Die Reisebank bekommt einen neuen Markenaufrtitt. Für das zur DZ Bank gehörende Unternehmen ist das bevorstehende Rebranding die umfassendeste Anpassung des visuellen Erscheinungsbildes seit Gründung der Reisebank im Jahr 1996.
Die Reisebank AG ist eigenen Angaben zufolge Deutschlands Marktführer im Geschäft mit Reisezahlungsmitteln. Im Zuge einer schrittweisen Erweiterung des Geschäftsfeldes und Angebotes der Reisebank über reisenahe Services hinaus sei, so das Unternehmen, eine Aufwertung und Modernisierung der Außendarstellung offensichtlich geworden. Mit einem über die Jahre gewachsenen Erscheinungsbild der Reisebank sei man ästhetisch, funktional und inhaltlich an Grenzen gestoßen, sodass eine gezielte Schärfung von Markenpositionierung und Design der Reisebank anvisiert wurde. Ziel der Designevolution der Reisebank war es, „eine spürbare, mutige Verjüngung im Markenauftritt vorzunehmen, mit dem Anspruch als Marke zugänglicher, nahbarer und sympathischer aufzutreten“, so das Unternehmen.






Zum Thema inhaltlicher Bezug: bevor ich den Artikel gelesen habe, dachte ich das k wäre ein Mensch, der ein Geldstück einwirft (nur in ganz verschobenen Dimensionen) – angelehnt an die Idee des Logos von La Caixa (https://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/4/48/Caixabank_logo.svg/1200px-Caixabank_logo.svg.png) von Juan Miró. Auch die Sparkasse hat ein wunderbares Logo mit dem Geldstück, das in eine Spardose kommt. Aber diese Interpretation wurde dann weggeschwafelt – und käme auch ästhetisch in keiner Weise an die beiden genannten Arbeiten ran.
Und nach dem lesen des Artikels sehe ich eher ein Phallus-Symbol – auch wenn es vielleicht nicht in die Top 10 der Phallic Logo Awards kommt.
“Den K-Schenkel haben wir weggelassen, damit wir das Logo schützen lassen können, ohne die Änderung wollte man es uns nicht eintragen lassen, also mussten wir irgendwas, egal was, ändern.” – Ist das nicht die traurigste Begründung aller Zeiten für ein Logodesign?