54 Kommentare zu “Die Stadt Ludwigshafen zeigt Gesicht

  1. Handwerklich eine solide und gute Arbeit. Aktive und positive Farben, sachlich moderne Typo. Passt und gefällt.
    Als extrem störend finde ich jedoch die Umsetzung der Bildmarke. Abgesehen davon, dass dies eine Typoübung aus dem ersten Semester ist (handwerklich wieder gut umgesetzt), finde ich sie inhaltlich eine kleine Katastrophe. Ich hab nie verstanden, wie seriöse Unternehmen (wurden hier ja schon genannt) sich „smilies“ als Bildmarken geben können. Dies empfinde ich als eine plumpe, oberflächliche und möchtegerntrendige Lösung. Ein klares Anzeichen für Ideenlosigkeit.
    Aber während ich das bei einer Entertainmentmarke noch irgendwie verstehen kann, fehlt mir dieses Verständnis bei dem Beispiel hier. Ich erwarte von einer Stadt, dass sie kompetent ist, meine Belange ernst nimmt und seriös auftritt. Darüber hinaus kann eine Stadt sich gerne auch anders präsentieren, aber dann bitte mit einem gewissen Niveau. Das hier ist thematischer Kuhmist. „Hey, wir sind ja alle immer soooo funny“ – total unglaubwürdig. Jemand, der seine Emails mit Smilies verziert kann von mir nicht ernst genommen werden. Und so ist das hiermit auch.
    Eine saubere Überarbeitung der Bildmarke hätte mir besser gefallen.
    verkürzt heißt das aus meiner Sicht: Grafik = gut, Marketing = ungenügend.

  2. Tach zusammen,

    ich habe leider eben erst in der Meier vom neuen Lu-Logo gelesen.

    also 1. : die Probleme der Stadt bekommt man sicher nicht mit einem Marken-Change hin

    UND 2. das soooo tolle neue, innovative Lu-Logo ist ja fast eine 1:1-Kopie der Friendlyway AG


    Pünktchen-Pünktchen, Komma, Strich, fertig ist das kopierte Gesicht.

    Also ich weiss ja nicht was man sich dabei gedacht hat, aber das Logo ist ganz furchtbar. Einen Change vom traditionellen Anker auf so etwas, entstanden aus den Tiefen des Internets und in unzähligen Versionen verwendeten Smilys. Egal ob LG, Sales-Logo von Schuhaus Leiser, friendlyway oder sonstige.
    Jedenjalls: so etwas als „kommunikative Klammer“ einer Stadt zu verwenden, ist völlig grotesk.
    Egal ob da nun Studien und Umfragen dazu stattfanden: der Sinn eines Corporate Designs ist, sich zu unterscheiden, von anderen. Und wo ist bitte hier die CI?

    Vielleicht hätte man jemanden fragen sollen, der sich mit Marken auskennt. Z.B. Dan
    Pearlman in Berlin oder Pahnke-Markenmacherei. Das dieses geartete Logo von einer „Internetagentur“ kommt, wundert mich nicht.

    Was ist denn nur los mit unserer Stadt, dass man dauernd Dinge umsetzt, die die Stadt noch ein Stückchen unattraktiver macht.

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