Radiosender Kiss FM – Relaunch

KissFM Relaunch

Der Berliner Radiosender Kiss FM hat seinen Webauftritt umgestaltet. Farbig gehts zu und illustrativ. Aber auch umständlich, denn alle Videoinhalte öffnen in Popups. Das geht deutlich intuitiver und nutzerfreundlicher.

Das poppig bis schrille Umfeld dürfte zur Musik passen. Als CMS kommt THECMS zum Einsatz. Lindgrün wurde mit dem Redesign beauftragt

Danke Uwe für den Hinweis.

30 Kommentare zu “Radiosender Kiss FM – Relaunch

  1. Ich finde, dass der Webauftritt nun viel gelungener und vor allem moderner aussieht. Das alte Design ist schon etwas in die Jahre gekommen!

  2. Es stellt sich natürlich immer die langweilige Frage: „Für wen ist denn die Webseite?” Für Designer oder für die Menschen die Kiss FM hören und ihre Lebenswelt auch im Netz finden wollen. (Natürlich für die Menschen!) Am besten so, dass es Ihren Stimmungen entspricht. Tagsüber, Nachts am Wochenende. Die unterschiedlichen Sehgewohnheiten – auf der Party ist ja auch ein anderer Dress Code denn beim arbeiten auf dem Bau – werden durch den Sonnen auf – und Untergang durch einen Wechsel des Farbklimas erzeugt und am Wochenende ist das Ganze etwas relaxter. (Einfach drauf schauen.) Noch was zu den Pop Up’s immerhin sind diese jetzt mehr als die Hälfte reduziert.

  3. ooh man, diese webseite ist eine unleserliche katastroffe. egal welche zielgruppe anwiesiert wurde, die macher und der auftraggeber haben daneben geschossen, aber sowas von daneben.

    lustige farben und modern sein sind ja OK, auch illustrationen sind kein verbrechen….aber wo bleibt die lesbarkeit??? diese seite ist ein blender. da müsste ja man 14 augen (mit kontrastfluxkompensator) haben, um die gewünschten infos zu finden.

    es liegt nicht an der strucktur der seite, sondern am kontrastverhältniss (der ist sehr schlecht).

  4. Hallo zusammen,

    ich arbeite nun mehrjährig für eins der größten Radiohäuser Europas als festangestellter Webdesigner.
    Designer und Zielpublikum sind zwei paar Stiefel.
    Dazu kommt dann aber meist noch ein Programmchef, der seine eigenen Vorstellungen hat und meint, er kennt sich mit Zielpublikum und Design wesentlich besser aus als der Gestalter. Neben der Komponente Programmchef gibt’s dann auch noch die Herrschaften der Geschäftsführung und des Verkaufs/Marketings. Alle haben ihre eigene Vorstellung von „Design“ und Zielpublikum.
    Du kannst als Designer noch so gute Ideen haben, wenn sich dieses „Fachkonsortium“ etwas anderes denkt – du musst es so machen.
    Ein weiteres Problem ist dann die technische Umsetzung von CMS, Bannersystemen, Integration von eigenem Newssystem, Serviceprompter, etc. – kurz gesagt: ziemliches Gefrickel. Dazu kommen dann noch Redakteure, die es trotz aller Vorkehrungen schaffen, Layout und deine Typo zu zerschießen, wenn sie z.B. Texte in Word tippen und dann Copy-Paste samt aller HTML-Beschreibungen ins CMS reinhauen.
    Als externer Betrachter und ohne Kenntnisse, was hinter den Kulissen abläuft, lässt sich somit immer sehr leicht sagen, schlechtes Design, schlechte Typo – schlechter Relaunch.

    Zur KISS-FM Webseite: Ich denke sie wirkt aufs Zielpublikum polarisierend, genauso wie das Programm – und erfüllt ihren Zweck. Über den inhaltlichen Aufbau kann man streiten – etwas unübersichtlich meiner Meinung nach, gestalterisch aber nicht soooo schlecht, wie von manchen hier zerissen.

    Grüße,
    Stefan

  5. Ich bin der Meinung das man den Designern keinen Vorwurf machen kann. Wie hier schon gesagt wurde spiegelt die Webseite den Wunsch des Kunden wieder und wenn die Damen und Herren das so wünschen, dann wird das auch so umgesetzt – fertig.

    Die Seite ist objektiv betrachter gut.

    Gruß Jannis

  6. Hm, ich hatte mich gerade ein wenig mit dem „neuen“ Layout angefreundet
    und wollte doch mal schauen wie das „in echt“ aussieht, zweimal musste ich google bemühen bis ich glauben konnte, „Ja das ist die Seite die hier besprochen wird“.
    Eher nicht für Epileptiker gemacht,
    das eigentliche „Problem“ ist sehr trendy
    und daher nicht lange aktuell aber man ist sich dessen bewusst und hat es schon einkalkuliert.
    Mir ist die Seite zu hippelig dennoch halte ich sie für eine Verbesserung im Vergleich zu vorher.

  7. Designers Schuld hin oder her. Als Webdesigner sollte man durchaus in der Lage sein ein der Zielgruppe entsprechendes und gleichzeitig gut zu bedienendes Layout zu entwerfen. Hier wurde sich offensichtlich nicht mit den später darzustellenden Information befasst. Die Seite besteht überwiegend aus Listen – das Layout jedoch sieht solche Elemente gar nicht vor sondern wurde eher für einfache Teaserelemente gebastelt. Thema verfehlt – Sechs – setzen!

    Das betrifft sowohl den Designer, als auch die ausführende Programmierbude.

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