Globetrotter Ausrüstung, seit 2015 eine 100%ige Tochter der schwedischen Fenix Outdoor International AG, verpasst sich erneut ein neues Erscheinungsbild. Vor dem Hintergrund veränderter Strukturen und einem noch größeren Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit tritt Globetrotter zukünftig als grüner Bär in Erscheinung.
Gerade einmal drei Jahre ist es her, dass sich der, nach eigenen Angaben, führende Outdoor-Händler Deutschlands ein neues Logo und ein neues Corporate Design zugelegt hatte (dt berichtete). Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren ist Globetrotter, dank starkem Mutterkonzern im Rücken, hierzulande wieder auf Expansionskurs.
Mit veränderter Strategie und neuem Store-Konzept – Community statt Kältekammer – will man die Marktführerschaft behaupten. „Wir wollen ganz klar Best in Travel, Trekking, Hiking und Everday Outdoor sein. Das Thema Nachhaltigkeit steht ebenfalls ganz oben auf der Agenda“, wie Unternehmenschef Johannes Jurecka kürzlich in einem Interview erklär…
Globetrotter Ausrüstung, seit 2015 eine 100%ige Tochter der schwedischen Fenix Outdoor International AG, verpasst sich erneut ein neues Erscheinungsbild. Vor dem Hintergrund veränderter Strukturen und einem noch größeren Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit tritt Globetrotter zukünftig als grüner Bär in Erscheinung.
Gerade einmal drei Jahre ist es her, dass sich der, nach eigenen Angaben, führende Outdoor-Händler Deutschlands ein neues Logo und ein neues Corporate Design zugelegt hatte (dt berichtete). Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren ist Globetrotter, dank starkem Mutterkonzern im Rücken, hierzulande wieder auf Expansionskurs.
Mit veränderter Strategie und neuem Store-Konzept – Community statt Kältekammer – will man die Marktführerschaft behaupten. „Wir wollen ganz klar Best in Travel, Trekking, Hiking und Everday Outdoor sein. Das Thema Nachhaltigkeit steht ebenfalls ganz oben auf der Agenda“, wie Unternehmenschef Johannes Jurecka kürzlich in einem Interview erklär…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Greenwashing.
Dünn.
Einfallslos.
Schwach auf der Brust.
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Das “alte” CD hatte seine auch seine schwächen und seinen Graus (Kerning der Headlines), aber dieses “neue” CD … Aua. Da ist das “neuere” CD in 2 Jahren dann schon vorhersehbar.
Wer hat das Design gemacht?
Meine Anfrage diesbezüglich wurde von der Pressestelle mit dem Hinweis beantwortet, dass aufgrund der Filialeröffnungen derzeit alle Kapazitäten gebunden seien.
Meine Einschätzung ist, dass die Kreation direkt über Fenix lief – ob inhouse oder in Kooperation mit einer Agentur, darüber konnte ich keine Infos finden. Ich tippe allerdings auf eine Inhouse-Produktion.
Inhaltliche Ergänzung:
Wie im Text erwähnt gehört zur Fenix-Gruppe auch die schwedische Marke “Naturkompaniet”. Es scheint, als wenn hier Globetrotter komplett das Erscheinungsbild von Naturkompaniet übernommen hat – genau wie die anderen Marken der Gruppe. Das vereinfacht die Adaption einzelner Werbemittel für die verschiedenen Marken und Märkte. Insofern meiner Meinung nach ein nachvollziehbarer, konsequenter und richtiger Schritt – wenn man die Betrachtung der technischen und gestalterischen Qualität zunächst außen vor lässt.
Ah. Danke! Jetzt ergibt das alles Sinn.
Setzt mich auf einen elektrischen Stuhl und straft mich, aber beim Storedesign muss ich beim schnellen Blick darauf an die Aufmachung von Starbucks denken.
Mit der Aufmachung verfolgt Fenix einen Plan. Denn wie viele andere Händler, Buchläden, Kaufhäuser und Galerien geht es auch bei Globetrotter darum, die Verweildauer des Kunden zu erhöhen. Einladendes Design, das in Kombination mit InStore-Cafés Anwendung findet, soll dazu beitragen.
Das alte Redesign hatte einige Schwächen. Die fürchterlichen Großbuchstaben-Texte konnte man kaum lesen. Ich habe besonders mit dem Logo gefremdelt, ich hab immer nur eine Art Etagere gesehen und hab nicht verstanden, was das soll.
Daher finde ich den Bären prima ;-)
Nein, im Ernst: Ganz schön einfallslos. Da ist gar nix mehr prägnant und die Individualität ist dahin.
Schade.
Bärig gut wie ich finde! Absolut gelungen – denn Bären kommen ja schließlich in der Natur relativ häufig vor – passt zum Outdoor-Thema. Note: 1-2
Öhm… warum also nicht eine Biene, eine Ameise oder eine Fliege? Die kommen schließlich noch häufiger vor.
Dein Kommentar ist genauso generisch und substanzlos wie das Redesign dieses Erscheinungsbildes.
Schwaches Ergebnis, das aus meiner Sicht aussieht wie ein Erstsemester-Projekt: Handwerklich schwach, generisch, altbacken und strategisch nicht fundiert.
“…aussieht wie ein Erstsemester-Projekt: Handwerklich schwach, generisch, altbacken…”
Die Aussage macht doch nur wenig Sinn, wenn wir mal ehrlich sind.
Die Verknüpfung zwischen einem Erstsemester-Projekt und deiner wertenden Aufzählung im Nachgang ist äußert schwammig. Nicht fundiert würde ich sagen.
Der Bär topt die Ameise schon arg: ; -) Welche natürlich superoft vorkommt ;-)
Deswegen gleich Ameise oder Biene nehmen .. ;-) ?
Verglichen mit ihr ist er ein weiter Wanderer. Die Passgänger gehen täglich relativ weit, hängt vom Nahrungsangebot ab. In Alaska haben sie einen Revierradius von bis zu 800 km. Der Tiger ist natürlich überragend: Der Sibirische Tiger (der Kater) hat eine Reviergröße bis 1600 km² und wandern täglich bis über 100 km.
Für mich sind das schon gute “Globetrotter”-Markentiere.
Sie werden wohl, was das Herumwandern betrifft, nur noch von einigen großen Wal-Arten übertroffen.
Also irgendwie komme ich mit der Illustration des Bären nicht klar. Das sieht für mich eher aus wie eine Mischung aus Steiff-Bär, tapsigem Hund und Winnie Pu. Wenn ich nach “Bär” und “Silhouette” google, erhalte ich zig Beispiele dafür, wie man es hätte besser machen können. Besonders die Ohren und die seltsame Halspartie mir den “Einkerbungen” lassen mich daran zweifeln, dass sich hier jemand besonders viel Mühe gegeben hätte. Im Grunde genommen sieht es aus, als hätte ein Programm aus einem Tiff eine Vektorgrafik gemacht.
Habs mir mal angesehen. Einspruch, euer Ehren.
1. Den typischen Passgang von Bären findet man fast nirgends.
2. Meist haben diese Bären auch den Kopf gesenkt, wirkt negativ.
3. Die Bären haben alle zotteliges ungepflegtes Fell oder haben optisch “Flöhe”.
Jaaa, der verwendete Bär wird irgendein Clipart gewesen sein. Mit ein paar Eingriffen würde man ihn hinkriegen, seine Grund-Figur ist gut.
Doch es stimmt einfach nicht, dass auf den ersten Google-Klick jetzt sofort super bessere Bären kommen würden. Ne.
Mit Verlaub, Hochwürden, ich denke schon das man da besseres findet. Aber verbuchen wir das mal unter Geschmacksache. Wenn wir aber sagen, okay, ein Bär geht wirklich so, dann ist das irgendwie immer noch ziemlich schludrig gemacht.
Es geht immer noch ein wenig besser.
Mein Widerspruch bezieht sich NUR auf die dahingeworfene Behauptung, man würde auf dem ersten Blick in der Google Bildersuche mit einem besseren Bären fündig. Stimmt nicht. Sie sind alle schlecht, meist noch schlechter.
Das Erscheinungsbild ist mindestens 5 Jahre alt. In einem Jahresbericht der Firma Fenix von 2014 ist es schon genau so.
https://www.fenixoutdoor.se/wp-content/uploads/2015/08/Fenix-Annual-Report-2014.pdf