97 Kommentare zu “Der neue Markenauftritt der Stadt Düsseldorf :D

  1. wie absurd – ich möchte nicht wissen, was der spass gekostet hat und wird…

    inkl. wortmarke und zzgl. dem völlig artfremden düsseldorf marketing tourismus
    sind es sogar 6 versionen, mit 4 völlig verschiedenen handschriften…

    hallo – wie paranoid schizophren ist diese stadt, denn bitte ??????

    und warum machen sowas die werbefutzis der bbdo und nicht deren eingekaufte
    peter schmidt group im haus ????

  2. Das :D find ich garnichtmal schlecht. Aus der Kampagne hätte auch was Gutes werden können. Beim erste Motiv war ich richtig begeistert. Hatte es doch einen Witz und Charme. „SO MACHT MAN FEIERABEND“ Da steckt was drin, da ist Leben auf dem Foto. Ist wohl aus einer vergangenen Zeit.

    Die übrigen Motive und Texte sind dann leider eher langweilig und austauschbar. Einzig der dicke Mann mit dem Mops gefällt mir. Dabei hätte Düsseldorf durchaus was gehabt mit dem es hätte auftreten können. Diese Stadt ist einzigartig. Das stelle ich immer wieder fest wenn ich meine „verbotene“ Nachbarstadt besuche. Schade, Chance verpaßt. Aber wie hier bereits zu lesen war, meine Stadt findet ja nicht mal einen Slogan. http://www.express.de/koeln/stadt-ist-unbeschreiblich–dezernentin-beendet-slogan-suche-fuer-koeln,2856,20951232.html

    Auch gestalterisch ist einiges zu bemängeln. Mal ist das :D transparent mal nicht. Es hat keine konstante Stellung und Größe. Auch :DÜSSELDORF steht mal rechts oben, mal links oben, mal garnicht da. Das wirkt etwas diletentisch und ich frage mich wiedereinmal: Warum?

  3. @ Rob (#13):
    Diese Marke ist vermutlich eher für Externe als für Düsseldorfer gemacht. Diese simple Konstruktion ist ein gelungenes Spielzeug, das sich bald auf Tassen, Taschen und Taxen finden wird und damit eine brauchbare Ankurbelung der lokalen Wirtschaft sein dürfte. Da stehen die geschätzten Entwicklungskosten von 150.000 € als gute Investition im Buch. Mit Verlaub: Düsseldorf ist für nicht wenige von außen die Kö, junges Geld und ein schlecht versteckter Pomade-Snobismus. Dieses kleine :D kann dem Reigen etwas Bodenständiges und Umgängliches hinzufügen, was garantiert kein Fehler ist. Mal sehen, wie sich die Marke entwickelt.

  4. In der Rheinischen Post ist nachzulesen: „Nach Recherchen von BBDO wird das Zeichen bislang nicht von einer anderen Institution belegt.“
    Das wird vielleicht auch die Agentur oktober aus Bochum interessieren, die im Jahr 2010 ein neues Corporate Design für die DASA Dortmund geschaffen hat, in dem eben jenes Emoticon (in einer anderen Schriftart) zum Einsatz kommt. Zitat von der Website „Passend dazu haben wir auch das DASA-Logo überarbeitet und den ersten Buchstaben in ein freudig lachendes Emoticon verwandelt. Auf dass sich das außergewöhnliche Ausstellungserlebnis bereits im Logo erkennen lässt.“ Nachzulesen/sehen im Portfolio unter http://www.oktober.de/portfolio.php

  5. Als 3-D-Sitzbuchstabe überzeugend

    Am besten funktioniert das Dümoticon als 3-D-Objekt wie in einem der Anwendungsbeispiele dargestellt. Wenn die Stadt plant, einige rote Sitzbuchstaben an touristisch beliebten Orten zu installieren, kann das gewollte Image via Fotos und sozialer Medien tatsächlich in die weite Welt hinaus wirken.

    In der Nachbarschaft zu stark gestalteten Logos, wie im Anwendungsbeispiel »So klingt Düsseldorf«, wirkt der Dümoticon-Schriftzug blass, da kann das D noch so fett sein. Das doppelte Ü macht die Schwäche des Entwurfs transparent, da hat das von gk erwähnte Beispiel von Göteborg eine ganz andere Qualität. Das Logo riesengroß und irgendwo auf Fotomotive zu klatschen finde ich billig. Und im hoheitlichen Einsatz, z. B. in der Knöllchenpost, möche ich das Zeichen auch nicht sehen. Also Düsseldorf – gib mir 3-Ds.

  6. @Stefanie:

    Von einem “über viele Monate hinweg andauernden Entwicklungsprozess” habe ich ehrlich gesagt mehr erwartet.

    Ich wage zu bezweifeln, dass in den Monaten nur das Logo entwickelt wurde. Schon allein die Markenkernanalyse wird einige Zeit gedauert haben. Und wir sehen hier ja nur einen kleinen Ausschnitt der vielen Designentscheidungen und Abstimmungen, die während einer solchen Entwicklung getroffen werden müssen.

    aber mit Emoticon und Photoshopeffekt

    Wo siehst Du denn den Photoshop-Effekt?

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