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Modifiziertes Logo für Beko-Basketball-Bundesliga

Beko Bundesliga Logo

Die Basketball Bundesliga – seit September 2009 trägt sie den Namen des Sponsors Beko – verändert seinen Markenauftritt. Im überarbeiteten Logo erscheint das Spielgerät, der Ball nun mit einer Herzfrequenz-Kurve.

Logo Beko Basketball Bundesliga

Aus der Pressemeldung heißt es: „Um die zentralen Elemente Spannung, Nervenkitzel, Action und Dynamik für das bereits bestehende basketballbegeisterte Publikum einerseits und neu zu gewinnende Basketball-Fans andererseits noch stärker herauszuarbeiten, führt die Beko BBL einen Markenrelaunch durch.“

deepblue sports ist für die Kreation verantwortlich.

Danke für die zahlreichen E-Mails zur Umstellung!

Update 28.07.2016: Da die Pressemeldung mittlerweile nicht mehr verfügbar ist, hier ein Link zur archivierten Seite auf web.archive.org

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 37 Kommentare

  1. Anders, ja. Aber Verbesserung? Klares Nein. Ausserdem wird mit dem Verlauf der Herzfrequenz der Tod des Patienten gezeigt. Nur, weil man die Typo etwas geordnet und “geblockt” hat, wird es nicht unbedingt besser. Ich finde beide mittelmäßig auf selbem Niveau.

  2. Dynamik sehe ich in dem neuen Logo aus mehreren Gründen nicht:
    – Die Herzfrequenzline ruft bei mir wie bei mehreren hier medizinische Assoziationen hervor, in erster Linie das Bild von einem Schwerkranken auf der Intensivstation.
    – Die prägnante senkrechte Linie dieser Kurve bremst die angedeutete Bewegung nach rechts ab.
    – Die geschlossene Rechteckform lässt das ganze wie schon mehrfach erwähnt besonders statisch aussehen. Der Ball hat nach rechts gar keinen Platz, wohin er sich bewegen könnte.
    – Dunkelblau als Hauptfarbe: viel zu kalt, um dynamisch zu wirken.
    – Der Ball ist in einer Position abgebildet, in der die Nähte schön orthogonal liegen. Die schiefe Position im alten Logo wirkt durch die schrägen Linien wesentlich bewegter.

    Auch die sonstige Umsetzung würde ich nicht zu viel loben. Abgerundete Ecken, 2 Farbverläufe, ein Glüheffekt … das ist ein bisschen viel auf einmal aus der Grafiker-Klischee-Trickkiste. Wenn man bedenkt, wie lange Website-Header in ähnlicher Gestaltung schon kursieren, wirkt dieses »neue« Design fast schon nostalgisch. Noch dazu wirkt die Struktur des Basketballs in dieser Form wie der Dithering-Effekt alter GIF-Grafiken.

  3. Ich wundere mich gerade, dass auf unseren Nachbarplaneten noch so viel Platz frei war, dass etliche Leute nicht mitbekommen haben, das es Namenssponsoring für Sport-Ligen gibt. Nicht nur im Basketball, sondern in etlichen Sportarten zum Beispiel auch im Handball (TOYOTA-Handball Bundeliga). Gerade nicht so im Rampenlicht stehende Sportarten brauchen diese Einnahmen zwingend zum Überleben. Übrigens gibts ja jetzt auch die “Flyeralarm Ruder Bundesliga;-)) Im Fußball ist das Namensponsoring in Österreich schon seit Jahren Gang und Gäbe und natürlich hat die wohl stärkste und umsatzträchtigste Liga der Welt in England auch einen Namenssponsor (Barclays Premier League). Das Sponsoring der deutschen Fußball Bundesliga dürfte auch nicht mehr so weit weg sein, wie manche glauben. Die Telekom Fußball Bundesliga ist keine Utopie.

    Zum Logo: Treml (19) spricht mir in fast allen Punkten aus dem Herzen. Ich sehe überhaupt keine Verbesserung außer, dass die scheußliche Outline im “BBL” des alten Logos verschwunden ist. Die Herzschlagkurve find ich fast schon tragisch weit daneben.

  4. Sorry, Treml hat natürlich Eintrag 18.

    Aus gegebenem Anlass noch eine schöne Alliteration zum Tage: Die Brose Baskets Bamberg sind Meister der Beku Basketball Bundesliga. Bombastisch.

  5. Ich musste mit Erschrecken frststellen, dass die Ruder-Bundesliga 2010 nun FLYERALARM RBL heißt.

    Bei aller Geldknappheit und Liebe zum Sponsoring … aber das muss nicht sein. Warum tritt ein Hauptsponsor nicht freiwillig etwas in den Hintergrund. Die können von mir aus auf jeder Veranstaltung alles zupfalstern, überall ihr Logo draufpappen, Stände aufstellen, in jedem Heft erwähnt sein … was auch immer. Aber Namensgeber für eine Liga … das geht zu weit. Und das sagt auch einiges über die Qualität des Sponsors aus.

  6. Ja Christoph, da ist viel wahres dran.
    Auch eine „Tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile“ hat schon etwas von einer Karikatur. Dass Sponsoren genannt werden, dafür hat wohl jeder Verständnis. Der Auftritt als Namensgeber vor allem auch direkt im Logo ist wirklich kurzsichtig. Im Vergleich Sponsor gegen stringentes Branding der Liga hießt es meist 4:0.

  7. Ja, wir Österreicher sind da so einiges gewohnt. Von der “T-Mobile Bundesliga powered by T-Mobile” über die “ADEG Erste Liga” mit Mannschaften wie Red Bull etc. über die “Sparkasse Gebietsligen” ganz unten gibt es im Fußball alles. Dafür verdient man aber als Spieler in den untersten Spielklassen teilweise mehr als ein Bundesligaspieler in anderen Sportarten -.-

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