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Frontier präsentiert neue Markenidentität

Frontier Communications Logo
Frontier Communications Logo, Quelle: Frontier Communications

Der US-amerikanische Telekommunikationsanbieter Frontier hat sich eine neue Markenidentität zugelegt. Die neue visuelle Identität unterstreiche, wie es seitens des Unternehmens vielsagend heißt, das unermüdliche Streben nach Verbesserung für seine Kunden.

Erst im Februar wechselte Frontier sein Logo im Webauftritt und bei seinen Social-Media-Accounts gegen eine schlichte Wortmarke aus. Offensichtlich handelte es sich dabei lediglich um eine Übergangslösung, denn vor wenigen Tagen hat das Unternehmen im Rahmen einer Presseerklärung die visuelle Neuausrichtung der Markenidentität präsentiert.

Auszug der Pressemeldung

Frontier unveiled its new visual identity, which reinforces its continued commitment to improving the customer experience as it transforms into a high-tech fiber business. The new brand includes a new logo, typeface, and powerful color palette.

Frontier Communications Logo – vorher und nachher
Frontier Communications Logo – vorher und nachher, Bildquelle: Frontier Communications, Bildmontage: dt

Sowohl das Logo, wie auch die Corporate Farben, die Typographie und weitere Gestaltungselemente erfahren in diesem Zuge ein Redesign. Bereits seit Sommer 2021 setzt Frontier verstärkt auf die Farbe Rot. Ergänzt wird diese Corporate Farbe nunmehr durch einen hellen Cyanton. Die veränderte Farbpalette solle ebenso, wie das Logo, die ambitionierten Ziele des Unternehmens zum Ausdruck bringen.

Beim neuen Logo handelt es sich um eine Wortbildmarke. Damit erhält Frontier erstmals ein Logo, bei dem die Bildmarke auch losgelöst von der Wortmarke zur Anwendung kommen kann, etwa als Absender auf Facebook & Co.. Das kreisrunde Zeichen repräsentiert eine „inclusive connected nation“, wie es seitens Frontier heißt. Die in der Bildmarke enthaltenen drei horizontalen Streifen fungieren fortan als identitätsstiftendes Gestaltungselement, beispielsweise im Anwendungskontext von Fotografien.

Kommentar

Wie der Buchstabe „F“ in drei Querstreifen segmentiert und mit einem Kreisring kombiniert wird, um so ein offenes, dynamisches Zeichen entstehen zu lassen, gefällt mir gut. Eine, gerade in Kombination mit dem Ring, wirklich passende visuelle Entsprechung, um einen Anspruch in Sachen Inklusivität zu kommunizieren. Eine gewisse Technikaffinität vermittelt das Zeichen obendrein. Die neuen Brand Colors sind exzellent, da im Zusammenspiel sehr eigenständig; sie verhelfen der Marke zu deutlich mehr Attraktivität. Gute Arbeit.

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Dieser Beitrag hat 8 Kommentare

  1. Schönes Signet. Bei der Anwendung der Streifen als Bildelement bin ich skeptisch. Nett gedacht, aber 3 dominate Streifen sind für mich viel zu sehr Adidas.

    Ein generelles Thema, das mich als Designer auch laufend beschäftig: Die Verwendung knalliger RGB-Töne, die (weit) außerhalb des druckbaren CMYK Farbraums liegen – wie dieses Türkis – als tragendes Gestaltungselement. Kann man das den Kund*innen guten Gewissens verkaufen? Superfresh am Screen, gedruckt etwas komplett anderes. Auch bei Brands mit starkem Digitalschwerpunkt insgesamt unbefriedigend. Hie und da wird dann punktuell mit Sonderfarbe gedruckt, aber das Gros der gedruckten Produkte sieht dann eben komplett anders aus – so anders, dass es auch Nicht-Designern auffällt.

    1. Guter Punkt. Der Wechsel von Farben im CMYK-Farbraum hin zur Verwendung von RGB-Tönen verdeutlicht meines Erachtens, wie stark die heutige Marken- und Unternehmenskommunikation auf digitale Medien ausgerichtet ist. So wird auch in Kauf genommen, so würde ich die Entwicklung einordnen wollen, dass der über gedruckte Medien erreichte visuelle Ausdruck von dem im digitalen Umfeld erzielte abweicht. Denn selbst im öffentlichen Raum, wo früher Printmedien dominierten, erfolgt ein Großteil der Kommunikation heute über Terminalscreens, Dislays und anderen digitalen Anzeigen und Ausgabegeräten. Verändertes Konsum- und Kommunikationsverhalten ermöglicht eine veränderte Gestaltung, oftmals bedingt sie diese sogar.

  2. erstaunlich, dass die version der bildmarke in weiß in roten kreis ganz anders wirkt…
    aber man hat diese version, die zeitweise auch auf twitter auftauchte, wohl verworfen.
    frisch eigenständig, wie bodenständig gut.

  3. Kannte das Unternehmen nicht. Mit dem Kontext „Kommunikationsunternehmen“ kann man in der Bildmarke sogar Striche für guten Empfang oder auch Wifi-Signal sehen. Sehr gelungen finde ich!

    1. Nicht nur das, man kann die Streifen auch als Stripes der Amerikanischen Flagge sehen. Von daher ein sehr aussagekräftiges Signet. Der etwas hingequetschte Schriftzug darunter gefällt mir aber nicht so. Vielleicht kommt der auch weg, wenn die Kunden das Signet memoriert haben.

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