Das schwedische Einrichtungshaus hat weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit an seinem Logo Hand angelegt. Den meisten Kunden wird wohl verborgen bleiben, dass das blau-gelbe IKEA-Signet erneuert wurde.
Nein, dies ist kein verspäteter Aprilscherz. Die oben gezeigte Abbildung zeigt tatsächlich das „neue“ IKEA-Logo. Man muss schon genau hinschauen, um die Änderungen zu erkennen. Wie die Kollegen von W&V berichten, habe die Entwicklung am neuen Logo rund ein Jahr gedauert. Angesichts der marginalen Anpassungen, die am Logo vorgenommen wurden, dürfte für viele Außenstehende schwer nachvollziehbar sein, dass die damit verbundene Entwicklung 12 Monate in Anspruch genommen haben soll.
Bedenkt man allerdings die große Anzahl an Anwendungen und Kontaktpunkten, die es bei einer so verbreiteten Marke wie IKEA zu berücksichtigen gilt, relativiert sich die Zeitspanne schnell. Denn schließlich müssen im besten Fall alle Einsatzmöglichkeiten durchgespielt werden, angefangen bei der Visitenkarte und dem Favicon über Kataloge, Beschilderungen, Werbeanzeigen, Apps, TV-Spots und Fahrzeugfol…
Das schwedische Einrichtungshaus hat weitestgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit an seinem Logo Hand angelegt. Den meisten Kunden wird wohl verborgen bleiben, dass das blau-gelbe IKEA-Signet erneuert wurde.
Nein, dies ist kein verspäteter Aprilscherz. Die oben gezeigte Abbildung zeigt tatsächlich das „neue“ IKEA-Logo. Man muss schon genau hinschauen, um die Änderungen zu erkennen. Wie die Kollegen von W&V berichten, habe die Entwicklung am neuen Logo rund ein Jahr gedauert. Angesichts der marginalen Anpassungen, die am Logo vorgenommen wurden, dürfte für viele Außenstehende schwer nachvollziehbar sein, dass die damit verbundene Entwicklung 12 Monate in Anspruch genommen haben soll.
Bedenkt man allerdings die große Anzahl an Anwendungen und Kontaktpunkten, die es bei einer so verbreiteten Marke wie IKEA zu berücksichtigen gilt, relativiert sich die Zeitspanne schnell. Denn schließlich müssen im besten Fall alle Einsatzmöglichkeiten durchgespielt werden, angefangen bei der Visitenkarte und dem Favicon über Kataloge, Beschilderungen, Werbeanzeigen, Apps, TV-Spots und Fahrzeugfol…
Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.
Ich kann die Veränderungen nachvollziehen aber hätte mir bei dem Schritt doch etwas mehr gewünscht. Ich glaube IKEAs Bekanntheitsgrad hätte es durchaus zugelassen, auf das für mich altmodische und billige Oval zu verzichten.
Die neuen Farben wirken etwas frischer und passen gefühlt besser zueinander als die alte blau-gelb-Kombo.
Ich glaube nicht, dass IKEA die Änderungen bei den Stores unmittelbar umsetzen wird. Dem Otto-Normal-Menschen wird der Unterschied nicht auffallen.
Der Big Player Ikea ist ein Parade-Beispiel dafür, was passiert, wenn man zwar typo-technisch und analytisch alles richtig macht – und es grad drum scheibe aussieht.
Als Mahnung auch an mich selbst.
Das Bauchgefühl muss man ebenfalls sprechen lassen. Sonst entwickelt man kalte und scheußliche Dinge. Das zur Kunst des Designs. Richtig gemacht kann diese Kunst nicht hoch genug bezahlt werden. Nur ist sie sehr selten, auch Auftraggeber verstehen es oft nicht.
Hallo Herr Schaffrinna,
wissen Sie, warum das “R” unbedingt im Logo stehen muss.
Einen Markenschutz kann man doch heute so vielfältig kenntlich machen (Impressum WebSite etc.). Muss man wirklich das Logo immer noch mit diesem “R” “verschandeln”?
Danke
Das ®-Symbol entstammt dem Markenrecht der USA. Es zeigt an, dass die Marke eingetragen (Registered in U.S. Patent and Trademark Office) ist. Fehlt der Eintragungshinweis durch das ®-Symbol, so hat dies nach US-Markenrecht zur Folge, dass der Markeninhaber von dem Markenverletzer Schadensersatz erst dann verlangen kann, wenn dieser von der Markeneintragung tatsächliche Kenntnis erlangt hat – beispielsweise durch eine Abmahnung. Mit Kennzeichnung mit dem ®-Symbol wird jedem potenziellen Markenverletzer angezeigt, dass die Marke tatsächlich im U.S. Patent and Trademark Office registriert ist.
Das deutsche Markenrecht kennt diese Voraussetzung für Schadensersatz nicht: Hier kann der Markeninhaber von dem Markenverletzer auch dann Schadensersatz verlangen, wenn dieser gar nicht wusste, dass er durch seine Handlung eine eingetragene Marke verletzte.
(Quelle: loebisch.com)
Danke!
Einigen dt-Lesern, darunter Michael und R::bert, ist ja bereits aufgefallen, dass sich Ikea von der Verdana als Schrift verabschiedet hat, um stattdessen Texte in der Noto zu setzen.
Der Katalog 2020, soeben erschienen, ist in der hauseigenen Version der Noto gesetzt. Hier ein Screenshot zum Vergleich: 2018 mit Verdana, 2019 mit Noto
[…] das sich IKEA seitdem zugelegt hat. Im jüngst erschienenen Katalog kommen nun erstmals ein verändertes Logo, die neue Hausschrift und ein neuer Look für IKEA Family zur […]
[…] JYSK-Logo nicht eben Attraktivität und einen Bezug zu skandinavischem Design. Das hat es mit dem IKEA-Logo […]