1822direkt im neuen Design

1822 direkt – Logo (Profilbild), Quelle: 1822direkt

Die 1822direkt, eine Direktbank-Tochter der Frankfurter Sparkasse, hat sich ein neues Corporate Design zugelegt. Im Zuge des Redesigns wurde die traditionelle Farbgebung der Frankfurter Sparkasse auch bei der Direktbank-Tochter aufgegeben.

1822direkt, 1996 gegründet, ist kein eigenständiges Kreditinstitut, sondern eine Vertriebsgesellschaft für die Direktbanking-Produkte der Frankfurter Sparkasse mit zuletzt 470.000 Kunden. Bislang trat die 1822direkt mit Blau und Gelb in Erscheinung, den traditionellen Hausfarben der Frankfurter Sparkasse wie sie bis 2006 in Verwendung gewesen sind. Mit dem neuen Design lehnt sich 1822direkt nun etwas stärker an die Dachmarke Sparkasse an, wenngleich Rot eher im Sinne einer Akzentfarbe denn als Primärfarbe zum Einsatz kommt. Blau bleibt weiterhin die dominierende Hausfarbe.

1822direkt Logo – vorher und nachher, Bildquelle: 1822direkt, Bildmontage:dt

1822direkt Logo – vorher und nachher, Bildquelle: 1822direkt, Bildmontage:dt

Vom Aufbau her bleibt das Logo weitestgehend unverändert. Die Wortmarke „1822direkt“ ist nunmehr komplett in dunkelblau gehalten. Die seit Gründung der Vertriebsgesellschaft im Logo enthaltene Farbe Gelb wurde entfernt, das Sparkassen-S hingegen ergänzt. Mit letzterem und der Farbe Rot wird die Zugehörigkeit zur Frankfurter Sparkasse stärker betont als bisher.

Ausführende Agenturen waren Interlutions, Köln (Website) und Kieler Botschaft, Kiel (Marke).

Die Website 1822direkt.de wurde bereits Anfang Juli relauncht. Einhergehend mit dem neuen Design wurden zudem neue Girokonten eingeführt: 1822MOBILE, Girokonto Klassik und Girokonto Premium. Girokonto Klassik ist neuerdings erst ab einem monatlichem Geldeingang in Höhe von 700 Euro kostenlos.

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11 Kommentare zu “1822direkt im neuen Design

  1. Mir ist das Redesign beim Onlinebanking aufgefallen. Allerdings eher unangenehm.
    An Bedienung und Funktionalität hat sich nichts verbessert. Im Gegenteil: Ein riesiger, aufgekratzt grinsender Hipstertyp nimmt jetzt den ganzen Platz auf dem Bildschirm ein.
    Ganz toll.

  2. Also der Farbkontrast der roten Schrift auf blau ist viel zu gering. Von einer Bank würde ich mehr Aufmerksamkeit zur Barrierefreiheit erwarten. Und schön ist diese flimmernde Farbkombi auch nicht. Sieht alles irgendwie jetzt schon alt aus.

  3. Ich glaub, die Hipster sind schon eine ganze Weile durch. ;o)
    Erinnert mich an einen alten Agenturspruch (wenn es darum ging, wie lang der Bart schon ist): „Wenn es schon bei der Sparkasse angekommen ist…“

    Ist gemein, aber ich hab kein Mitleid.
    Mich als Kundin nervt‘s.

  4. Was war denn das für ein UI/UX Designer? Das sieht so aus, als ob man jegliche Hover Effekte auf eine Seite packen wollte.
    Viel hilft viel? Ich finds unästhetisch und nicht modern. Zu viel Klickibunti.

  5. Ich kann nicht genau sagen aber das ganze Auftreten wirkt irgendwie billig. Es fehlt nur noch eine Vignette mit einem großen “Sale”-Schriftzug und es könnte auch ein Discounter sein.
    Auch die ausgeschnittenen Fotos und die “Daumen hoch”-Fotos tragen nicht unbedingt zu einem modernen Bild bei sondern eher als wolle jemand verkrampft cool wirken.
    Auch von UX Perspektive aus muss ich sagen, dass ich die Scroll-Effekte auf der Website absolut furchtbar finde. Lasst mich so scrollen wie ich möchte, bitte.
    Absolut nicht meins.

  6. Durch die Farbgebung und die Hervorhebung des roten Punktes (Münze aus dem Sparkassenlogo?) in den Anzeigen war meine erste Assoziation “Targobank”.

  7. Generell nerviger Name und noch nervigere Hipster. (Warum gleich zweimal??) Mich nervt tatsächlich die gesamte billige Aufmachung. Mehr fällt mir hier leider nicht ein.

  8. Als Kunde finde ich die neue Gestaltung der Nutzeroberfläche sehr irritierend. Mich nimmt das nicht mit.
    Zu blau und gelb: Die Farben kamen noch von der “Frankfurt Sparkasse von 1822” – es waren deren Hausfarben. Bei der Fusion der (größeren) Frankfurter Sparkasse von 1822 mit der “Städtischen Sparkasse Frankfurt” zur “Frankfurter Sparkasse” wurden blau und gelb (zunächst und für viele Jahre) beibehalten. Dann gab es sie nur noch bei der Direktbanktochter 1822direkt. Nun ist der letzte Rest weg. Mir fehlen sie etwas, aber ich bin auch schon seit 40 Jahren Kunde.

    Problematisch ist vielleicht noch, dass auch die Nassauische Sparkasse zwischenzeitlich auf Sparkassenrot umgestellt hat. Nun gibt es in der gleichen Region zwei farblich nicht zu unterscheidende Sparkassen, die aber direkt nichts miteinander zu tun haben.

    Deutlich ist auch, dass viele Kund_innen mit dem Fragment “1822” – das auch die Frankfurter Sparkasse noch teilweise einsetzt – nicht mehr viel anfangen können. Es hat keinen Bezug mehr und wirkt offenbar schon fast willkürlich. Vielleicht wäre es da doch Zeit für eine vollständigen Schnitt (auch wenn ich persönlich es schade fände).

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