/charakteristikum in die gegenwart/zukunft zu übertragen.

  10. Also ich finde das Logo durchaus positiv im Gegensatz zu vielen anderen Städtesignets. Was mir allerdings gar nicht gefällt ist das Soundlogo. Ich weiß nicht als was Oldenburg sich damit positionieren will? Als Stadt des Technos und Trance?

  11. Ich find es schön, dass meine Heimatstadt nun das Kampagnenlogo zur Stadt der Wissenschaft ganz übernimmt und das alte Spiegelei-Logo endlich weg ist. Aber äh… das Soundlogo… hmm… na ja… da muss man ja nicht mit der Anwendung übertreiben find ich. Ebenso hoffe ich, dass die Anwendung auf der Stadt-Homepage dann doch eher provisorischen Charakter hat. Ein Redesign der Seite, das in der Gestaltung Bezug auf das neue Logo nimmt ist hier bestimmt sinnvoll.

  12. Die neue Wort-Bildmarke wirkt schlichter und doch moderner als die alte. Sie drängt sich nicht so in den Vordergrund und ist doch auffällig. Und das, obwohl eine eher klassische Serifenschrift benutzt wurde.

    Auf der Stadtwebsite meiner Ansicht nach viel zu klein geraten, um zu funktionieren. Außerdem wurde sie, wie unschwer zu erkennen ist einfach in das alte Layout, das zum alten Logo gehört eingesetzt. Das funktioniert nicht. Auf der Übermorgenstadt-Website dagegen präsentiert sich die neue Marke in passendem Rahmen und angemessener Größe.

    Ob es nun Kleckse sind, darüber kann man sich streiten – für mich zeigt es die verschiedenen Bereiche einer Stadt auf, die sich überlagern und somit eine Vielschichtigkeit bilden. Diese ist gelungen visualisiert durch die Transparenzen.

    Eine Frage die sich mir stellt: wieso wurde das Wort Stadt hinzugefügt? Nur das Logo mit der Zeile OLDENBURG i. O. wäre doch ausreichend gewesen.

    Mein Fazit: das spielerisch anmutende Logo bietet viel Raum für gestalterische Freiheiten auf allen möglichen Medien. Hoffentlich wird dieser genutzt.

  13. Visuell sehr ansprechend, doch der Infografik kann ich nicht wirklich folgen …

    Sechs Kreise symbolisieren irgendwelche Schlagworte bzw. Ziele. Die Farben scheinen mir austauschbar, warum ist die »Gemütliche Großstadt« gelb, »Internationalität steigern« orange? Und herleitbar sind sie auch nicht wirklich, es sei denn die Farb- und Begriffszusammenhänge werden noch in einer Kampagne bekannt gemacht, damit auch der Bürger weiss, wofür der gelbe Kreis steht. Und warum ist die »Neue Urbanität« viel größer als der Rest? Es sieht nach einer Sequenz aus, welche von 2008 bis 2014 durchlaufen werden soll. Warum ist aber bei einer Sequenz der »Katalysator« in der Mitte und bildet hier das zusammen gesetze Logo ab? Das verwirrt mich.

    Die Kreise im Logo sehen sehr dynamisch aus, so aus könnten sie ständig in Bewegung sein (vgl. Expo 2000 Logo). Deswegen irritiert es mich auch, dass die Kreise im »Übermorgenstadt«- und »Stadt Oldenburg«-Logo nur gespiegelt aber ansonsten exakt identisch sind. Das hätte man doch auch mit komplett unterschiedlichen Kreisanordnungen lösen und sich dadurch viel mehr Möglichkeiten für den weiteren Einsatz schaffen können.

    Die Websites gefallen mir beide auf der ersten Blick nicht wirklich. Bei http://www.oldenburg.de wirkt das Gelb zu grell, wodurch die Lesbarkeit durch den zusätzlichen Einsatz von weisser Schrift erschwert wird (siehe Boxen rechts). Die Versalschrift in der Topnavigation wirkt sonderbar (kann es nicht beschreiben) und die Piktogramme sind zu nah an der Schrift und fast nicht zu erkennen. Das Logo säuft hier komplett ab. Die Kreise wirken farblich schmutzig und die Subline ist fast nicht mehr zu erkennen. Der Rest der Seite scheint aber noch zu dem sieben Jahre alten Vorgängerlogo zu gehören und wird demnach hoffentlich bald angepasst.

    Bei http://www.uebermorgenstadt.de fehlt mir ein dominanter Header, der das neue Logo präsentiert (hier übrigens erstaunlicherweise ein anderes als auf der Infografik). Diesen Header erhält man allerdings sofort, wenn man eine Unterseite betritt (z.B. Die Übermorgenstadt). Warum ist dieser Header nicht auch auf der Startseite? Allerdings wirkt die Schrift im Logo hier ausgefranst. Und der Schriftwechsel zwischen ÜBERMORGENSTADT und OLDENBURG gefällt mir nicht wirklich, da dadurch das OLDENBURG leicht grösser wirkt und somit die beiden Worte nicht auf einer visuellen Linie erscheinen.

    In der Flash-Slideshow auf der Startseite dominieren die Fotos ganz klar gegen das Logo, welches mit seiner feinen Schrift auch etwas an Lesbarkeit einbüsst (v.a. das G aus OLDENBURG). Weiterhin zeigt sich hier auch ein Problem der Kreise. Diese sind ja eigentlich halbtransparent. Müssten sie dann nicht auch die Fotos halbtransparent durchscheinen lassen? Ich finde dass die Kreise sobald sie nicht mehr auf weiss stehen viel von ihrer Leichtigkeit einbüssen, da sie auf anderen Hintergründen eben nicht mehr transparent sind.

    Das ständige Auftauchen des gelben und roten Quadrats (siehe oben rechts) will sich mir auch nicht erschliessen. Denn das Logo kann ja auch in ganz andere Farben abdriften (hier z.B. in Richtung grün) oder im Bewerbungs-PDF auch mal in blau oder lila. Sollten diese Quadrate nur auf die Farben des alten Logos hindeuten, fände ich ihren Einsatz zu dominant, v.a. da sich die beiden Farbtöne so wunderbar mit denen des Logo beissen).

    Die Bilder an den Teaser-Berichten erscheinen mir zu klein und aus irgendeinem Grund haben nur die oberen beiden Berichte überhaupt Bilder.

    Es gibt aber auch schöne Unterseiten wie z.B. das Veranstaltungsprogramm, welches sehr aufgeräumt wirkt.

    Trotz all meiner Kritik finde ich aber, dass das neue Logo gegenüber dem Vorgängerlogo, mit welchem ich auf den ersten Blick sofort ein Spiegelei assoziiere (auch wenn die Farben gedreht sind), trotzdem ein grosser Schritt nach vorne ist.

  14. @Pixelgeizer:
    Das findest du überall in Oldenburg, wenn schriftlich von Oldenburg die Rede ist, wird immer ein „Stadt“ davor gesetzt. Ich weiß nicht wo es her kommt, aber das hat inzwischen Tradition unter Oldenburgern.

  15. Das Design finde ich sehr gelungen. Die Ansprüche finde ich allerdings für eine 160K-Stadt teilweise doch ein wenig gewagt…

  16. @pixelgeizer: Nun ja, es gibt ja neben der Stadt bestimmt auch den Landkreis Oldenburg – oder? Und da besteht schon ein Unterschied – alleine schon mal auf politischer Ebene. Der Kreis macht nicht immer das, was die Stadt machen will. (Zumindest in unserem oberbayerischen Landkreis ist das manchmal/meist so… ;))

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