Sei Berlin! – Erste Motive der Kampagne

Sei / Be Berlin Kampagne

Die ersten Motive der neuen Berlin-Kampagne – so sehen sie aus. „Ein ungeschminktes, aber faszinierendes Bild Berlins“ soll auf diese Weise gezeichnet werden, so Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit. Ich frage mich nur… wenn man Authentizität vermitteln möchte… warum nur wirkt der Koch in der Küche wie aus einem anderen Bild ausgeschnitten und künstlich draufgeklebt?

Ganz interessant in dem Zusammenhang ist auch der folgende Artikel

60 Kommentare zu “Sei Berlin! – Erste Motive der Kampagne

  1. Der Slogan “Be Berlin” klingt nicht gut. Ich bezweifel, dass man damit Investoren und Touristen anlocken kann.

    Immerhin hat man nicht “Du bist Berlin” als Slogan gewählt. Obwohl das Gestotter “Be-Be-Berlin” auch nicht besser ist.

    Ich bin mir sicher, es wäre besser gegangen.

  2. Hmpf, *niemand* ist eine Stadt, ein Land oder sonstwas. Ich dachte, das hätte sich nach der letzten “dubistdeutschland”-Pleite endlich rumgesprochen.
    Optisch find ich das Logo zu verwirrt, die Geschichte mit dem Rahmen/Sprechblase gut.

  3. Hmmmm… Nach Deutschland und Papst soll ich nun Berlin sein? Ersteres hat ja noch gut geklappt. Aber “Be Berlin”… Ich weiß ja nicht. Sicherlich ein schwieriges Thema. Das Stadtwerbung aber möglich und großartig sein kann, hat Milton Glaser seinerzeit bewiesen.

  4. Den Slogan beBerlin finde ich auch nicht wirklich gut. Bebe ERlin, Biber Lihn, Bäh Berlin.. Da kann man aber auch viele lustige Dinge draus machen.. ;)

    Aber das Headline-Konzept gefällt mir sehr gut.
    – Sei Straße, sei Laufsteg, sei Berlin.
    Sehr geil!

    Was mich wundert ist der komische, untypische “Knick” in der Sprechblase.

    Grüße aus Bonn, Oliver

  5. Merkwürdig, wieder ein englischer Slogan, dazu noch einer der wie „Bi Berlin” klingt und somit mit Bisexualität verbunden werden könnte, obwohl im Subtext „Sei Berlin“ benutzt wird, was a) viel besser klingt und b) absolut nicht mißverstanden werden kann.

    Die Berliner sind übrings nicht so begeistert davon.

  6. lächerlich, unauthentisch, oberflächlich, auswechselbar waren die Schlagworte die mir als Berliner beim ersten Betrachten einfielen.

    Die Kampagne ist echt imageschädigend für Berlin …

  7. So eine Unsinns Kampagne trägt zur weiteren Milliardenverschuldung von Berlin bei. Wer darfs zahlen? Der doofe Steuerzahler.

  8. Schlechteste und überflüssigste Berlin Kampagne allerzeiten!

    Weder Slogan, Logo und Gestaltung passen zu Berlin! Warum verwendet man denn schon wieder einen englischen Slogan?? “Be Berlin” spricht keinen Berliner an. Wenn dann “Sei Berlin” – das klingt auch noch besser. “Be Berlin” spricht auch keine Touristen oder Unternehmer an, weil die nicht Berlin sein wollen.

    Das Geld für die Kampagne hätte man in die Entwicklung der Stadt stecken sollen. Eindeutiger Griff ins Klo!

  9. Also wirklich, manche Werbeagenturen gehören wirklich verboten.
    Wenn ein Lebensgefühl von Menschen einer Stadt derartig schlecht darstellt, braucht man sich über die Folgen (70% Ablehnung) gar nicht mehr wundern.

    Kennedy sagte damals „Ich bin ein Berliner“, ich hatte letztes Jahr eher spaßeshalber Plakate gemacht mit „Ick bin ein Berliner“ (was wie Kennedys Aussprache klingt“) und jetzt mach ich mal einen Vorschlag für einen Alternativslogan:

    „Icke Berlin“ (international: I’m Berlin)

    Na, wie klingt das? Kann man das nehmen?

Kommentar verfassen

Folgende HTML-Elemente können verwendet werden: <b> <i> <img src="meineurl"> <a> <blockquote>