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Hertha BSC Kampagne – Aus Berlin. Für Berlin.

Herta BSC Kampagne

Unter dem Slogan “Aus Berlin. Für Berlin.” wurde dieser Tage eine neue Kampagne vorgestellt, die das Profil von Hertha BSC schärfen soll. Die Verbindung zur Hauptstadt steht dabei im Vordergrund. Spielern wie Arne Friedrich werden dabei Aussagen in den Mund gelegt, die die Diskussion über problematisch Stadtteile aufgreift und in einen Kontext zum Fußball bringt. “In Berlin hab ich noch jede Mauer überwunden” lautet ein weiterer Spruch, der zusammen mit Patrick Eberts auf einem weiteren Plakat abgebildet ist.

“Mit dieser Kampagne wollen wir erreichen, dass alle Berliner spüren, wie eng sich Hertha mit der Stadt und den Berlinern identifiziert”, so ein Statement von Dieter Hoeneß, Vorsitzender der Geschäftsführung.

Übrigens, vom 30-köpfigen Kader der Bundesliga-Mannschaft wurden 6 Spieler in Berlin geboren.

Hier gehts zur offiziellen Pressemeldung auf der Website von Hertha BSC.

via sueddeutsche

Dieser Beitrag hat 30 Kommentare

  1. die hertha hat sowas leider momentan bitternötig. finde die idee recht gut. allerdings gibt es kaum einen profiverein bei dem mehr als 6 (feste) spieler aus der jew. stadt stammen. und bis vor kurzem waren es noch 8.

  2. @werther: Wieso Bahnwerbung? Das sind die offiziellen Trikots der Hertha und die Bahn wirbt nunmal seit einiger Zeit darauf…

    Ich finds nett gemacht. Hoffentlich sind die anderen Sprüche auch so gut.

  3. Das DB-Logo wirkt leider wirklich etwas dominant. Sieht aus wie aufgeklebt und durch die rote Farbe ist es auffälliger als das Vereinslogo in der Ecke. Der Gute hätte sich ein Handtuch um den Hals schwingen sollen, dass das Sponsoren-Logo etwas verdeckt ;-)
    Ansonsten kommt das Motiv authentisch rüber.

  4. Bleibt zu hoffen, dass auch Berlins “Gäste” diese Ironie verstehen und die doch sehr farbige und damit ins Auge fallende Deutschlandbinde (warum eigentlich??) nicht zu falschen Assoziationen führt.
    Die Diskussion ums DB Logo kann ich nachvollziehen. Auch die Schrift wirkt sehr unruhig: schräg / porös / unruhiger Hintergrund.
    Dieses brachiale Stadion und der thematisch passende Pfeiler sind allerdings ziemlich gut platziert.

  5. Was macht der Mensch auf dem Platz da und was die Zuschauer hinter dem Tor? Und warum finde ich nur, dass der Herr Friedrich so aufgeklebt wirkt?

    Also dass das eine Nike-Kampagne sein soll, wie es auf der offiziellen Homepage nachzulesen ist, fällt nicht (noch nicht mal auf den vierten Blick) auf und ich als Berliner fühl mich durch dieses Plakat jetzt nicht wirklich mit Hertha BSC identifiziert. Ziel also verfehlt?

  6. Sieht in der Tat nicht sehr »echt« aus, wie er da auf der Tribüne steht. Ansonsten finde ich die Idee ganz gut.

  7. Lieber Achim,

    kannst du den Tippfehler noch berichtigen? bisher hat sich keiner getraut, darauf hinzuweisen dass Hertha sich mit h schreibt!

  8. Ich hab das Original heute in Berlin gesehen. Das DB-Zeichen ist wirklich viel zu prägnant. Und es wurde extra draufgesetzt.

    Die werden den ganzen Spaß wohl zahlen.

  9. Das der Kapitän Seine Kapitänsbinde um hat ist doch normal.
    Nur weil es die Deutschlandfarben sind wirds wieder zum Problem gemacht.
    Bei der WM hat doch auch keiner was gesagt, als ganz Deutschland schwarz-rot-gold angemalt war.

  10. Nun mal locker.

    Das ist sicher die beste Plakatkampagne für einen Bundesliga-Absteiger seit Einführung der 3-Punkte Regelung für Gewinner. Wir Berliner haben ja sonst nicht viel zu lachen. Aber Hertha mit “h” gibt immer wieder Anlass.

    Den “Problembezirk” der Mannschaft so offen herauszustellen ist doch nur eine Karrikatur mangelnder Leistung (0:3 gegen Frankfurt). Und die Gebahren von Hertha passen zu ihrem Hauptsponsor wie die Faust auf’s Auge: Große Klappe und selten Leistung dahinter.

    Doch neben der Aufregung über Kleinigkeiten der Ausführung oder überdimensionierter Logos, stellt sich mir die Frage:”Was soll das?”. Wen will oder was will man damit erreichen? Sind Verlierer jetzt etwa “die neue Mitte”?

  11. Ganz einfach Henry, es kommen immer weniger Leute ins Olympiastadion, was nicht sehr gut ist, wenn man gerade teure Catering-Verträge unterzeichnet hat… Daher macht es wohl sein..

    Davon abgesehen find ich’s sehr gelungen. Soll ja wohl eine junge Zielgruppe erreichen, das sollten sie damit erreicht haben.

  12. Wirklich sehr köstlich wie hier über “Eure” Kampagne diskutiert wird.
    Statt sich über die Herd A Kampagne sich zu freuen, wird über die Kapitänsbinde diskutiert und scheinbar wissen die eigenen Fans nicht wieso Herr Friedrich eine Binde in den Farben “Schwarz Rot Geld” trägt.

  13. Naja, man muss sich schon fragen, ob solch eine Kampagne Sinn macht. Wir Fans denken eher nicht. Denn nur mit gutem, attraktivem und erfolgreichen Fußball werden auch mehr Berliner und Zugeszogene ins Stadion kommen.

  14. Die These, dass nur durch Siege mehr Zuschauer angelockt werden ist doch nur die halbe Wahrheit. Ein Verein wie der FC.St.Pauli beweist sehr wohl das genaue Gegenteil. Egal, ob die Jungs aus Hamburg gewinnen oder verlieren, die Zuschauer wollen das Spiel sehen, weil der Verein als coole Truppe gilt. Selbst die Liga, in der man spielt ist dabei fast egal. Der Marketing-Abteilung aufm Kiez muss man großen Respekt zollen, weil sie immer wieder durch aufsehenerregende Aktionen den Verein zur “Kultmarke” gemacht haben, trotz vieler Niederlagen. Wenn andere Vereine als Gurkentruppe abgestempelt werden, jubeln die Fans am Millerntor immer noch ihren sieglosen Helden zu.

    Das Image eines Vereins mag zwar nicht die Rolle spielen, wie der sportliche Erfolg auf dem Rasen, aber es kann vor allem in Phasen, wo der Erfolg ausbleibt, das Profil in den Köpfen der Menschen dahingehend prägen, so dass man auch in schlechten Zeiten zum Verein steht und zu seiner Mannschaft hält. Eine Image-Kampagne, wenn sie denn gut ist, kann das “Wir-Gefühl” stärken und würde schon alleine deshalb aus meiner Sicht nicht nur Sinn machen, sondern wäre auch erfolgreich. Eine messbare Steigerung der Besucherzahlen wird es kurzfristig sicher nicht geben. Das ist bei einer solchen Maßnahme aber auch zweitrangig.

  15. Hallo,

    also ich habe in erster Linie bei dem Spruch in Verbindung mit dem Binde in den Nationalfarben an die Ausländerfeindlichkeit gedacht. Ich interpretiere in “Problembezirk” halt die Gegenden von denen in den Medien immer gesprochen wird und evtl. ist es weit her geholt, aber ich finde es macht den Eindruck als wolle diese Werbung ein Zusammengehörigkeitsgefühl vermitteln in der Mannschaft, in Berlin und in der Bundesrepublik Deutschland.
    Vielleicht habe ich auch nur eine ausgeprägte Fantasie, aber ich denke es ging bei der Kampagne um mehr als nur um die Mannschaft oder das Logo der Deutschen Bahn. Wobei ich denke, dass diese sicherlich ihren Teil dazu gegeben hat, sonst wäre diese nicht so herrausstechend präsentiert worden.

    Alles in Allem finde ich, dass es eine gute Kampagne ist, zumindest so wie ich es für mich interpretiere.

    Gruß
    Dennis Helzer

  16. @Achim:
    Also St. Pauli hier als Beispiel zu bringen, ist nun wirklich völlig unpassend. Denn das, was da an Marketing betrieben wird, ist eine Ausbeutung von Ideen und Images, die von Fans selbst seinerzeit kreiert worden ist. Durch das ganze Marketing sind die eigentlichen Begründer dieses Images schon längst wieder vergrault worden. Es ist halt definitv was anderes, wenn ein Verein die von Fans aufgebaute Identität ausbeutet (St. Pauli) oder einfach versucht ein Image per Werbeschaltung aufzubauen.

    Die Besucherzahlen der Hertha korrelieren sehr stark mit den (Miss-) Erfolgen. Spielt Hertha in der Championsleague, oder gegen den Abstieg ist das für die Zuschauer packend und sie kommen in das Stadion. Die derzeitige Graumäusigkeit ist einfach nicht attraktiv, da kann auch eine (vielleicht gute) Imagekampagne nichts dran ändern.

  17. Von 100 Berlinern geht einer regelmäßig zur Hertha…

    Abgerundet, zugegeben. Dennoch.

    Man sagt, dass der Großteil der Zuschauer des FC Bayern aus dem Umland käme, dass die Münchener an sich den TSV 1860 bevorzugen würden. Ob es dazu eine empirische Erhebung gibt, weiß ich nicht…

  18. Hallo liebe Berliner

    kommt nach Gelsenkirchen

    ob die Manschaft bei uns schlecht spielt oder gut, ob wir verlieren oder gewinnen, unsere Hütte ist immer ausverkauft.

    Liegt wohl daran das der Fc Gelsenkirchen Schalke 04 bei uns ne Religion ist.
    Wir ne Malocher Region sind
    Das wir zusammen stehn
    Wir stehn zusammen wir fallen zusammen.

    Blau und Weiß bis in den Tod

  19. Die Hertha hat in der Bundesliga nichts mehr verloren. Wenn ein paar solventere Klubs schlau sind, starten sie nen Angriff auf Pantelic und Friedrich in diesem Winter (Verträge laufen aus); dann spielen bei Hertha – Simunic ausgenommen – NUR noch Graupen. Wenn dann noch Bielefeld und Cottbus absteigt, bin ich zufrieden.

    Es ist eine Schande, was Hertha für eine lächerliche Fanbase hat.

  20. die hertha ist im mom da wo sie hingehört!
    auf einen abstiegsplatz ;) sehe die hertha vor einer ganz schweren saison

Kommentare sind geschlossen.

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