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s.Oliver wird als Marke neu ausgerichtet

s.Oliver Logo
s.Oliver Logo, Quelle: s.Oliver

s.Oliver hat im Zuge einer neujustierten Markenausrichtung sein Markenlogo modifiziert. Der 1969 gegründete deutsche Bekleidungshersteller möchte die Präsenz, Relevanz und das Profil der Marke stärken und gleichzeitig neue, urbane Zielgruppen erschließen.

Seit September 2020 ist Levin Reyher neuer Marketing Director bei s.Oliver. Reyher, der zuletzt verschiedene Führungsrollen bei Adidas inne hatte, wechselte zu s.Oliver um „mit überzeugenden Kommunikationskampagnen für die Marke s.Oliver zu begeistern, neue Kunden zu gewinnen und die Marke auf ihrer internationalen Expansion zu unterstützen“, so die Zielvorgabe seitens der Unternehmensleitung. Mit der nun vollzogenen Neuausrichtung der Marke werden die ersten Ergebnisse dieser Bemühungen sichtbar.

Die Neuausrichtung fußt auf der Idee, nicht die Marke, sondern die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. „Wir stellen das Leben unserer Kunden:innen konsequent in den Fokus, denn die Rolle der Mode in unserer Gesellschaft hat sich verändert. Wir wissen, dass unsere Zielgruppe Mode liebt, aber ihr Leben sich nicht darum dreht. Und das ist gut so. Mode muss die Menschen in ihrem Leben unterstützen und sich nicht in den Vordergrund drängen. Genau das bringt der neue Claim auf den Punkt. Es geht ums Leben und hier ist…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 13 Kommentare

  1. Die “neue, urbane Zielgruppe” wird man so ganz sicher nicht erschließen. Allgemein geht aktuell der Trend weg von schlichter Kleidung hin zu größeren, teilweise mehreren Logos auf einem Kleidungsstück.
    Gut, mit großen s.Oliver-Logos kommt man gegen die Nikes, Adidasse, Hilfigers… wohl sowieso nicht an, aber das Konzept insbesondere aus dem Werbespott erschließt sich mir dennoch nicht: Wenn mir die Modefirma doch egal ist, warum sollte ich dann ausgerechnet s.Oliver tragen? Bequeme, schlichte Kleidung gibt es auch wonanders.
    Das Konzept “Statussymbol für alle, die kein Statussymbol brauchen” geht bei Dacia auf, weil Dacia tatsächlich ein sehr gutes Preis-Leistungsverhlätnis bietet. Aber wem die Kleidermarke egal ist, der kauft dann doch lieber direkt bei kik, Primark & Co.

    Ich sehe keine große Zukunft für s.Oliver bei den jungen Kunden. Sie sollten sich lieber auf ihre Kernkundschaft im Alter 35 bis 50 konzentrieren, da haben sie eher Potential.

    Wenn man wirklich junge Kunden will, muss man auf Nachhaltigkeit und Qualität setzen, oder eben direkt ganz billig.

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