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Arminia Bielefeld lässt Mitglieder über Logo abstimmen

Arminia Bielefeld Logo – Abstimmung, Quelle: Arminia Bielefeld
Arminia Bielefeld Logo – Abstimmung, Quelle: Arminia Bielefeld

Arminia Bielefeld Logo – Abstimmung, Quelle: Arminia Bielefeld

Arminia Bielefeld nutzt die Sommerpause, um über die eigene Identität nachzudenken und zu beraten. Der 1905 gegründete Sportclub schlägt seinen Mitgliedern vor, das Logo zu ändern und zu einem „traditionellen Vereinswappen“ zurückzukehren. Bis zum 21. Juni können Mitglieder online abstimmen. Im dt können auch Nicht-Mitglieder ihr Votum abgeben.

Wie der ost­west­fä­li­sche Fußballverein gestern auf seiner Website bekannt gab, sei man auf Anregung einiger Mitglieder in den Austausch mit dem Fanbeirat gegangen, um über eine Änderung des Vereinslogos zu diskutieren. In einem Presse-Statement spricht sich die Vereinsführung für eine Rückbesinnung aus. „Immer schneller, immer weiter, immer mehr“ könne nicht das Ziel des Vereins sein. Der Club erhofft sich vielmehr, indem man an frühere Vereinslogos anknüpft, das Gefühl von Gemeinsamkeit und ein einheitliches Bild zu erzeugen, wie es heißt. Auf diese Weise wolle der Verein ein Signal in Richtung Tradition und Fußballkultur setzen.

Im Rahmen einer Online-Befragung können Mitglieder des Vereins über die Einführung eines neuen Logos abstimmen. Zur Wahl stehen dabei das im Jahre 2000 eingeführte mit Lorbeerkranz versehene Logo – 2020 erfolgte eine Anpassung des Blautons, siehe Logohistorie –, sowie eine Variante, bei der Elemente aus früheren Vereinslogos miteinander kombiniert und teilweise auch neugestaltet wurden. So ist in dem „Rückbesinnungs-Entwurf“ etwa ein kantiges „A“ enthalten, wie es auch in dem seit 1949 verwendeten Vereinslogo dargestellt ist. Laut Presse-Statement seien Ecken und Kanten starke Charakterzüge, wie sie für den Club und die Arminen gut zu Gesicht stünden. Fahne und Mast wurden hingegen, auf Basis früherer Logoversionen, neu gestaltet bzw. neu interpretiert. In keiner Vorgängerversion des Logos ist die Schrägstellung von Fahne und Mast so groß wie in dem zur Wahl stehenden „Rückbesinnungs-Entwurf“. Auffälligste Veränderung im vorgeschlagenen Logo ist der Verzicht auf den umgebenden Lorbeerkranz. Der Verein erklärt dazu, der im Jahre 2000 eingeführte Lorbeerkranz habe keinen Ursprung in der Tradition des DSC.

Sollte im Rahmen der vom Verein durchgeführten Mitgliederbefragung eine deutliche Mehrheit (> 60%) für das vorgeschlagene Logo stimmen, werde man dieses auf der kommenden Mitgliederversammlung zur Abstimmung bringen. Rechtlich bindend, so der Verein, sei ausschließlich das Abstimmungsergebnis auf der Mitgliederversammlung am 28. Juni 2021. Die Einführung des vorgeschlagenen Logos könne frühestens zum 01. Juli 2022 erfolgen.

Arminia Bielefeld Logo – Wahl, Quelle: Arminia Bielefeld

Auch hier im Design Tagebuch haben Leser die Möglichkeit über die zur Wahl stehenden Logos abzustimmen, völlig inoffiziell versteht sich. Die Frage ist dabei nicht etwa, welches Logo einem persönlich besser gefällt, sondern welche Logovariante, dem eigenen Verständnis nach, Arminia Bielefeld den Vorzug geben sollte. Für die jeweilige Begründung ist wie immer Platz in der Kommentarspalte. Und wer etwa der Ansicht ist, keine der zur Wahl stehenden Logos sei passend/adäquat/gut, kann sich auch hierzu gerne in den Kommentaren äußern.

Welches Logo sollte Arminia Bielefeld deiner Meinung nach verwenden?

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Kommentar

Ausnahmsweise verzichte ich in diesem Fall auf einen eigenen Kommentar, um so die Abstimmung hier im dt nicht zu beeinflussen. Ich bin gespannt auf das Votum, auch das der Vereinsmitglieder im Rahmen der offiziellen Abstimmung.

Mediengalerie

Weiterführende Links

Update 28.06.2021: Der Verein teilt auf seiner Website das Ergebnis der offiziellen Abstimmung mit:

Am kommenden Montag (28. Juni, 19:05 Uhr) wird es auf unserer Jahreshauptversammlung keinen Antrag auf eine Logoänderung geben.
64,2% haben für das Logo mit Lorbeerkranz gestimmt
35,8% haben für das neue Logo mit dem traditionellen und kantigen „A“ gestimmt

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Dieser Beitrag hat 30 Kommentare

  1. Das sollten nicht die einzigen beiden Varianten sein, zwischen denen man sich entscheiden muss.
    Beide wirken „hilflos“ und nicht durchdacht.
    …verzeihung“ …

  2. Leider die typische „Vereinsqualität“. Mit einem Fachmann wäre da sicher auch was ordentliches möglich gewesen, die Vorlage verspricht in meinem Kopf durchaus das Potential für ein dynamisches, mutiges Logo.

    Hier wirken die Flaggen in beiden Fällen schwach und unsicher, die dünnen Linien tun ihr übriges. Das neue „A“ ist eher eine Verschlimmbesserung.

  3. AUf der Vereinsseite schreibt man, dass der Lorbeerkranz römischen Ursprungs ist. Ein EIchenkranz würde besser passen. Warum nach nicht die neue Version mit einem Eichenkranz. Immerhin hat Arminius die Invasoren zum Teufel gejagd… ;)

  4. Ich glaube, dass das Logo zu unfertig aussieht. Braucht man die Fahnenstange um die Fahne selbst zu verdeutlichen – ich denke nicht. Ein grafischer Ansatz würde dem Logo definitiv gut tun und ich denke der Verein sollte sich da mal beraten lassen. Fans abstimmen lassen finde ich wertschätzend, solch eine Art der Befragung geht aber oft nach hinten los.

    Das ist sicherlich nicht der Weisheit letzter Schluss, aber eine grobe Richtung in die man denken könnte:

    1. Schöne Ansätze, haben mir gleich gefallen. Dann habe ich Pac-Man gesehen und jetzt werde ich ihn nicht mehr los ;)

  5. Kann mir mal jemand erklären, wie der linke untere Teil der Fahne am Fahnenmast befestigt sein soll?

  6. Da es sich um ein Vereins Wappen handelt, kann man traditionell nicht viel ändern. Die einfachste und beste Lösung: Beim rechten Wappen einfach den schwarzen Kreis in Arminia Blau. Et voila ein historisches Wappen ,dass an das mit dem Lorbeerkranz erinnert und moderner wirkt dank mehr Kontrast.

    1. Da es sich um ein Vereins Wappen handelt, kann man traditionell nicht viel ändern.

      Zu dieser Einschätzung kann man freilich nur kommen, wenn die unzähligen Redesigns von Fußball-Vereinsemblemen, die sich in den letzten Jahren vollzogen haben, an einem vorbeigegangen sind. Natürlich wäre auch in diesem Fall mehr möglich.

      1. Ich hätte wohl schreiben sollen, dass es sich auf deutsche Vereine bezieht. Denn dort sind Redesigns bei Traditionsvereine, in den letzten Jahren von den Fans verpönt.

Kommentare sind geschlossen.

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