Arko, Anbieter von Kaffee- und Confiserie-Spezialitäten, hat im Zuge eines Ladenbau- und Designkonzepts einen neuen Markenauftritt erhalten, auch das Markenlogo wurde erneuert.
Arko wurde 1948 von der Kaffeehändlerfamilie Rothfos gegründet und verfügt heute bundesweit über 140 eigene und 130 Franchise-Filialen. In den Fillialen möchte arko seinen Kunden ein Einkaufserlebnis bieten, das inspiriert und glücklich macht. „arko – Die Glücklichmacherei“ lautet der aus diesem Anspruch heraus selbst gesteckte Leitgedanke.
Das Logo wurde dezent, jedoch wirkungsvoll verändert. Die Slab-Serife Archer aus dem Hause Hoefler & Frere-Jones verleiht dem neuen Markenauftritt typographische Raffinesse. In ihr wurde auch der Namenszug neu gesetzt, der sogleich an Ausdruck und Dynamik gewinnt, auch dan…
Arko, Anbieter von Kaffee- und Confiserie-Spezialitäten, hat im Zuge eines Ladenbau- und Designkonzepts einen neuen Markenauftritt erhalten, auch das Markenlogo wurde erneuert.
Arko wurde 1948 von der Kaffeehändlerfamilie Rothfos gegründet und verfügt heute bundesweit über 140 eigene und 130 Franchise-Filialen. In den Fillialen möchte arko seinen Kunden ein Einkaufserlebnis bieten, das inspiriert und glücklich macht. „arko – Die Glücklichmacherei“ lautet der aus diesem Anspruch heraus selbst gesteckte Leitgedanke.
Das Logo wurde dezent, jedoch wirkungsvoll verändert. Die Slab-Serife Archer aus dem Hause Hoefler & Frere-Jones verleiht dem neuen Markenauftritt typographische Raffinesse. In ihr wurde auch der Namenszug neu gesetzt, der sogleich an Ausdruck und Dynamik gewinnt, auch dan…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Schlau daherreden kann jeder, das stimmt. Nichts desto trotz habe ich auch bei der interessanten aber unharmonischen Schriftart gestutzt. Spontan ist mir die Pluto italic (medium) eingefallen, die modern, aber trotzdem harmonischer dahergekommen wäre. Und harmonisch/ausgewogen soll ja auch der Kaffee schmecken ; )
Bei dem Bogen missfällt mir der Farbverlauf und die Tatsache, dass er oben keine Rundung zu haben scheint.
“Zungen, die in der gerollten Form des Tropfens genüsslich, die Schokolade von den Lippen schlecken” kann ich in der neuen Wortmarke aber auch nur nur erkennen wenn ich lange danach suche lieber Achim ;-)
Was hier rausgekam ist nicht besonders eigenständig und ausgereift.
Das neue Erscheinungsbild ist genauso bieder und langweilig wie das Alte. Für mich steht es nicht für den Markenkern bzw. Leitgedanke: “arko – Die Glücklichmacherei“
Sowohl in der Wortmarke als auch im Wort CONFISIERIE wurde auf eine Spationierung komplett verzichtet. Die Buchstaben sind alle exakt gleich voneinander entfernt. Es verblüfft mich immer wieder wie so etwas möglich ist. Vor allem bei einer Wortmarke mit nur vier Zeichen. Wie hier öfters erwähnt ist das “o” bei arko unpassend weil gleich dick. Der goldene Bogen überzeugt mich nicht. Ist nicht eindeutig Bogen und nicht eindeutig was Anders irgendwie dazwischen.
Einzig die Geschäftsausstattung ist teilweise etwas glücklicher. Aber im Detail z.B. die Beschriftung über den Regalen. Anscheinend die gleiche Schrift naja … dann aber diese naturalistischen Ilustrationen von einer Tafel Schockolade und Gebäck … Ich würd sagen Chance vertan. Langweilig und bieder halt. Man schaue sich mal an was die Branche sich in USA, UK usw. hervorbringt. Haben wir den Mut nicht oder warum?
Das alte Logo wirkte recht edel, aber ich dachte nie, dass es etwas mit Lebensmitteln zu tun hätte. Ich sah irgendwo eine Pralinentüte von arko und dachte, es müsste sich um ein Werbegeschenk irgendeiner »arko-Bank« oder »arko-Versicherung« handeln. In dieser Hinsicht ist das neue Logo eine Verbesserung. Allerdings hätte man wohl besser auf den Farbverlauf im Bogen verzichtet. Die Slab-Serifen sind gerade derart »trendy«, dass das neue Logo in spätestens 10 Jahren ziemlich alt aussehen wird.
Ich kann weder eine Verbesserung, noch eine Verschlimmerung feststellen. Beide Logos sind auf ihre Arten zugleich gut und schlecht. Beim alten Logo gefiel mir (vor allem im direkten Vergleich) das Trutschige, leicht Oma-hafte eigentlich ganz gut, weil es in meinen Augen mit dem Image der Marke absolut übereinstimmte. Über die Rotis mag man denken, was man will – sie ist eine sehr anspruchsvolle Schrift, die zu verwenden nur geübten Typografen vorbehalten sein sollte, da sie schnell billig und technokratisch aussieht. Das Billige im alten Logo rührt meines Erachten jedoch nicht von der Rotis her, sondern von dem “irgendwie gesetzten” Confiserie-Zug, der dem Ganzen etwas dezent Unüberlegtes verlieh.
Aber das alte Logo ist ja nun weg, kommen wir zum neuen: Mir gefallen eh keine Slab-Serifen, was rein subjektives Geschmacksempfinden ist, wie ich zugebe. In diesem Fall ist es tatsächlich allerdings ein bisschen zu viel des Guten: Seltsame Strichstärkenunterschiede, dominante Tropfen und dann auch noch die Aufschwünge beim A und beim K … das sieht ziemlich überladen aus. Wobei es im Logo mit einer guten Portion gutem Willen ja noch geht – im (ansonsten sehr angenehm überarbeiteten) Ladendesign oben auf den Regalen fühlt es sich typografisch so an, als sei man in der Kinderabteilung gelandet.
Ganz fürchterlich ist der Schriftmix auf den Verpackungen. In Kombination mit dieser Eurostile-ähnlichen Schrift driftet es komplett ins grotesk Überzogene ab.
Als positiv empfinde ich den neuen Untertitel. Das “Confiserie” kommt – abgesehen von der seltsamen Spationierung – in der Futura sehr schön und meinetwegen auch ein wenig edel rüber, wobei es sehr ähnliche Linear-Antiquas gegeben hätte, die ein bisschen angenehmer gewesen wären, wie zum Beispiel die Brandon, aber das ist wieder Geschmackssache.
Zusammen mit dem – wie schon mehrfach festgestellt – lieblos dahingeklatschten Bogen unterm Schriftzug, der vorher deutlich mehr Spannung und Dynamik erzeugte, alles in allem ein Redesign, das das Attribut “nett” verdient hat, womit es wohl direkt ins Schwarze getroffen haben dürfte.
P.S.: Auf den Verpackungen findet der Confiserie-Schriftzug nicht statt. Warum eigentlich nicht?!?
Auf den ersten Blick wirkt das neue Logo auf mich, grade was die Typo angeht, unausgewogen. Das “o” ist zu fett und rutscht zu weit rechts raus, die Unterzeile sitzt nicht mittig drunter. Im ganzen erweckt es einen unaufgeräumten Eindruck. Beim umgedrehten Bogen sehe ich eine kleine Verbesserung zum vorigen Logo.