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Modifiziertes Logo für Beko-Basketball-Bundesliga

Beko Bundesliga Logo

Logo Beko Basketball Bundesliga

Die Basketball Bundesliga – seit September 2009 trägt sie den Namen des Sponsors Beko – verändert seinen Markenauftritt. Im überarbeiteten Logo erscheint das Spielgerät, der Ball nun mit einer Herzfrequenz-Kurve.

Beko Bundesliga Logo

Aus der Pressemeldung heißt es: „Um die zentralen Elemente Spannung, Nervenkitzel, Action und Dynamik für das bereits bestehende basketballbegeisterte Publikum einerseits und neu zu gewinnende Basketball-Fans andererseits noch stärker herauszuarbeiten, führt die Beko BBL einen Markenrelaunch durch.“

deepblue sports ist für die Kreation verantwortlich.

Danke für die zahlreichen E-Mails zur Umstellung!

Update 28.07.2016: Da die Pressemeldung mittlerweile nicht mehr verfügbar ist, hier ein Link zur archivierten Seite auf web.archive.org

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Dieser Beitrag hat 37 Kommentare

  1. Ich sehe es ebenfalls wie Christoph und lese mit Erschrecken (leider das erste mal), dass es wohl möglich ist eine komplette Liga zu sponsern und nicht nur ein Team oder Stadium. Hoffe, dass diese Entwicklung nicht in noch mehr Sportarten Einzug hält. Ganz schön arm.

    Zum Logo selber: Mir ist es – wie auch Henrik sagt – zu statisch. Fehlt irgendwie die Energie und bei der Kurve kam mir eher der Gedanke, dass es was mit der Börse oder medizinischen Geräten zu tun hat. Was Beko macht, weiß ich gar nicht. Insgesamt also eher nicht mein Ding, das Logo.

  2. Ich finde die Naht der Balles als EKG-Linie insofern ganz pfiffig, als man darin auch die Bewegungskurve des Balles beim dribbeln sehen kann (naja, der obere Ausschlag ist etwas heftig).

    Aber ganz übel ist der Claim: „Spürst du das Dribbeln?“ Neues aus Kalau…

  3. Dafür, dass es recht eng ist, etwas aus einem Basketball zu machen, finde ich es recht gelungen, die Linie so abzuändern, weil eben diese Balllinien charakteristisch sind.

    Nur so zur Erinnerung, die Liga hieß vor einigen Jahren noch S.Oliver BBL, daran merkt man, wie angespannt die finanzielle Lage der deutschen Basketballligen ist.

  4. Vielleicht sollte der Eine oder Andere hier öfters mal über den Fußball-Tellerrand hinausblicken, denn Namenssponsorings von Teams und ganzen Ligen sind nun wahrlich nichts Neues. Anders als in der Bundesliga stehen in den Randsportarten keine Milliarden zur Verfügung, im Gegenteil kämpfen Teams oft ums finanzielle Überleben. Und die BBL war jahrelang – nach s.Oliver – ohne Namenssponsor, entsprechend mäßig war es um die Finanzen bestellt und entsprechend groß die Freude, als man letztes Jahr mit Beko wieder einen Hauptsponsor gewinnen konnte. Nicht zuletzt dank dieser Partnerschaft läuft Basketball nun endlich wieder im Free-TV, die Zuschauerzahlen und das öffentliche Interesse steigen. Natürlich sind Namenssponsorings nicht schön, aber es geht nicht darum, sich die Taschen voll zu stopfen, sondern einen halbwegs professionellen und finanziell gesicherten Spielbetrieb zu ermöglichen. Sowohl bei der Liga, als auch den Teams. Dass man dafür in Deutschland, wo König Fußball über alles regiert, kein Verständnis hat, wundert mich allerdings kaum.

    Das neue Logo halte ich für eine Verbesserung, nicht nur aufgrund der wirklich gelungenen Idee des Herzschlag-Balls, sondern auch, weil es vorher keinen festen Rahmen, keinen Halt hatte. Durch das blaue Rechteck wird das Ganze nun vereinheitlicht. Die drei unterschiedlichen Schriftarten gehen allerdings in der Tat gar nicht.

    Heute um 19.55 läuft übrigens das letzte Finalspiel auf Sport1, Bamberg vs. Frankfurt, also einschalten! ;)

  5. Anders, ja. Aber Verbesserung? Klares Nein. Ausserdem wird mit dem Verlauf der Herzfrequenz der Tod des Patienten gezeigt. Nur, weil man die Typo etwas geordnet und „geblockt“ hat, wird es nicht unbedingt besser. Ich finde beide mittelmäßig auf selbem Niveau.

  6. Dynamik sehe ich in dem neuen Logo aus mehreren Gründen nicht:
    – Die Herzfrequenzline ruft bei mir wie bei mehreren hier medizinische Assoziationen hervor, in erster Linie das Bild von einem Schwerkranken auf der Intensivstation.
    – Die prägnante senkrechte Linie dieser Kurve bremst die angedeutete Bewegung nach rechts ab.
    – Die geschlossene Rechteckform lässt das ganze wie schon mehrfach erwähnt besonders statisch aussehen. Der Ball hat nach rechts gar keinen Platz, wohin er sich bewegen könnte.
    – Dunkelblau als Hauptfarbe: viel zu kalt, um dynamisch zu wirken.
    – Der Ball ist in einer Position abgebildet, in der die Nähte schön orthogonal liegen. Die schiefe Position im alten Logo wirkt durch die schrägen Linien wesentlich bewegter.

    Auch die sonstige Umsetzung würde ich nicht zu viel loben. Abgerundete Ecken, 2 Farbverläufe, ein Glüheffekt … das ist ein bisschen viel auf einmal aus der Grafiker-Klischee-Trickkiste. Wenn man bedenkt, wie lange Website-Header in ähnlicher Gestaltung schon kursieren, wirkt dieses »neue« Design fast schon nostalgisch. Noch dazu wirkt die Struktur des Basketballs in dieser Form wie der Dithering-Effekt alter GIF-Grafiken.

  7. Ich wundere mich gerade, dass auf unseren Nachbarplaneten noch so viel Platz frei war, dass etliche Leute nicht mitbekommen haben, das es Namenssponsoring für Sport-Ligen gibt. Nicht nur im Basketball, sondern in etlichen Sportarten zum Beispiel auch im Handball (TOYOTA-Handball Bundeliga). Gerade nicht so im Rampenlicht stehende Sportarten brauchen diese Einnahmen zwingend zum Überleben. Übrigens gibts ja jetzt auch die „Flyeralarm Ruder Bundesliga;-)) Im Fußball ist das Namensponsoring in Österreich schon seit Jahren Gang und Gäbe und natürlich hat die wohl stärkste und umsatzträchtigste Liga der Welt in England auch einen Namenssponsor (Barclays Premier League). Das Sponsoring der deutschen Fußball Bundesliga dürfte auch nicht mehr so weit weg sein, wie manche glauben. Die Telekom Fußball Bundesliga ist keine Utopie.

    Zum Logo: Treml (19) spricht mir in fast allen Punkten aus dem Herzen. Ich sehe überhaupt keine Verbesserung außer, dass die scheußliche Outline im „BBL“ des alten Logos verschwunden ist. Die Herzschlagkurve find ich fast schon tragisch weit daneben.

Kommentare sind geschlossen.

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