Universität Saarland modifiziert Logo

Uni Saarland Logo

Die Universität Saarland renovierte vor gut eineinhalb Jahren ihre Website (dt berichtete). Seit Anfang des Jahres wird sukzessive ein überarbeitetes Logo eingeführt. Die Bildmarke, eine Schleiereule, wurde dabei ebenso neu definiert wie der Schriftzug, der nun in der DIN gesetzt ist.

Uni Saarland Logo

Das für die Uni Saarland typische Eulenmotiv wurde neu interpretiert. Die Grundform der Eule bleibt weitestgehend erhalten. Im Innenteil ließ der Vogel deutlich Federn, wodurch er allerdings optisch mehr Volumen erhält. Bei gleicher Höhe gewinnt er tatsächlich auch etwas mehr an Breite. Die Anzahl der Formen wurde reduziert und das Gesicht tritt nach der Überarbeitung deutlicher hervor.

Die Bildmarke kommt nun ohne Kreis aus und ist nicht mehr invers gesetzt. Der Blauton erhält einen höheren Gelbanteil. Auffällig sind die zahlreichen Farbvarianten der Vorgängers, die immer noch im Netz kursieren. Mehr noch als eine Überführung des Logos in eine zeitgemäße Form erscheint die Vereinheitlichung des Erscheinungsbildes der Universität die wichtigste Aufgabe des neuen Designs zu sein.

36 Kommentare zu “Universität Saarland modifiziert Logo

  1. @ Ralf

    Auch auf die Gefahr hin alten Kaffee aufzuwärmen folgendes:

    Zitat
    Ich beziehe mich auf Deine Aussage “… Klar, eine Arbeit sollte funktionieren. Tut die neue Eule aber nicht …” was eine unbelegte Aussage ist und keine persönliche Kritik und Meinung wieder spiegelt.

    Das ist in sich schon falsch hergeleitet. Wenn CL diese Aussage trifft, impliziert dies schließlich schon seine Meinung dazu !

    Ich teile dieselbe übrigends.
    Deine Anmerkung wie ein Logo weshalb und vor allem bei wem wirken soll, ist natürlich wichtig bei jeder Arbeit innerhalb einer Wort-Bildmarke, oder als Alleinstellungsmerkmal – eigentlich generell bei publizierten Werken, welche einen grafischen und kommunikativen Zweck zum Auftrag haben.

    Eine Meinung hierzu muß allerdings nicht zwingend über verschiendenste Mechanismen abgeklopft werden. Ein guter Grafiker oder Designer hat entweder gelernt, was wann wie wirkt und tut des sein ganzes Leben lang und / oder ist unglaublich talentiert im Bereich der assoziativen Merkmale.
    Wie auch immer – was ich damit sagen will, eine gute und einleuchtende Begründung in der Annahme der eigenen anerkannten Erfahrungswerte bedarf keiner „Referenzen“.

    Meine Meinung zu dieser Arbeit ohne die einschränkenden Elemente des Wirkungsbereiches innerhalb dessen sich der Macher bewegen durfte zu kennen, ist relativ eindeutig.
    Ein uninteressantes Logo zu etwas noch Uninteressanterem gemacht. Dazu ohne wirklichen Esprit. Uninspiriert umgesetzt und zusätzlich in dem Versuch, einen Typowechsel hinein in ein ungestauchteres Erscheinen, völlig den Bezug zum Thema Universität verloren.
    Wer ein neues Logo für den BND, die Polizei oder ein anderes staatliches Institut sicherheitspolitischer Coleur sucht, darf sich hier gerne bedienen. Apropos Farbe ? Wie schafft man es, eine derart langweilige auszusuchen ?

    Alles ist natürlich fürchterlich persönlich und das ist auch gut so.

  2. @ p.

    Lieber/liebe p.

    mit CL bin ich im Übrigen einig geworden (siehe Kommentar 26).
    Eine Antwort zu Deinem Kommentar erübrigt sich, weil ich mich ansonsten wiederholen würde.

  3. Ich finde die Neuinterpretation sehr schlüssig: Die Eule hat jetzt ein eindeutiges Gesicht und der Schwung der Flügel setzt sich nach innen fort. Es wirkt auf mich jetzt deutlich offizieller (und erinnert mich entfernt an den Bundesadler, ganz sicher nicht an einen Kindergarten).

  4. Das Uniklinikum des Saarlandes stellt auch (seit Monaten…) seinen Webauftritt um – mit dem Ergebnis, dass nun viele Seiten nicht mehr erreichbar sind, sie nicht gepflegt sind oder auf ganz andere Seiten von anno dunnemals verlinkt wurde.
    Sehen und staunen: http://www.uniklinikum-saarland.de/de/

    Immerhin ist die Navigation nun ohne Java-Script nutzbar; nur findet man als Student die Institute ohne Google nicht immer. Aber in ein paar Wochen sind vielleicht die Lehrstuhlseiten auch so weit…

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