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Im Dialog mit den Linien – Klaus Bischoff über das Design der Marke Volkswagen

Klaus Bischoff, Leiter Design Volkswagen Quelle: Volkswagen AG
Klaus Bischoff, Leiter Design Volkswagen
Quelle: Volkswagen AG

Volkswagen ist in Bewegung. Nicht weniger als die Neuerfindung der Marke Volkswagen kündigte Vorstandsvorsitzender Martin Winterkorn zu Beginn der diesjährigen IAA an. Seit dem Frühjahr biete Volkswagen eine „360° Brand Experience“, so das Unternehmen. Begleitet wird die „Aufbruchstimmung“ von einer Innovationskampagne. In Frankfurt traf ich Klaus Bischoff, Leiter Volkswagen Design, um mit ihm über das Design und die Entwicklung der Marke Volkswagen zu sprechen.

Peter Schreyer

Interview mit Peter Schreyer, Chefdesigner von Kia/Hyundai

Peter Schreyer, Quelle: Kia
Peter Schreyer, Quelle: Kia

Peter Schreyer hat das Gesicht von Kia und Hyundai verändert. Das unter seiner Führung entwickelte Design hat maßgeblich zum Imagewandel beider Marken beigetragen. Was noch vor 10 Jahren undenkbar schien: zahlreiche Kia-Modelle werden heutzutage mit Designpreisen bedacht. Auch hierzulande befindet sich Kia auf Wachstumskurs. In Reichweite des IAA-Messegeländes traf ich den gebürtigen Bayern in den Räumen des Kia Design Centers Europe.

Interview mit Anders-Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars

Anders-Sundt Jensen

Ich sprach anlässlich des neuen Markenauftritts von Mercedes-Benz mit Anders-Sundt Jensen, Leiter Markenkommunikation Mercedes-Benz Cars.

Wenn ein Markenzeichen bereits nach zweieinhalb Jahren ausgetauscht wird, muss es dafür zahlreiche trifftige Gründe geben. Was war an der bisherigen Markeninszenierung und dem zweidimensionalen Stern verkehrt? Weshalb war der Schritt aus Ihrer Sicht erforderlich?
Jensen: Es ist ein ganz normaler Prozess, dass ständig überprüft wird, wie der Auftritt in der Öffentlichkeit ankommt. Man darf natürlich mit einer CI/CD nicht rein raus verfahren, aber aus unserer Sicht war es erforderlich zu korrigieren, und den Stern wieder premiumfähig darzustellen. Während früher eine  dreidimensionale Darstellung teilweise problematisch war, ist das heutzutage mit den neuen Medien und Geräten wie dem iPhone, iPad nicht mehr so. Für uns war es wichtig, dass Mercedes den richtigen Auftritt hat. Der neue Stern, die Wortmarke und der Claim bilden einfach ein einheitliches, ein harmonisches und sehr sehr deutliches Gebilde.

In der Pressemeldung zum Start der neuen Kampagne heißt es: „Wir haben das Automobil erfunden und viele, heute selbstverständliche Technologien kommen aus unserem Hause – von der Sicherheitszelle über das ABS, den Airbag oder das ESP“. Müsste aber eine solche Vorreiterrolle nicht auch durch ein Design widergespiegelt werden, das sich stärker von dem Mitbewerb abhebt, so wie es eben der weiße Mercedes-Stern verkörperte?
Jensen: Nicht notwendigerweise. Ich glaube es gibt wohl kaum ein anderes Markenzeichen, das so einzigartig ist wie der Stern. Egal wo man sich befindet, ob in Afrika ist, in Südamerika oder in Nordamerika, sofort wird der Stern mit dem richtigen Thema assoziiert, nämlich mit dem Erfinder des Automobils. Der Wiedererkennungswert ist entscheidend, egal ob zwei- oder  dreidimensional. Für uns war es wichtig, ganz klar herauszustellen, was man ist, nämlich ein Premiumprodukt, ein Luxusprodukt und mit einer solchen Positionierung geht natürlich auch unser Markenauftritt einher.

Interview Mark Adams

Interview mit Mark Adams – Chefdesigner bei General Motors

Interview Mark Adams

Zum Abschluss der Beitragsserie vom Auto-Salon Genf 2008 folgt an dieser Stelle nun wie bereits angekündigt ein Interview mit Mark Adams, Vize-Präsident Global Design General Motors Europa. In der Rangfolge innerhalb des GM-Konzerns steht er direkt hinter Ed Welburn, Vize-Präsident Global Design General Motors. Mark Adams leitet in Europa markenübergreifend alle Designteams und ist vor allem auch in Bezug auf das Design der deutschen Marke Opel im Konzernportfolio die führende Persönlichkeit. Sein Home-Office hat er im Designcenter in Rüsselsheim.

opel meriva concept

Neue Formensprache bei Opel

opel meriva concept

Dank Verdi darf ich den Tag am Münchner Flughafen verbringen. Aus der Lufthansa-Lounge kommt nun der folgende Beitrag.

Nachdem Opel auf der IAA 2007 die Flextreme-Studie präsentierte, steht auf dem diesjährigen Auto-Salon Genf die Weiterentwicklung des Meriva als Monocab im Mittelpunkt der Präsentationen.

In beiden Studien finden sich zahlreiche Elemente, die für die Marke Opel tatsächlich eine überraschend andere Formensprache widerspiegeln. Im neuen Meriva bestimmt eine stufige Welle das Design, die als wiederkehrendes Element sowohl Außen, als auch im Innenraum eine Leitlinie des neuen Wagens darstellt. In gewisser Weise werden bestehende Styleguides oder Leitlinien aufgebrochen und durch neue Elemente erweitert. Die horizontale Chromleiste im Kühlergrill wird es jedoch auch zukünftig geben.

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