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Eins Live präsentiert sich neu

Heute wurde offiziell das neue Logo und die neue Website des Radiosenders Eins Live vorgestellt. Schon auf der letzten Eins Live-Krone Anfang Dezember 2006, der jährlichen Preisverleihung, war das neue Logo zu sehen.

Beim neuen Logo wandert die 1 gesondert vor den Schriftzug Live. Durch diesen neuen Aufbau wird der Zusatz „Radio Eins Live“ überflüssig, da die Senderbezeichnung anders als bei der alten Version nun „lesbar“ ist. Witzige Randnotiz: Was im alten Eins Live-CD-Manual(PDF) in ähnlicher Form noch als nicht erlaubte Variante auftaucht wird nun zum neuen Standard. Außerdem wurde die Schriftstärke reduziert, wodurch die weißen Zwischenräume etwas rhythmischer und harmonischer erscheinen. Die schwarzen Buchstaben wirken nicht mehr ganz so fett und der, ich nenne es einmal „anarchopop“-Stil des alten Signets, weicht einem modulareren Aufbau, der vielleicht weniger aneckt.

Die quietschig kitschige Farbwelt wurde auf Augenverträglichkeit zurückgestellt. Der veränderten Zielgruppe (15 – 65 Jahre) wird so Rechnung getragen. Rosa ist zwar immer noch Leitfarbe, tritt aber weniger flächig sondern eher in Überschriften und verlinkten Elementen in Erscheinung. Hier wäre wünschenswert gewesen, dass man alle verlinkten Elemente z.B. dem Rosafarbwert zuordnet. So sind mal graue, mal schwarze und rosafarbene Texte und Grafiken verlinkt. Das ginge noch einheitlicher, was die Usability verbessern würde. Für den Hintergrund haben sich die Kreativen eine frisch gegossene graue Betonwand ausgedacht.

Neben dem Erscheinungsbild ändert sich vor allem auch die Programmstruktur. Neue Formate und Sendetitel sowie ein rockiges Sounddesign sollen gleichermaßen die Stammhörer aber auch neue Hörer überzeugen.

Rückblick. Anfang der Neunziger wollte man sich von allen anderen Jugendsendern unter anderem dadurch absetzen, indem man auch ältere Moderatoren mit teilweise arg rauchig klingenden Stimmen auf die Hörer losließ. Ich fand’s eigentlich ganz interessant, wenn so eine „Rock-Oma“ Lenny Kravitz anmoderierte. Aber weil nicht viele so dachten, wurde das Konzept dann doch wieder angepasst und die jung gebliebenen Alten verschwanden aus dem Programm. Schick ist halt, was ankommt. Ich bin gespannt wie das neue Eins Live ankommt, optisch und inhaltlich.

Wer aktuell auf der Seite surft wird überall noch Bugs entdecken, wodurch die Fehlerseite in der Hit-Liste der am meisten angewählten Seiten rangiert. Ich gehe davon aus, dass die Macher dabei sind dies zu beheben. Übrigens wurde der Auftritt von Sender eigenen Kreativen und Entwicklern realisiert.

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6 Kommentare

  1. Was mir an der Seite auch noch verdammt gut gefällt ist der Footer. Er integriert sich gut in den Hintergrund und gibt dem Contentbereich metaphorisch die Funktion eines Sprachrohrs für den Sender (Sprech-/Textblase). Desweiteren begreift sich ein Radiosender ja immer auch ein wenig als selbiges für seine Hörer.

    Kleine Kritik noch: Ich vermisse immer wieder mal die Links auf die angesprochenen Seiten (z.B. ein einfaches a-href auf einslive.de) ;-)

  2. ich bin schon froh, dass das mehr als schlechte menü verschwunden ist. diese seltsame kombination aus mouseovern war mehr als schlecht. die neue seite ist echt gelungen. sie wirkt insgesamt erwachsener und orientiert sich an aktuellen designs.

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