Neuer Markenauftritt für Alpia

Alpia Logo, Quelle: Stollwerck

Alpia, eine zum Unternehmen Stollwerck gehörende Schokoladenmarke, hat einen neuen Markenauftritt verpasst bekommen. Neben dem Verpackungsdesign und dem Markenlogo wurde auch die Form der Schokoladentafeln verändert.

Bei der neuen Form der Alpia-Tafelschokolade hat sich der in Norderstedt ansässige Lebensmittelproduzent von der Alpengebirgslandschaft inspirieren lassen. Statt, wie bisher, in gleichgroße Rechtecke lassen sich neue Alpia-Schokoladentafeln nun in unterschiedlich große und unkonventionell geformte Stücke zerlegen. Auch das neue Markenlogo kommt so in zwei der Segmente zur Anwendung. Mit geraden Unterkanten und „bergigen“ Oberkanten, sorgen diese „Diamanten“, so der Werbeversprechen, für ein wohlwollendes und ausbalanciertes Geschmackserlebnis.

Alpia Schokolade – vorher und nachher

Alpia Vollmilchschokolade – vorher und nachher

Das Packaging und das Logoredesign stammen von der Agentur elbedesigncrew. Für die digitale Markeninszenierung zeichnet die Agentur deepblue networks verantwortlich.

Kommentar

Das bisherige Markengesicht von Alpia war doch sehr gewöhnlich, altbacken und konzeptlos. Mit Hilfe der unkonventionellen Form und dem runderneueten Design wird die Marke zeitgemäß in Szene gesetzt. Gut gemachtes Story-Telling, das Lust macht, die Marke neu zu entdecken.

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28 Kommentare zu “Neuer Markenauftritt für Alpia

  1. Viel zu viele Effekte, Verläufe und Schatten.
    Würde ich gerne mal in einer Flat-Version sehen. Ach ne, dann wär es zu trendy … Ich weiß auch nicht.

    Auf jeden Fall ist es eine Frauenschokolade. :-)

  2. Irgendwie kippelt der Schriftzug hin und her und wirkt instabil.

    Die Idee der ungleichmäßig perforierten Schokolade finde ich interessant. Aber eine sauberes Abbrechen ist damit nicht mehr möglich. Beispiel: Als erstes bricht man die zwei Ecken ab. Und dann? Wie bekommt man das Quadrat sauber raus? Ohne ein Zerstören der Tafel und jede Menge Krümel kann man das doch nicht essen.

    • Hatte den gleichen Gedanken.
      Ich finde das neue Design wirklich eine große Verbesserung, aber bei den Stücken wurde entweder zu wenig getestet (kann ich mir eigentlich nicht vorstellen) oder aber das zukünftige Rumgekrümel wurde zugunsten der neuen Idee in Kauf genommen. Aber erstmal selbst testen, vielleicht ist’s ja gar nicht so schlimm, wie wir es uns gerade vorstellen… :)

    • Die Idee der ungleichmäßigen Stücke ist nicht neu und machen viele. Eine der mir bekannt ersten ist „Tony’s Chocolonely“.
      Das hat halt sowas schön Non-Konformes. Leider paßt das nicht so recht zum starren Verpackungsdesign.

  3. Das Unterteilen der Schokolade in unregelmäßige Stücke ist bei kleinen, individuellen Herstellern schon länger anzutreffen. Einerseits hebt man sich so ab, andererseits ist es auch schwieriger, sich und untereinander die Tafel gleichmäßig einzuteilen. Ich würde sagen: man isst sie einfach schneller auf. Was ja deutlich im Sinne des Verkäufers ist :-)
    Das Packungsdesign passt zum unteren Preissegment und dem Inhalt: viel Zucker – wenig Kakao.
    Zumindest wird der Kunde nicht in die Irre geführt.

    • Stimmt. Wenn ich nur noch ein kleines Stück will, muss ich ein großes abbrechen, um eben an dieses kleine zu kommen. Und da kann ich ja auch gleich noch das große essen, weil es ja dann rumliegt. Und die Krümel, die beim Abbrechen entstanden sind. Und zack ist die Tafel alle. :-D

    • … und für Eltern ist Alpia damit auch nicht kaufbar. Wie soll man denn hier gerecht zwischen zwei, drei oder gar mehr Kindern teilen?

      • Für jedes Kind eine Tafel kaufen und immer synchron das jeweilige Stück abbrechen?

        Aber im Ernst: Wenn ich die neue Alpia-Tafel sehe bekomme ich richtig Lust darauf, mir eine Tafel Ritter Sport zu kaufen. Von der kann ich sogar wahlweise Riegel oder Mini-Quadrate abbrechen. Krümmel fallen dabei in die Packung zurück wenn ich sie entsprechend halte. Somit eine Form und Packung, die meinem Sinn für Anwenderfreundlichkeit am nächsten steht.

        Interessant auch, dass Schotteten, obwohl sie eigentlich noch praktischer wären, durch das ganze lose Herumpurzeln ein ganz anderes, weniger schokoladiges Esserlebnis bieten. Auf genau das hat Alpia sicher auch mit der ganzen Krümelei, die ausdrücklich in den Produktfotos gezeigt wird, sicher auch gesetzt. Meiner Meinung allerdings mit bedingtem Erfolg.

    • Das ist ja nun Klischee wie Klischee nur geht: dieses Pseudohandgemachte, pfui. Nebenbei ist’s belgische Schokolade, keine norddeutsche, dazu auch nicht »richtig gut«, weil mit Agrochemie.
      Alpia ist das (Agrochemie) und das (Klischee) ja eh, auch wenn die Designer mal was anderes machen wollten mit den Stücken. »Hauptsache anders« als Prinzip ist im Design ja meistens schlechter.

  4. OMG -.- Die Agentur die denen die WordPress Site gemacht hat hat ja mal gar nix drauf xD

    Bei so nem Großen Unternehmen das gewiss auch n bist Budget hat hätte ich ja zumindest mal die Loginseite auch im CI gehalten (Aufwand 20 min): https://www.alpia.de/wordpress/wp-login.php

    Dann kein Kontaktformular :/ Naja muss jeder selber wissen..

    SSL GEHT NICHT – DAFUQ ??? SOWAS KENN ICH NUR VON DER WEBSITE VOM BÄCKER UM DIE ECKE, UND SELBST DER HAT LETZTE WOCHE WENIGSTENS EIN LE-Zertifikat am Laufen xD

    Die Farbgebung ist ja Geschmacksache.. aber das das Logo nicht mal n SVG sondern ein PNG ist…

    Agentur: Wir machen Ihnen ne Mega geile Seite mit…
    ALPIA : Nene .. wir geben Ihnen 1.500 € und Hosting bei alpha.de – SO ODER NICHT ANDERS!!!!
    Agentur: Mäh… Ok.. ALLES FÜR DIE REFERENZ.

    • Sorry für diesen frechen Einwurf, aber auf Deiner Seite ist das Header-Logo in JPEG… also was gibts gegen eine Logo-Grafik in PNG (und sogar mit Transparenz) einzuwenden?? ;-)

      • Ich schließe mich da Paddy an. Abgesehen vom Unstil des obigen Kommentars,
        man sollte zumindest seine Eigenwerbung fehlerfrei über die Runde bringen.

        Unter dem erwähnten JPEG-Logo, das ich wertfrei sehe, lese ich folgendes:
        „Sie sind auf der Suche nach jemanden, der anders arbeitet als alle anderen? Jemanden, der es schafft Ihre Ideen perfekt umzusetzen? Jemand, der unmögliches möglich machen kann?“

        Lieber Michael, betrachte es als Gratisberatung:
        Ich wäre auf der Suche nach jemandem, der selbstverfasste Texte auf die gröbsten Schnitzer überprüfen kann.

        Wer selber so murkst, sollte hier nicht in Versalien herumschreien als säße er in Mar-a-Lago.

    • Gibts das vielleicht noch mit ein bisschen mehr Capslock?
      Freut mich, dass du dich so bemühst, eine konstruktive Gesprächskultur aufrecht zu erhalten.

  5. Vielleicht bin ich altbacken, aber ich finde, dass bei Schokolade eher die Zutaten für ein Geschmackserlebnis sorgen als die Form. Ob Diamant oder Rechteck spielt es keine allzu große Rolle. Die Story klingt sehr aufgeblasen und wenig überzeugend. Wäre die Schokolade hauchdünn geschnitten o.ä., dann würde ich es verstehen.

    Passt auch nicht zum Preissegment. Für 69 Cent erwarte ich nicht etwas besonderes, sondern eher etwas gewöhnliches.

  6. Ganz so neu ist das Design ja gar nicht, die ersten Tafeln kamen Ende 2017 mit der Einführung der neuen Sorte Kokos bereits unter diesem Design und mit der neuen Struktur der Tafel auf den Markt. Auch der Webauftritt wurde da schon angepasst.

    Ich finde die Optik ganz nett, ein Schritt nach vorne. Aber auch kein großer. Gekauft habe ich Alpia seither aber, anders als vor der Umstellung, bewusst nicht mehr, weil ich jemand bin, der sich gerne mal einen Riegel abbricht. Das geht seit der neuen Struktur der Tafel ja nicht mehr.

  7. Sah gestern billo aus, sieht heute billo aus.
    Die Farben animieren mich nicht auch gerade zum Kauf.
    Wenn ich mal ausnahmsweise eine neue Schokolade probiere, dann eher solche mit dunkelbraunen Verpackungen oder diejenigen, die mit hohem Kakaoanteil werben.
    „Alpenmilch“ (was ist das eigentlich?) ist jedenfalls kein Kaufargument für mich – auch nicht, wenn die Schokolade lt. Verpackung scheinbar darin schwimmt.
    Die unterschiedlich großen Stücke sind vielleicht 5 Sekunden lustig, danach nur noch nervig.

  8. Habe ehrlich gesagt noch nie von dieser Marke gehört, sie auch noch nie im Regal im Supermarkt gesehen.
    Vom alten, sowie neuen Look her ordne ich sie in den Discountern zu. Die quietschigen Farben und die Effekte der Verpackung wirken auf mich als Käufer billig und qualitativ nicht ansprechend. Dementsprechend schließe ich daraus, dass auch das Produkt selbst aus qualitativ schlechteren Zutaten bestehen muss – reine Industrie…keine glücklichen Milch-Kühe oder Kakao-Plantagen-Arbeiter (aber bei wem ist das schon so). Der Markenname selbst ist schon Discounter-Niveau-Verdächtig. Auf der Verpackung ist das Logo das größte Element überhaupt, ich hätte demnach schon gar keine Lust, jede Tafel aus dem Regal zu nehmen um herauszufinden welche Geschmacksrichtung es nun ist.
    DIe neue „exklusive“ Tafelform wäre für mich eher unhandlich und auch hier werte ich das Aussehen als billig an. Aber für den angebotenen Preis ist des Design sehr passend – billig.
    Ich möchte sie weder probieren noch kaufen.

    • Der scheinst du ne ziemlich ungewöhnliche Wahrnehmung zu haben. Vor allem arbeiteten Discounter in der Regel mit ziemlich neutralen Designs, mit deutlich geringerer Quslität und Authentizität. Außerdem sollte Storck ein Begriff sein.

  9. An sich ein schlüssig umgesetztes Konzept, was mir ganz gut gefällt. Leider hat das Produkt selbst ein Problem und das ist und bleibt der Geschmack. Schlimmer sind eigentlich nur noch Piasten Pralinen. Ich kenne Alpia als Marke seit meiner Kindheit, sie hat es aber aufgrund des Geschmacks nicht ansatzweise geschafft, mich zu überzeugen. Da hilft auch die verbesserte Rezeptur nichts. Aber über Geschmack lässt sich streiten :)

    @Ibo0711: Alpia ist eine Marke von Stollwerck, nicht von Storck.

    @Michael Gahn: Der Kommentar ist ein Witz, oder? Beim Anschauen der Refenzen musste ich unwillkürlich an die (leider) nicht fortgeführte DT-Rubrik „Spooky“ denken.

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