Der südkoreanische Autohersteller Kia Motors hat gestern ein neues Markenzeichen und einen neuen globalen Markenslogan präsentiert. Beide symbolisierten den umfassenden Umbau und die neue Zielsetzung der Marke.
Im Rahmen einer aufwendigen pyrotechnischen Präsentation hat Kia Motors gestern Abend sein neues Markenzeichen vorgestellt. Der südkoreanische Autohersteller sieht in der Umstellung auf ein neues Design den Neuanfang sowohl der Marke wie auch des Unternehmens. Mit der Einführung des neuen Logos wolle das Unternehmen seine Ambitionen unterstreichen, in allen Geschäftsbereichen eine führende Position in der zukünftigen Mobilitätsindustrie zu übernehmen, so Kia. Auch ein neuer Markenslogan wurde gestern vorgestellt, der fortan weltweit zum Einsatz kommen soll: „Movement that inspires“ („Bewegung, die inspiriert“).
Auszug der Pressemeldung
„Das neue Kia-Logo unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, zum Inbegriff von Veränderung und Innovation zu werden“, sagt Ho-sung Song, Präsident und CEO von Kia. Die Automobilindustrie befindet sich in einem rasanten Transformationsprozess, und Kia gestaltet die Veränderungen proaktiv mit. Unser neues Logo bringt zum Ausdruck, dass wir Kunden ins…
Der südkoreanische Autohersteller Kia Motors hat gestern ein neues Markenzeichen und einen neuen globalen Markenslogan präsentiert. Beide symbolisierten den umfassenden Umbau und die neue Zielsetzung der Marke.
Im Rahmen einer aufwendigen pyrotechnischen Präsentation hat Kia Motors gestern Abend sein neues Markenzeichen vorgestellt. Der südkoreanische Autohersteller sieht in der Umstellung auf ein neues Design den Neuanfang sowohl der Marke wie auch des Unternehmens. Mit der Einführung des neuen Logos wolle das Unternehmen seine Ambitionen unterstreichen, in allen Geschäftsbereichen eine führende Position in der zukünftigen Mobilitätsindustrie zu übernehmen, so Kia. Auch ein neuer Markenslogan wurde gestern vorgestellt, der fortan weltweit zum Einsatz kommen soll: „Movement that inspires“ („Bewegung, die inspiriert“).
Auszug der Pressemeldung
„Das neue Kia-Logo unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, zum Inbegriff von Veränderung und Innovation zu werden“, sagt Ho-sung Song, Präsident und CEO von Kia. Die Automobilindustrie befindet sich in einem rasanten Transformationsprozess, und Kia gestaltet die Veränderungen proaktiv mit. Unser neues Logo bringt zum Ausdruck, dass wir Kunden ins…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Um einen Kreis rund „wirken“ zu lassen wird dieser ja optisch auch ganz bewusst minimal gestaucht. Ausgehend von dieser Vorgehensweise könnte man die Vermutung anstellen, dass die optische Differenz angenehmer war als die perfekte Symmetrie. Wie sagte Agent Smith doch noch gleich: “Did you know that the first Matrix was designed to be a perfect human world? Where none suffered, where everyone would be happy. It was a disaster. No one would accept the programm.”
Mmh… ad hoc fällt mir kein Beispiel ein, bei dem ein kreisrundes Logo, so wie von Dir beschrieben, gestaucht worden wäre. USA Today, Volkswagen, Pepsi, NASA, Bayer, Mercedes, BMW … alles perfekte Kreise bzw. Kreisflächen. Es ist sicherlich so, dass mathematische Größen, Abstände und Verhältnisse bei der Gestaltung, insbesondere wenn es um ästhetische Aspekte geht, nicht das maßgebliche Kriterium sind. Das ist auch der Grund, weshalb es optischen Randausgleich. Eine allgemeingültige Regel, wonach Kreise generell gestaucht werden müssten, damit sie harmonisch wirken, gibt es nicht.
Kann es vielleicht sein, dass Du die Besonderheit der sogenannten optischen Mitte meinst? Die Regel besagt, dass ein Objekt, sofern es in der Wahrnehmung als (vertikal) mittig angesehen werden soll, leicht oberhalb der mathematischen Mitte platziert werden muss.
Aber noch einmal zu Kia. Was ich mir durchaus vorstellen kann ist allerdings, dass sich die Verantwortlichen bewusst für eine nicht-parallele Linienführung der genannten Diagonalen entscheiden haben, um so einen leicht längeren K-Abstrich möglich zu machen. Denn der K-Abstrich gibt der Wortmarke Halt und erdet sie. Dies ist meinerseits jedoch spekulativ.
Update 13:21 Uhr: wie auf dem soeben unter worldwide.kia.com/int veröffentlichten Visual zu erkennen ist, sind die unterschiedlichen Winkel bei den Diagonalen und auch die unterschiedlichen Breiten der Stämme tatsächlich ganz bewusst so gewählt:
OK, danke. Durch die 33° wird das N deutlich kürzer und wirkt (mit B gesehen) dadurch ähnlich breit wie das K. Was auch ein Grund sein dürfte, worum man auf die schnelle 2 gleichwertige Elemente erkennt und “KN” liest. Sie könnten es auch mit eine “i-Punkt” versuchen. Nein, nur Spaß :)
Gelungen, trotz des Lesbarkeitsproblems. Ich bin froh, das hässliche alte Logo nicht mehr sehen zu müssen. Die Lösung mit bündiger Subline finde ich allerdings wenig inspirierend, eher unangenehm gedrängt.
Lesen die Griechen da eigentlich KIL?
[…] Kia und Peugeot im Januar bzw. Ende Februar jeweils neue Markenzeichen präsentiert haben, ist Renault […]