Neues Logo für Österreichischen Alpenverein
Der Österreichische Alpenverein hat sein Vereinslogo einer Verjüngungskur unterzogen. Das Edelweiß, von je her Erkennungszeichen des Vereins, bleibt auch nach dem Redesign erhalten.
Ziel ist es gewesen, so die offizielle Pressemeldung, die über 150-jährige Tradition und die Wesensmerkmale des Vereins in eine zeitgemäße visuelle Form zu überführen. Neben einem neuen Logo wurde auch ein Schriftkonzept auf den Weg gebracht. Neue Hausschrift – in ihr ist auch die Wortmarke im Logo gesetzt – ist die Argo von DTL.
„Das neue Logo-Konzept macht es nun erstmals möglich, die gesamte Struktur des Alpenvereins mit seinen rechtlich selbstständigen Sektionen und Ortsgruppen in ganz Österreich zu berücksichtigen. Alle 195 Sektionen und über 200 Ortsgruppen können mit einem Logozusatz als “Submarke” des Alpenvereins dargestellt werden.“, so der Verein.
Das Logokonzept wurde in Abstimmung mit dem vereinseigenen Projektteam von hgg entwickelt.
Der Deutsche Alpenverein, der ebenfalls ein Edelweiß als Erkennungszeichen nutzt, hatte sein Logo zuletzt 2007 redesignen lassen (siehe Deutscher Alpenverein (DAV) mit neuem Logo)
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Da mir die Website etwas “technisch” vorkam, habe ich mal geschaut, wie sie vorher aussah.
Und siehe da: statt einer komplett neuen Website gab es hier nur ein leichtes Facelifting.
https://web.archive.org/web/20130905034236/https://www.alpenverein.com/portal/index.php
Der Unterbau der Seite scheint aus 2011 zu stammen, man hat sich wohl damit begnügt, (simples) Responsive aufzusetzen und den Header leicht zu überarbeiten.
Nebenbei entdeckt: beim Logo für die Vereinsjugend hat man sich ziemlich deutlich an dem 150 Jahre-Logo aus dem Jahr 2012 orientiert.
Ja. Und hätte man diese Bildmarke gewählt – ohne die fürchterliche, schlecht reproduzierbare Outline – sähe das Ganze auch deutlich gekonnter aus. Hätte sich aber vielleicht auch den Plagiatsvorwurf gefallen lassen müssen…(s. DAV) ;-)
Gelungen, aber der Freiraum zwischen Schriftzug und Bildmarke dann doch etwas zu groß?
Das Edelweiß und der hinterlegte Kreis wollen nicht recht zusammenpassen. Der Kreis umschließt das Edelweiß doch irgendwie stark, grenzt nach außen ab und wirkt in sich recht unausgewogen und spröde. Vielleicht liegt’s auch am Grün. Ein Blick auf die jeweiligen Titelseiten des Kalenders und der Einladungsschrift reicht aus, um das Konstrukt nicht weiter zu verfolgen. Ich finde, dass der Bogen in Richtung “Zukunft” nicht ausreichend gespannt wurde und man sich mehr oder weniger auf einen Kompromiss geeinigt hat. Insgesamt ist die Umsetzung für mich (noch) nicht der Weisheit letzter Schluss. Eigentlich schade, denn man hätte mehr daraus machen können.