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Neues Logo für Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

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Verkehrsverbund Rhein-Ruhr VRR Logo

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat in den letzten Tagen ein neues Logo erhalten. Die Wabenform wurde vereinfacht, bleibt jedoch als grundlegendes gestalterisches Element erhalten. Gelb wurde als Farbkomponente entfernt. Dadurch distanziert sich das Signet von der Farbigkeit her vom Haltestellen-Schild (Verkehrszeichen 224).

Auch wenn die neue reduzierte Form mehr einem zeitgenössischen Erscheinungsbild entspricht, sieht man dem alten Logo viel eher an, dass es sich um ein Verkehrsunternehmen handeln muss, nicht nur der Farbigkeit wegen, sondern auch aufgrund des Strahlenkranz ähnlichen Aufbaus. Während das alte Logo noch kommunizierte: “Wir fahren in alle Richtungen”, könnte man annehmen, die VRR unterhielte fortan lediglich nur noch eine Strecke. Die so verkündete “Eingleisigkeit” lässt die Form zwar gefälliger erscheinen, die Fähigkeit zur Selbsterklärung wird ihr allerdings entzogen.

Sicherlich dürfte auch das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle für die Gestaltung des neuen Logos gespielt haben. Das neue Zeichen erweckt viel stärker den Eindruck, als bildeten Natur und Verkehr eine harmonische Einheit.

Danke für die zahlreichen E-Mails zur Umstellung.

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44 Kommentare

  1. Also ich habe auf den ersten Blick weder beim bisherigen, noch beim neuen Logo eine Verbindung zu einem Verkehrsbetrieb entdeckt.

    Solide Neugestaltung, auch wenn es als ein weiteres Bio-Siegel durchgehen könnte.

  2. Ich finde die neue Version zwar eleganter, speziell der Verzicht auf den direkten grün auf gelb Kontrast sagt mir zu. Doch meine erste Assoziation mit dem neuen Logo wäre ein Öko-Siegel. Oder wie etwas aus der Landwirtschaft.

  3. Ich hatte bei dem alten Logo zuerst an einen Düngemittel-Hersteller gedacht. Die Interpretation mit der Fahrtrichtung scheint mir jedenfalls arg bemüht.

  4. Die vielen Einzelsegmente im alten Logo waren für mich immer Ausdruck der unterschiedlichen Verkehrsgesellschaften die sich im VRR zusammengeschlossen haben. Diese Aussage fehlt ebenfalls im neuen Logo.

  5. Die Typo ist beim neuen besser, klarer. Aber ich glaube nicht, dass irgendjemand in einem der beiden Logos – ohne Hintergrundwissen – einen Verkehrsverbund erkennen würde. Von daher ist die Symbolik bei beiden gleich gut oder schlecht. Einzig die Farbkombination grün/gelb beschert dem ersten aufgrund des schon genannten Bezugs zum Haltestellen-Symbol einen Vorteil. Aber genau so gut könnte es eine stilisierte Sonne mit Strahlen sein, womit wir wieder bei Natur wären.

  6. Die Elemente des alten Logos standen für die so genannten “Waben-Tarifgebiete”. Das waren Wabenförmig umrissene Tarifzonen auf der Gebietskarte des VRR. Diese Symbolik geht in dem neuen Logo verloren. Ist aber so gesehen konsequent, da es dieses Tarifmodell nicht mehr gibt.

  7. Ich finde es gelungen. Das alte sah eher billig aus und nicht mehr zeitgemäß.
    Bei dem neuen gefällt die Typo und auch die neue Anordnung der gestalterischen Elemente.

    Bei Coca Cola kann man auch nicht erkennen, das es sich um ein Getränk handelt.
    Ich finde das muss auch nicht immer erkennbar sein. In unserem Gebiet ist das eine Marke, die jeder kennt. Bei dem neuen Logo werden die Leute ohne zu überlegen die Verbindung herstellen können und wissen worum es geht. Für mich Daumen hoch.

  8. Oh, schade.

    Mit dem alten VRR Zeichen bin ich groß geworden. Es steht für mich derartig für Heimat, dass ich mir gar nicht vorstellen kann es nicht mehr zu sehen, wenn ich mal wieder in Essen an einer Bushaltestelle stehe. Hätte es nicht gereicht, das alte Zeichen und die Typo ein wenig aufzufrischen?

  9. Also es ist schon interessant, wie sehr die Wabenform des deutschen Bio-Logos in den Köpfen verankert zu sein scheint, wenn man bei einem anderen Waben-Logo sofort an ebendieses denkt.

    Grundsätzlich finde ich das neue Logo gelungener als das alte ohne dabei mit dem alten komplett zu brechen. Die Typografie ist gefälliger und besser gesetzt (nicht mehr so nach dem Motto “jeden Millimeter Freiraum in der Wabe ausnutzen”) – sie kann jetzt atmen, geht aber nicht verloren.

    Ich kann meinen Vorrednern nur beipflichten, dass ich den Bezug zum Verkehr sowohl beim altem als auch beim neuen Logo nicht vermisse. Muss denn ein Logo immer mit Bedeutung überfrachtet werden? Ist es nicht viel mehr seine Aufgabe, das Unternehmen bzw. die Marke wiedererkennbar und unverwechselbar zu machen? Und da es sich bei der VRR um ein regionales Unternehmen handelt, sehe ich da gute Chancen, dass das Logo auch ohne konkreten Verkehrsbezug erkannt und zugeordnet werden kann. Hier mal zwei Beispiele aus meiner und meiner Heimat – und beide haben ebenfalls keinen direkten Verkehrs-Bezug:

    Und alle beide werden trotzdem hier in Berlin sofort richtig zugeordnet.

  10. Das erste erinnert mich an eine Sonnenblume, das zweite an ein Bio-Siegel. Ich finde beide Logos nicht sonderlich überragend. Bei beiden wird die Typo eingequetscht, sie nimmt gar keinen Bezug auf den Rest des Logos.

    Ich weiß nicht, welches ich für besser halten sollte. Beim neuen sind die Balken im Vergleich zu Typo recht dick, und man assoziiert eben das Bio-Siegel (oder eine gewisse Versicherung). Beim alten stört mich die Farbgebung Grün auf Gelb. Trotzdem würde ich eher zu neuerem tendieren. Die Farben beißen sich nicht mehr, die Typo passt ein wenig mehr zur kantigen Form. Und dadurch, dass die Wabe sich bei den Fahrgästen eingeprägt hat, fällt es für sicherlich auch nicht schwer, den Bezug zum Transportunternehmen zu finden.
    Als Außenstehender ist das natürlich nicht so leicht. Aber wenn ich mir das HAVAG-Logo anschaue, oder das BVG-Logo…

  11. Ich bin mit dem alten VRR-Logo groß geworden, dieses neue “moderdenere” gefällt mir garnicht.
    Mir gefiel gerade der Kontrast zwischen grün und gelb ganz gut, ohne das gelb siehts sehr trostlos und sehr nach Bio aus..

    Auch finde ich die alte Typo besser und stimmiger.

    Aber ich glaube so wirklich beurteilen kann ich das ganze nicht, wenn man ein Logo Tag für Tag vor Augen hat, dann ist glaub ich alles was anders dran ist ungewohnt.

  12. Sieht zwar besser aus, aber doch eher wie ein Biosiegel.
    Auf der anderen Seite sieht es auch aus wie eine besser gelungene Version des VGN-Logos (VGN = Verkehrsverbund Großraum Nürnberg), das jedoch schon deutlich älter ist: http://www.vgn.de/

  13. Das neue Logo gefällt mir überhaupt nicht. Das alte mit der offenen Wabe, dem gelben Kreis und der Schrift sieht einfach freundlicher, einladender aus als das neue Logo. Das neue eher kalt, unpersönlich und ausladend. Außerdem hat man sich sehr an das alte Logo gewöhnt und es sieht nicht alt oder unmodern aus.

    Zum Thema Nachhaltigkeit: Ich finde es lächerlich, dass Unternehmen angeblich aus “Nachhaltigkeit” ihr Logo umstellen, wie gesehen bei McDonalds. Ein grünes Logo wird der Umwelt auch nicht helfen.

    Das neue Logo sieht aus wie das eines Gartenmarkts oder eines Gartenprodukts wie Blumenerde o.ä.

  14. Macht euch bitte nicht lächerlich. Auch wenn das Logo grün und symmetrisch ist: “Biosiegel” wird wohl niemand denken, der das Logo an einem Fahrkartenautomaten, auf einer Haltestellentafel oder an einer Straßenbahn findet.

    Mir gefällt das neue Logo ausgesprochen gut. Schnörkellos und stabil. Zwei Qualitäten, die man im Verkehrswesen durchaus betonen kann.

  15. Ich denke auch, dass sich die Wabenstruktur aus dem Tarifsystem verabschiedet hat, so nun auch Jahre Später aus dem Logo.
    Nur noch zwei Hälften stehen doch sicher für “Rhein” und “Ruhr”, oder?

  16. atreiu schrieb: “Also es ist schon interessant, wie sehr die Wabenform des deutschen Bio-Logos in den Köpfen verankert zu sein scheint, wenn man bei einem anderen Waben-Logo sofort an ebendieses denkt.”

    Ich bin Österreicher, habe mir noch nie über biologische Ernährung Gedanken gemacht und musste trotzdem zuerst an ein Bio-Logo denken. Vielleicht ergibt sich diese Assoziation besonders aus dem Lesen dieses Blogs, wenn man zuvor schon Artikel wie den verlinkten über Nachhaltigkeit verfolgt hat …

  17. Ich bin mit dem alten VRR-Logo auch groß geworden … Die Erneuerung und Entschlackung war absolut überfällig. Der VRR bleibt auf Anhieb erkennbar, die Wabenform wird übernommen.
    Wofür der zweite Grünton gut sein soll, wird nicht klar – irgendwie bekommt das Logo am Ende ein gewisses Ungleichgewicht …

  18. Viel interessanter finde ich jedoch, dass es nicht einen strukturierten Relaunch gibt. Sondern dass das alte Logo zum Beispiel im Online-Shop noch bestehen bleibt. Bleibt abzuwarten wie lange es dauert bis es zum Beispiel auf Fahrkarten und co. ersetzt wird.
    Oder das die Farbe nicht ganz so bindend ist. Im Taschenfahrplan in Cyan und in der alten Form.
    Wer zeichnet denn eigentlich für die neue Form verantwortlich?
    Und kann mir mal bitte jemand die wohl witzig gemeinten Ticket-Namen, Schoko- oder Bären-Ticket erklären.
    Ich weiß, dass es nicht ganz einfach ist, die komplizierte Tarifstruktur eines ÖPNV-Unternehmens dem Kunden klar zu machen. Aber wenn ich dazu eine 20-seitige Rückstichheftung brauche …

  19. Der VRR ist kein Verkehrsunternehmen, sondern ein Verkehrsverbund, in dem sich also (eigenständige) Verkehrsunternehmen verbündet haben (oder der als Aufgabenträger, d.h. Besteller agiert). Wie alle anderen Verbünde auch betreibt der VRR kein einziges Schienenfahrzeug, Bus oder Fähre. Eine Assoziierung an ein Verkehrsmittel ist also unerwünscht und wäre auch schlicht falsch.

    Verkehrsverbünde nutzen als Logo gerne ein Umfassendes oder an ein Dach erinnerndes Element. Das bringt, so finde ich, das neue Logo auch gut rüber, wie zwei Händen, die etwas umfassen; im Mittelpunkt der verbindende VRR. Im alten Logo konnte man, wenn man denn will, die Zersplitterung in einzelne Verkehrsunternehmen durch die gebrochene Linie herleiten. In Zeiten, wo es aber auf Zusammenarbeit ankommt (Takte, Übergänge zwischen Verkehrsmittel und so weiter), ist die neue Umsetzung sympathischer. Die Öffnungen oben und unten verstärken den umfassenden Charakter und so zeigt man auch, dass man gewissermaßen offen für weitere Verkehrsunternehmen ist.

    Der Wegfall der zusätzlichen gelben Wabe lässt das Kürzel besser, klarer erscheinen; die Farbgebung dürfte aus historischen Gründen so sein.

  20. @Daniel:
    Sämtliche Materialien (z.B. Fahrkarten, aber auch Informationsmaterialien) werden von den einzelnen Verkehrsunternehmen erstellt. Traditionell haben die es nicht so mit Design und es dauert erfahrungsgemäß sehr lange, bis ein neues Verbundlogo bis zum Fahrkartenautomaten durchgesickert ist.
    Wie einzelne Tarifprodukte benannt werden, ist von Verbund zu Verbund unterschiedlich. Wie bei anderen Produkten oder Dienstleistungen auch muss man sich als Kunde hier schlaumachen. Will man sich einen neuen Computer anschaffen, heißt es auch Fachbegriffe oder Kauderwelsch auseinanderzudröseln und zu verstehen; und auch im Internet („RSS“) hat man sich mit kryptischen Kürzeln auseinanderzusetzen.

    Statt „20-seitige Rückstichheftung“ hat man da schnell ein Regal voller Bücher stehen, nebst jede Menge Ausgaben der „Stiftung Warentest“.

  21. Hallo,

    vielleicht liegt die Assoziation zum Bio-Sigel auch einfach daran, dass diese momentan inflationär im Gebrauch sind. Es vergeht ja kaum ein Tag ohne neues Bio-Logo :)

    Vielleicht sollte die Farbgebung im ursprünglichen Logo an das Verkehrszeichen 224 (Haltestelle) erinnern. Es fällt außerdem auf, dass bei vielen Verkehrsverbünden im NRW-Tarif die Farbe Grün im Spiel ist. Zumindest bei allen mir bekannten ist das der Fall.
    Für was stehen nun die Beiden Klammern? Sind es die namensgebenden Flüsse oder sollen die beiden Linien mit der unterschiedlichen Farbgebung eher an die stilisierten Strecken in einem Liniennetzplan erinnern.
    Der zweite Grünton leuchtet mir nicht ganz ein. Mit einem Rotton wäre zumindest der Bezug zum Bundesland hergestellt.
    Wieso wurde eigentlich die Wabe übernommen? Einen Wabentarif gibt es meines Wissens dort nicht.

    @Daniel

    Der Bärentarif ist, so viel ich weiß, ein Tarif der Vergünstigungen für Senioren beinhaltet.

  22. OK, wenn ich das richtig verstanden habe ist die VRR “nur” ein Tarifverbund. Da wird schon einiges klarer, diese Verbünde haben ja geradezu ein Händchen dafür, dass die Logos etwas synthetisch aussehen.

    oder oder

    um nur mal ein paar Beispiele zu nennen.

    @Rycon:
    Ist schon klar, jedoch liegt nicht die Kunst darin, ein so komplexes Thema für alle verständlich zu machen durch Simplifizierung? Wenn ich einen VHS-Kurs besuchen muss nur um nicht schwarz zu fahren …

  23. Ich habe den Eindruck da ist man auf den Mainstream reingefallen. Momentan versucht ja jeder Monstermaschine-Turboturbine-Konzern seinem optischen Auftritt ein gewissen ökonomischen Hautgout zu verleihen (Wir sind die Freunde der Schmetterlinge, Vögel und so weiter…). Aber mit “Traffic, Travel etc” bringe ich so ein Logo kaum in Verbindung, dann eher mit ZVON oder KVV.
    Auf der anderen Seite muss ich aber zugeben das es bei weitem nicht so daneben gegriffen ist wie viele andere Fälle, die hier schon diskutiert wurden. Wir werden uns daran gewöhnen, warum auch nicht ?
    Frohes Schaffen an alle Mitglieder der ästhetischen Teilchenforschung.

  24. Meine Interpretation der beiden grüne Striche des neuen Logos: (Verkehrsverbund) Rhein Ruhr. Ich meine, dass die grünen Klammern die Begriffe Rhein und Ruhr symbolisieren können. Die sechseckige Form rührt m. E. daher, dass das Tarifgebiet in Waben unterteilt ist.

    Zitat von der Homepage des VRR:
    “Waben
    Das gesamte Verbundgebiet des VRR ist unterteilt in Tarifgebiete und Waben. Mehrere Waben zusammen bilden ein Tarifgebiet. Jede Wabe entspricht in ihrer räumlichen Ausdehnung in der Regel einem Stadtbezirk oder einer kleineren Gemeinde.
    (…)
    Insgesamt gibt es im VRR 58 Tarifgebiete, die sich in 209 Waben aufgliedern.”

  25. @moritz: Das Logo vom AVV ist ein Kracher. Der Regenbogen gibt mir echt den Rest. Das erinnert mich an Hawaii. Dort sind einige Busse mit Regenbogenstreifen beklebt.

  26. Ich finde das Logo nicht gelungen. Die Schrift scheint mir nicht harmonisch. Das mag daran liegen, dass ich in der Wabe einen weißen Quader / Kubus sehe. Darin scheint die Schrift aber deplatziert. Ich weiß, das sind nicht die schlagenden grafischen Argumente, aber irgendwie ist das alles für mich nicht stimmig. Ich kann das auch nicht bewerten, ob die Firmen da zu wenig Gedanken verwenden. Mir scheint nur, dass man vielleicht einfach zu wenig schräg drauf guckt. Es kommen ja dann so Assoziationsketten: Da war die offene Wabe aus der Verbindungen heraus gehen. Jetzt nur noch eine Strecke, also Reduktion des Netzes.
    Bei all den Diskussionen über Logos hier, fand ich (vielleicht auch einfach nicht gesehen) wenige Hinweise, wie ein Logo entwickelt wird und wie man mit einem Auftraggeber ein Logo gemeinsam entwickelt. Denn es geht ja darum, eine wahre, überzeugende Geschichte zu erzählen. Das gezeigte VBB Logo ist übrigens so gesehen für mich gelungener.

  27. Was dabei herauskommt, wenn ein verkehrsverbund verkehrsmittel im logo abbildet, zeigt der Verkehrsverbund Steiermark. Alt:

    Wurde vor ein paar jahren überarbeitet; neu:

    Beides “steirisch-grün”, aber eher sperrig. Auf fahrzeugen noch gut zu erkennen, nimmt aber im druck eher viel platz ein. Da hat der VRR einen vorteil: Das zeichen ist auch winzigklein noch zu erkennen.

    Der Verkehrsverbund Tirol visualisiert das Wabensystem:

  28. wie rycon schon einmal erwähnte, ist der VRR kein verkehrsunternehmen, sondern ein tarifverbund. wo taucht also das vrr-logo auf? auf fahrkarten und auf haltestellenplänen – auf denen das wabensystem womöglich zu erkennen ist.

    wieviele tarifverbünde gibt es in einem bundesland? wieviel tarifverbünde durchquert man täglich? kommt man wöchentlich in einen neuen tarifverbund? muss ein tarifverbund sich gestalterisch also extrem von anderen tv unterscheiden?

    wenn es verkehrsbetriebe und tarifverbünde gibt und dann auf einer karte 5 verkehrsbetriebe und zwei tarifverbünde auftauchen, soll dann jedes irgendwie straßen, schienenwege, vernetzung dynamik und fortbewegung darstellen?

    und wenn der VRR ein verkehrsbetrieb wäre: welcher erkenntnisgewinn ist es, ein logo mit straßenbahn, bus, s-bahn auf eine straßenbahn, einen bus, eine s-bahn zu kleben?

    wieviel platz hat man auf einer fahrkarte für ein logo? wieviel farbig wird eine fahrkarte bedruckt? welches logo ist besser: das alte oder das neue?

    mann mann mann, selber keine sekunde nachdenken, aber hauptsache seine unqualifizierte meinung kundtun.

  29. Ich finde, das Markante und Prägende – Grün auf Gelb – geht mit dem neuen Logo verloren. Das Logo ist somit beliebiger geworden. Die Typo ist allerdings, wie hier schon oft erwähnt, deutlicher erkennbar. Mag sein, dass die Vereinfachung des Logos die Einprägsamkeit erhöht und die Umstellung auf das farblich reduzierte Logo ganz pragmatische Gründe hat. Ein bisschen Greenwashing lässt sich sicherlich schwer leugnen. ;-)

  30. @stefan
    Der Begriff Greenwashing ist hier doch wohl unangebracht, denn hier wird ja nichts zu unrecht als besonders umweltfreundlich dargestellt.

    Ich stimme aber einigen Vorrednern zu: das gelbgrüne Logo mit den vielen Waben war auch für mich immer ein Kennzeichen des Ruhrgebiets – wenn nicht sogar das Kennzeichen des Ruhrgebiets. Das neue Logo wird das nicht im gleichen Maß leisten können.

  31. Hallo an Alle, die NICHT aus NRW kommen…

    Das Logo alleine betrachtet entzieht sich einer Zuordnung, da gebe ich manchen Vorrednern recht. Allerdings ist der Sinn DIESES Logos auch nur im in seinem Kontext sinnig, denn ein regionaler Verkehrsverbund hat auch nur eine REGIONALE ZIELGRUPPE. Und diese nutzt den Verkehrsverbund nicht aufgrund seines Logos, sondern seiner Dienstleitung(en).

    Die Straßenbahn, Bus, Tram etc. suche ich mir nicht nach dem Logo aus oder den Werten, die es vermitteln soll, sondern nach meinem Bedarf – Wann will ich von A nach B kommen?

    Insofern greifen hier viele der Argumente m.M. nicht.

    +++

    Handwerklich betrachtet fände ich persönlich aber eine Mischung aus beiden Logos perfekt: Farbgebung des alten Logos, Typo des neuen.

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