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Zukünfte gestalten – mit “Design Futuring” Zukunftsszenarien strategisch erkunden, entwerfen und verhandeln

Zukünfte gestalten, Quelle: Verlag Hermann Schmidt
Zukünfte gestalten, Quelle: Verlag Hermann Schmidt

Nicht nur Oberflächen, Interfaces und Produkte gestalten, sondern eine bessere Welt! In ihrem Buch „Zukünfte gestalten“, stellen Eileen Mandir und Benedikt Groß Methoden und Werkzeuge vor, die Kreativschaffenden ein weiteres neues Wirkungsfeld erschließen: Zukünfte gestalten.

Zukunft wird oftmals, wie Visualisierungen aus den 1950er-Jahren von Städten zeigen, auf technologische Weiterentwicklung reduziert. Wenn Zukunft als „technologischer Fortschritt“ skizziert wird, werden potentielle Gefahren gerne ausgeblendet, damals wie heute. Unser heutiger Blick auf die Zukunft ist, nicht zuletzt dank „Fridays for Future“, eng mit dem Thema Klima/Natur verbunden, deren Veränderung. Dass Veränderung stattfindet, ist innerhalb der Wissenschaft unstrittig. Gleichwohl verdeutlicht die Projektion von Untersuchungsergebnissen und die Überführung von Daten in unterschiedliche Modelle: letztendlich liegt es in unserer Hand, welches Zukunftsszenarium Realität wird.

Eileen Mandir und Benedikt Groß glauben beide nicht an die EINE vorbestimmte Zukunft. Sie widmen sich jenen möglichen Zukunftsszenarien und erweitern das Verständnis dahingehend, wie heutzutage Designkompetenz definiert wird. Denn mehr und mehr entwickelt sich die Rolle des Designers vom Kreator zum Co-Kreator und Kurator, wie im Kontext KI-Bildgeneratoren aktuell besonders deutlich wird, ebenso sind Designer als Mediator und Moderator gefragt.

Dort, wo sich das Berufsfeld weitet und Gestaltung abseits des Oberflächlichen als gesellschaftlicher Ansatz verstanden wird, sind andere Fähigkeiten und Fertigkeiten gefragt, als die klassischen handwerklichen. Die beiden Autoren sehen Designerïnnen zunehmend in einer Rolle als Vermittler zwischen Forschung, Politik und Gesellschaft. „Design Futuring“ beinhaltet das Moderieren von Gruppen, das Steuern von Prozessen, Workshops und Seminaren. Ein Buch, vollgepackt mit Konzepten und Anregungen, das nicht nur gelesen, sondern auch umgesetzt werden will.

Dieses Buch beinhaltet zahlreiche Tools zur systematischen und strategischen Auseinandersetzung mit der Zukunft oder besser: mit möglichen Zukünften. Wozu ist das gut? Braucht man das als Designer? Wer den Gestaltungsbegriff erweitert betrachtet und gesellschaftlichen Diskurs anregen möchte, benötigt auch Vorstellungen und Ideen in Bezug auf unterschiedliche Zukunftsszenarien. Hier kommt „Zukünfte gestalten“ ins Spiel. Ein Buch, das die beiden Autoren als Startrampe verstanden wissen möchten. „Indem du Zukunftsszenarien entwirfst und vermittelst, prägst du die Zukunftsvorstellungen deiner Mitmenschen, und kannst damit indirekt den zukünftigen Lauf der Dinge beeinflussen“, so die Autoren.

Basisdaten zum Buch

Titel: Zukünfte gestalten – Spekulation. Kritik. Innovation.
Autoren: Eileen Mandir | Benedikt Groß
Erschienen bei: Verlag Hermann Schmidt
256 Seiten mit über 500 farbigen Grafiken und Abbildungen
Preis: 40,00 €
Webseite zum Buch: http://zukuenfte-gestalten.info/
Zu bestellen unter typografie.de

Zukünfte gestalten, Quelle: Verlag Hermann Schmidt
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Zukünfte gestalten, Quelle: Verlag Hermann Schmidt
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Verlosung

Für dt-Leser steht ein Gratis-Exemplar bereit. Hinterlasse bis zum 17. Oktober 20:00 Uhr einen Kommentar und schreibe, weshalb Dich das Buch interessiert. Vielleicht hast Du ja auch Lust zu schreiben, anhand eines selbst gewählten Beispiels, a) welche Zukunft Dir wahrscheinlich erscheint und b) welche Zukunft Du Dir wünschst (gemäß „Future Cone“, nach Joseph Voros).

An der Verlosung teilnehmen können alle dt-Leser. dt-Leser mit einer Mitgliedschaft, die an dieser Stelle einen Kommentar hinterlassen, haben eine drei mal höhere Gewinnchance.

Dieser Beitrag hat 9 Kommentare

  1. Design hatte in meinen Augen noch nie etwas mit reiner visueller Gestaltung zu tun. Als Designer sind wir prädestiniert die Zukunft zu gestalten. Denn wir sind auch Prozessgestalter.

  2. Ich vermute, dass in Zukunft die Vernetzung und KI eine weitaus größere Rolle in unserem Alltag spielen werden, z.B. im Verkehr oder in der Logistik. Dennoch hoffe ich, dass dem Einzelnen genug Raum für seine Kreativität und persönliche Entfaltung bleiben wird.

  3. Ich fürchte, dass in Zukunft weniger Mut zur Gestaltung bestehen wird. Wünsche mir sehr eine bessere Auftragslage und insgesamt mehr Vertrauen in innovatives Design.

  4. Meiner Auffassung nach hat man als Designer·in die Zukunft als Teil des „Daily Business“ – jeder Prozess und jedes Projekt der/das heute konzipiert, moderiert oder gestaltet wird, wird überwiegend morgen erst veröffentlicht …

  5. Meinem Gefühl nach, wird in der Zukunft Systemisches Denken und daraus etwas übergeordnetes zu schaffen eine größere Rolle für Gestalter spielen. Reine visuelle Gestaltung wird in naher Zukunft von KIs übernommen werden.

  6. Das Buch interessiert mich, da es einerseits natürlich um das Fortbestehen meines Berufsbilds, also auch meiner Existenzgrundlage geht, Es aber auch ein gewisses Weiterbildungsmedium darstellt. Wenn Menschen im Designsektor nicht lernen mit neuen Gestaltungsmedien umzugehen, könnten wir in näherer Zukunft in einer AI-only-Designdystopie leben. Ich wünsche mir daher eine Welt, in der AI und Mensch konstruktiv gemeinsam an Projekten arbeiten können.

  7. ****************************

    Ich habe soeben die Verlosung vorgenommen.
    Über eine Gratisexemplar „Zukünfte gestalten“ freuen darf sich:
    Jürgen#2

    Herzlichen Glückwunsch!
    Allen anderen vielen Dank fürs Mitmachen

    Kreative Momente wünscht
    Achim
    ****************************

    1. Liebevoll zugestellt wie man des eben von der Deutschen Post kennt, hat mich das Buch erreicht und ich möchte mich bei den Autor·innen des Buches, wie auch des dt herzlich bedanken!

  8. interessantes thema im wohl innovatisten freien verlag.

    gern auch aufmacher einer arte themenreihe zum 101.
    geburtstag von otl und einem diskurs um die ich-ag ver-
    seuchte branche in dihk kw-parallelwelten am sterbebett
    von bauhaus und ulmer schule im laity-design zeitalter.

    https://typografie.de/veranstaltung/schmidt-autorinnen-auf-der-frankfurter-buchmesse-leseinsel-der-unabhaenigen-verlage/ > dieses woe.

    https://genialokal.de/Produkt/Benedikt-Gross-Eileen-Mandir/Zukuenfte-gestalten_lid_45697639.html

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