98 Kommentare zu “Der neue Markenauftritt der Stadt Düsseldorf :D

  1. Bei der DASA (#27) sehe ich kein Problem, eher bei Dänemark (#29, #21) und – sollte es echt sein – bei Abu Dhabi (#12).
    Göteborg (#11) spielt ja eher mit dem Englischen to GO, der Skiley ist dann eher noch ein netter (zufällig erreichter) Nebeneffekt…

    Zum Stichwort “alle Logos dieser Welt prüfen” (#31):
    Brands of the World
    trade.mar.cx
    TMDB

    Außerdem: Sowohl wir – die Netzgemeinde – als auch die Kollegen Journalisten der Rheinischen Post haben innerhalb kürzester Zeit absolut ähnliche bis identische Logos gefunden! Aber die (vermeintlichen) Profis von BBDO nicht?? (Das hat aber inzwischen #39 ge-/erklärt. Danke!)

    Aber wie schon gesagt: Unseres ‘”verbotenes” Nachbardorf Düsseldorf kann es besser, viel besser, würde ich sogar sagen!

    Ich stimme zudem Rob (#13) zu, was Dresden und auch das Düsseldorfer Verwaltungsdesign angeht. Ich kann außerdem nichts an dem (wohl zukünftigen) [Verwaltungs-] Design aussetzen (vgl. auf der Kampagnenwebsite oben rechts), außer vlt. die Schrifttype.

    Grüße aus Köln
    Ranico

  2. wenn ich das richtig lese, ist das Denmark-D nur ein »Theoretical Rebrand«, also nicht wirklich produziert worden und das DUBROVNIK-D wird auch nicht offiziell eingesetzt.

    Dank Dir Peter, für Deine Einordnung! Ein ähnliches oder gar identisches Zeichen ist schnell gefunden, gerade in diesem Fall muss man nicht lange suchen. Für den Markenauftritt Düsseldorfs ist es irrelevant, ob ein Designer in Brooklyn ein Konzeptentwurf mit einem ähnlichen Zeichen realisiert hat oder ein T-Shirt in Montenegro ebenfalls das lächelnde :D trägt. So sieht übrigens Dänemarks offizielles Tourismuslogo aus.

    Je simpler und generischer ein Zeichen, umso wahrscheinlicher ist es, dass es Dubletten gibt. Offenbar gibt es jedoch keine andere Stadt, die das :D zum Markenzeichen gemacht hat. Düsseldorf hat dies übrigens schon Ende August dieses Jahres beim DPMA durch BBDO getan. Wohlgemerkt beide Male als Wort-Bildmarke: :DÜSSELDORF und :D
    Man muss also nicht befürchten, dass man von der Stadtverwaltung Düsseldorfs nach dem Verfassen einer SMS oder eines Tweets samt Emoticon abgemahnt wird. :D

  3. XD

    autsch. Die Wogen schlagen bereits hoch in Ddorf. Auf mich wirkt das Ganze wie eine aus der Hüfte geschossene Kampagne, als universell einsetzbare Dachmarke finde ich es zu flapsig, belanglos und zu sehr dem Zeitgeist unterworfen. Ein unausweichliches Redesign nach nur kurzer Halbwertszeit ist für die Außendarstellung einer Stadt wohl eher kontraproduktiv…

    Was die Dublette(n) angeht: damit haben wir die Lacher in jedem Fall auf unserer Seite. So kann man sich das Image auch vermasseln…

  4. Gibt es eine Parallele zwischen dem gewählten Rot und der Stadt?

    Mir ist das einfach zu schlicht. Da fehlt mir der Wiedererkennungswert. Zu austauschbar. Auf mich wirkt das so, als wollte man sich da nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

    Ein gutes Logo ist (bei aller gestalterischen Professionalität) auch immer etwas mutig. Es ist häufig dieser Hauch an Überraschung und Unbequemlichkeit, die ein Logo unverwechselbar macht. Das fehlt hier völlig.

  5. Also, ich möchte weder der verantwortlichen Agentur, noch dem verantwortlichen Designern zu Nahe treten, aber das »Signet« ist, in meinen Augen, absolut unvorteilhaft proportioniert und das »D« wirkt im Verhältnis zum Doppelpunkt viel zu mächtig. Hätte man die Punze geschlossen, hätte es eventuell noch funktionieren können aber so sieht es einfach nur aus, als würde Düsseldorf eine »dicke Lippe« riskieren und erinnert mich nicht an das freundliche »:D« Smilie, wie man es kennt. Auch der Abstand der beiden Punkte/Augen zueinander wirkt eher unvorteilhaft und überhaupt.

    Und das schlimmste daran, es ist so unglaublich austauschbar, dass es eher an eine Festtags-Kampagne für eine Sportveranstaltung erinnert, als an ein, über Jahrzehnte verwendetes CD-Teilstück.

    Kurzum, haut es mich alles, nur nicht vom Hocker.

  6. Können Städte nicht einfach ihr Wappen verwenden? Die sind zeitlos.

    Können sie, tun sie auch, zumindest einige. Allerdings sind die allermeisten Wappen keinesfalls zeitlos! Die streng heraldische Formensprache ist traditionell, extrem reglementiert und entspringt der Historie. Für die heutige Kommunikation, vor allem in Bezug auf Marketing-Maßnahmen, sind Wappen nur bedingt geeignet, weil sich mit ihnen Modernität nicht oder nur sehr eingeschränkt darstellen lässt. Ich denke aber schon, dass ein Wappen einen logischen Referenzpunkt darstellt, auf den man sich im Zuge einer Entwicklung eines städtischen Corporate Designs beziehen kann. Wie man dem Zitat des Oberbürgermeisters entnehmen kann, scheint das zukünftige Logo der Stadtverwaltung ja in diese Richtung zu gehen.

  7. Absolut beliebiges Zeichen mit absolut null Wiedererkennungswert und sehr sehr schwachen Konzept. Das schreit schon jetzt nach einer Neugestaltung oder einem Redesign in 2-3 Jahren. Für ein Corporate Design von solch einem Umfang absoluter Fehler!

    Auch in der Hinsicht das Düsseldorf als Design- und Werbestadt neben Hamburg eine entscheidende Rolle spielt absoluter Fail!

    Manchmal habe ich das Gefühl, die großen Agenturen sind sich ihrem Handeln (Kopien, schlechte Qualität, mangelde Recherche, schwaches Konzept) wohl bewusst. Aber als Agentur mit solch einem Ruf in dieser Größenordnung durchaus in der Lage sind sowas zu machen.

  8. Und ich zerbrech mir immer den Schädel bei sowas… ein Abend mit 2 Flaschen Whisky vor Facebook und dann ist das eigentlich das zwangsläufige Ergebnis… 36€ investiert… und zack… alles ist gut…. wenn ich mich allerdings recht erinnere ist das :-) ein sympathisches Lächeln … und das :D ein Auslachen…. aber ich mag mich täuschen… zugunsten der Botschaft … der BOTSCHAFT!

  9. Interessantes, schlichtes Logo, gefällt mir. Ich sehe allerdings das Problem, dass gerade Menschen der “älteren Generation” – und damit meine ich schon Leute ab Mitte 40, 50, das ganze eher als nicht so ansprechend sehen könnten. Da gibt es doch oftmals große Ablehnung (teilweise auch aus Unverständnis) gegenüber der “Internetsprache”, wie eben den Emoticons.

  10. @ Renee Haas
    Es ist für mich eh ein Kampagnenlogo: Nach 3 Jahren spätestens obsolet.
    Kampagne ist immer kurzfristig.

    Szenario:
    Man wird in 2015 finden, dass Dü-Dorf bis dahin genug unverbindlich gesmilet hat und beschließet fürderhin, etwas Knackigeres zu brauchen. Ein Logo wird zur kurzfristigen Befindlichkeitsdarstellung missbraucht. Was eigentlich Plakate, Spots zu leisten haben.

    @ Achim
    Das ist genau das Dilemma. Agenturen brauchen Aufträge, auch die als sinnlos empfundenen geben erstmal der Agentur und ihren Mitarbeitern: Arbeit.

    Wie weit soll man gegen seine Interessen (Auftrag! Auftrag!) beraten. Das muss jeder Einzelkreative, jeder Agenturchef in seinem stillen Kämmerlein als ewigen Reichsparteitag für sich und die Seinen ausfechten.

    BWL-Satire:
    Natürlich kann man das auch öffentlich als Diskurs machen. Hat Haken und Ösen insofern, als manche BWL-Hirne in den Marketingabteilungen so ganz langsam die Kreativen als halb bis ganz bescheuert betrachten: Jetzt werben sie schon darum, dass sie KEINE Aufträge kriegen wollen. Soll einer die Kreativen verstehen …

  11. Eine Stadt über die man lacht? Merkwürdig.
    Mir gefällt das neue “Logo” nicht. Ich finde es auch viel zu dick und ja, langweilig. Dann doch lieber den “roten Löwen”.

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