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Freie Universität Berlin erhält neues Corporate Design

Freie Universität Berlin Logo / Bildmarke, Quelle: Freie Universität Berlin
Freie Universität Berlin Logo / Bildmarke, Quelle: Freie Universität Berlin

Die Freie Universität Berlin hat sich aus Anlass ihres 75-jährigen Bestehens ein neues Corporate Design zugelegt. Die Universität bricht damit mit ihrem bisherigen traditionellen Erscheinungsbild und möchte, der eigenen Leitidee folgend, freies Denken im Lernen, Lehren, Forschen und Experimentieren an der Hochschule auch im Logo visualisiert sehen. Viel Zuspruch findet das neue visuelle Konzept bislang nicht.

Mit dem Ziel, die Besonderheiten und Alleinstellungsmerkmale der Universität herauszuarbeiten und klar vermitteln zu können, wofür die Freie Universität stehe, wurde Anfang 2022 ein Markenbildungsprozess angestoßen. In einem mehrstufigen Verfahren und mit unterschiedlichen Formaten wurden Angehörige der Universität, externe Stakeholder sowie die Berliner Stadtbevölkerung danach befragt, wie sie die Universität wahrnehmen und was sie ihrer Ansicht nach auszeichnet.

Ein Ergebnis der vielfältigen Beteiligung war, wie die Uni auf ihrer Website erklärt, dass der Begriff „Freiheit“ – sowohl in historischer als auch in gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Perspektive – immer wieder mit der Universität assoziiert wurde. „Mit dem neuen Logo wollen wir der Freiheit als lebendigem Prinzip eine Gestalt geben“, so Gösta Röver, Leiterin des Designteams der Universitätsbibliothek. „Die Freie Universität ist eine moderne und innovative Universität. Sie ist relativ jung, international vernetzt, au…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Wirkt auf mich völlig einfallslos und generisch. Wenn man schon derart mit einer etablierten Marke bricht, vor allem bei Siegeln und Wappen das gleichzeitig noch die Stadt verkörpert, sollte man schon einen angemessenen Gegenentwurf vorlegen, und nicht ein Icon, dass von einer Stock Vector Website stammen könnte.

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