Umfrage 2017: Welche Software und Werkzeuge nutzen Designer?

Der Geburtstag von Adobe Illustrator ist ein schöner Anlass, um einmal die Vorlieben von Kreativschaffenden in Bezug auf ihre Arbeit in einer weiteren dt-Umfrage abzufragen. Welche Software und Werkzeuge werden heutzutage von Designern genutzt?
Die letzte dt-Studie „Wie Designer arbeiten“ ist 3 Jahre alt. Mich interessiert, inwiefern sich bei Kreativschaffenden in den vergangenen drei Jahren Arbeitsprozesse und Werkzeuge, mit denen sie arbeiten, geändert haben. Ich habe hierzu eine kleine Umfrage angelegt und würde mich über eine möglichst hohe Beteiligung freuen. Lediglich fünf Fragen gilt es zu beantworten. Die Befragung ist anonym. Die Antworten werden in den kommenden Tagen ausgewertet. Das Ergebnis wird im dt im Rahmen eines separaten Beitrags veröffentlicht.






Ich benutze die OpenSource-Programme wie Scribus, Lightzone, Inkscape und bin damit fully happy-
Tatsächlich benutze ich noch eine Asbach-Uralt-Version von PS in der VM. Als mögliche Alternativen können LazPaint oder Bloom gelten – ersteres hat aber eine sehr angestaubte Oberfläche, während letzteres zwar alles an PS-Dateien aufbekommt, aber funktionstechnisch weit hinter anderen Grafikprogrammen a la Paint Shop Pro, Gimp & Co. zurückbleibt.
Ansonsten gibt es da etwa noch Krita, welches sich wohl besonders gut für aktive Zeichner und Maler eignen soll; als PS-Ersatz taugt es m.E.n. aber nicht.
Illustrator mochte ich noch nie, Freehand war immer die bessere Option, irgendwann ging auch das bei mir zu Bruch, ergo Inkscape.
Der Rest wird klassisch im LAMP-Umfeld = im Browser gebaut. Wozu Webdesign, wenn man das Medium selbst so gut wie nie zu Gesicht bekommt? :D
cu, w0lf.
Man man, ist schon krass, dass QuarkXPress nicht als relevant genug angesehen wird, um in dieser Umfrage aufzutauchen. Obwohl es interessant wäre, ob es Quark in letzter Zeit geschafft hat, mit den neuen (sicherlich sehr guten) Versionen Marktanteile zu gewinnen. Ich bin nun schon seit Jahren bei InDesign (allerdings noch bei der 5.5), da ich Mietsoftware nicht mag. Aber Quark hat mir besser gefallen. Die Oberfläche und das Handling. Wie hab ich mich vor Jahrhunderten auf QXP 4 gefreut :-) Konnte es gar nicht erwarten. Doch die Firma wurde größenwahnsinnig, die Kunden liefen in Scharen zu Adobe über. Schade.
Auch wenn ich vor Jahren einmal das “Vergnügen” hatte Quark zu testen und ansonsten seit Jahr und Tag mit Adobe-Produkten arbeite: Konkurrenz – ob nun von Quark oder Affinity – ist nur zu begrüßen.
Spätestens seit Umstellung auf das Abo-Modell hat man immer mehr das Gefühl: Adobe hat nicht genügend Konkurrenzdruck. Diagramme & Co. mit Illustrator kann man nach wie vor vergessen, die Möglichkeiten bei lebenden Kolumnentiteln in InDesign sind auch ewig nicht erweitert worden, aber dafür hat man nun eine Stock-Bibliothek als zusätzliche Einnahmequelle direkt in die Programme integriert.
Bleibt die Hoffnung, dass bei der nächsten Umfrage evtl. mehr Programme aufgeführt sind – als Zeichen einer Entwicklung, die auch bei Adobe wieder etwas mehr Innovationsfreude hervorruft.