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Globetrotter verpasst sich abermals ein neues Erscheinungsbild

Globetrotter Visual, Quelle: Globetrotter
Globetrotter Visual, Quelle: Globetrotter

Globetrotter Ausrüstung, seit 2015 eine 100%ige Tochter der schwedischen Fenix Outdoor International AG, verpasst sich erneut ein neues Erscheinungsbild. Vor dem Hintergrund veränderter Strukturen und einem noch größeren Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit tritt Globetrotter zukünftig als grüner Bär in Erscheinung.

Gerade einmal drei Jahre ist es her, dass sich der, nach eigenen Angaben, führende Outdoor-Händler Deutschlands ein neues Logo und ein neues Corporate Design zugelegt hatte (dt berichtete). Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren ist Globetrotter, dank starkem Mutterkonzern im Rücken, hierzulande wieder auf Expansionskurs.

Mit veränderter Strategie und neuem Store-Konzept – Community statt Kältekammer – will man die Marktführerschaft behaupten. „Wir wollen ganz klar Best in Travel, Trekking, Hiking und Everday Outdoor sein. Das Thema Nachhaltigkeit steht ebenfalls ganz oben auf der Agenda“, wie Unternehmenschef Johannes Jurecka kürzlich in einem Interview erklär…

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 43 Kommentare

  1. I beg to differ.

    So schlimm finde ich den Bären nun nicht. Das Bildsymbol vorher war uneindeutiger und schwer zu merken. Der Bär ist merkfähiger.
    Gut, der Raum zwischen den Vorder- und HInterpfoten läuft zu. Ein paar Dinge. Aber so richtig prügeln und meckern möchte ich nicht.

    Die gerade Linie unter dem Bären: sagt mir, er geht weite Strecken. Nix Flachlandtiroler, Langstreckenläufer!
    Das wĂĽrde doch zum Thema Globetrotter passen.

    Typo:
    Die etwas zuzgeschmiert wirkende Typo des Vorgängers und seine seltsame Farbe … da ziehe ich allemal diese Garamond vor. Was liegt vor gegen Garamond. Da habe ich schon wesentlich scheuĂźlichere und unpassendere Schriftauswahl gesehen.

    Greenwashing nur wegen der Farbe GrĂĽn jetzt: kann man dem Unternehmen vorwerfen. Muss man aber nicht. Ist auch schon ein recht verbrauchtes Argument. Kann man gefĂĽhlt ziemlich vielen Unternehmen vorwerfen heutzutage.

    Wenn sich bei Marken/Unternehmen in kurzer Zeit mehrere Redesigns vollziehen, ist dies niemals ein gutes Zeichen.

    Dem allerdings stimme ich in vollem Umfang zu.

  2. Warum ist denn um Himmels Willen das Verhältnis der Bildmarke (Bär) zur Wortmarke (Globetrotter) bei allen vier Ländervarianten unterschiedlich? Welches Gestaltungsprinzip soll denn das sein?

  3. Den Bären finde ich nicht übel, ist ja ein Sympathieträger. Die Vektor-Umsetzung ist allerdings wirklich luschig gemacht. Wie weiter oben schon bemerkt, es sieht aus wie eine automatische Vektorisierung, wo sich niemand mehr die Mühe gemacht hat, das nachzubearbeiten. Schade drum.

    Die Schrift ist nicht sehr aufregend, aber seriös und zeitlos. Das vorige Logo war mir immer zu hip und eben nicht zeitlos, ich hatte erwartet, dass das nicht allzu lange hält.

    Vor allem bin ich froh, dass dieser schreckliche Blocksatz nun Vergangenheit ist. Ich durfte in den letzten Jahren auch die ein oder andere Globetrotter-Anzeige setzen, und es hat echt geschmerzt, das so umsetzen zu mĂĽssen.

    1. Ich sehe gerade dass der Blocksatz wohl beibehalten wird – das gleiche in Grün – siehe Fotos vom Store Hannover.
      : (

  4. Der Globetrotter in Hamburg hat vor knapp einem Monat den riesen Leuchtschriftzug am Gebäude aktualisiert. Die werden sich ja freuen :D

  5. Den Eisbären assoziiere ich eher (leider) mit dem Klimawandel. Ich sehe vorwiegend Eisbären als Zoo-Attraktion und Tiere die versuchen noch eine Eisscholle zu finden. Schwierig.

    1. eisbär? ich wĂĽrde mal behaupten, dass es sich bei der bildmarke eher um einen braunbär (oä) handelt? eisbären haben z.B. kleinere köpfe. im direkten vergleich kann man es sehen…

  6. 2016 wurde ich vom neuen Globetrotter-Design ĂĽberrascht, es wirkte zwar nicht mehr so selbstgebastelt und professioneller, aber auch beliebiger. Ich dachte damals eher es ginge um ein neues Editorial Design im Stile des Gestalten-Verlags und nicht um ein Corporate Design. Es wollte einem Hipster-Style entsprechen und hat mit seinem seltsamen Bild-Element vollendes zahlreiche Zielgruppen aus den Augen verloren. So zumindest wirkt nun das schnelle Ableben.

    Offensichtlich haben die Zahlen nicht gestimmt und nun folgt ein radikaler Schritt. Und man nutzt wieder einen eher den “Zuhause-in-Word-gebastelten” Look – wie kann man nur diesen Schriftzug verwenden. Das gilt im Ăśbrigen fĂĽr alle Marken, ich sehe nichts von Outdoor, Abenteuer oder Natur, der Schriftzug ist zudem sicherlich in kleinen Größen schlecht fĂĽr “Outdoor”-Einsätze geeignet. Diesen Schriftzug auf Eigenmarken-Artikel, was eine sinnvolle Sortimenstergänzung wäre, kann man wohl knicken …

    Und der Bär? Naja, technisch wurde er ja schon genug analysiert, inhaltlich ist er okay, aber auch beliebig und etwas verbraucht. Das Logo erinnert mir an einen Natur-/Nationalpark, da passt der Bär dann auch irgendwie wieder hin. Mir fehlt an dem Logo aber das Gefühl von Freiheit, Abenteuer und Originalität – schlichtweg alles, was ich draußen erleben und entdecken möchte. Schade, der Name gibt eigentlich viel her und man hätte so viel mehr draus machen können!

  7. Habt ihr Mal geprüft wo der Bär herkommt?
    Ggf. Solltet ihr Mal einen Blick auf die Logos der anderen Firmen der Fenix Gruppe werfen.
    Mit WillkĂĽr hat das wenig zu tun.

    1. Schon klar, dass der Bär von den Konzernschwestern kommt. Aber auch hier die gleiche Frage: Weshalb ausgerechnet ein Bär? Warum nicht ein Wolf? Oder ein Adler? Wenn du die Quelle für den Bären-Grund nennen kannst, wäre ich dir dankbar! Und damit meine ich nicht, weil es die Konzernschwester auch so machen – die sind ja auch der Grund der Schriftwahl, was wahrlich kein Qualitätskriterium ist. Stringent: ja, gut: nein …

      1. Danke Andreas für den Hinweis, das bringt tatsächlich ein wenig mehr Sinn in das Bildmarken-Tier. Wenngelich das dann auch wieder ein wenig schräg ist: der Bär ist das finnische Nationaltier und daher das Tier für die finnsiche Marke, die eine von vier Marken mit gleichem Bildelement eines schwedischen Konzerns ist, der wiederum – steuerlich begünstigt – im schweizerischen Zug sitzt: https://www.fenixoutdoor.se/

        (Übrigens auch spannend dass Fjäll Räven zu dem Konzern gehört).

  8. Von einem Nationaltier abgesehen, finde ich einen Bären auch sehr passend, wenn man den Namen wörtlich nimmt. SchlieĂźlich “trottet” ein Bär deutlich mehr als ein Wolf oder gar ein Vogel oder irgendein Insekt. Auch die gewählte Darstellung und Haltung des Bären wirkt auf mich “trottelich” :-) …Ihr wisst schon, wie ich es meine… Mir gefällt die neue Bildmarke.

    Die Wortmarke ist allerdings nicht ganz mein Fall. Es muss ja nicht immer gleich alles in GroĂźbuchstaben und mit weitem Zeichenabstand sein…

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