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Cinemaxx modifiziert Wortmarke

Cinemaxx Logo

Cinemaxx Logo

Die Kinokette Cinemaxx modifiziert behutsam ihr Erscheinungsbild. Bereits im Oktober 2010 wurde mit dem Launch des neuen Unternehmensauftritts unter cinemaxx-ag.de eine veränderte Wortmarke eingeführt. Seit kurzem ist diese Wortmarke, die bei grundsätzlich ähnlicher Anmutung Änderungen im Detail beinhaltet, auch im Publikumsgeschäft unter cinemaxx.de zu sehen.

Cinemaxx Logos

„Um den gestiegenen Anforderungen im stark wachsenden Vertriebsbereich gerecht zu werden, war ein Update der Erscheinung hin zu einem modernen und professionellen Auftritt vonnöten“, so Arne Schmidt, Leiter Kommunikation bei Cinemaxx, über die Beweggründe, das Design zu verändern.

Die Wortmarke wurde neu gesetzt und erhielt im Zuge dessen sowohl einen radialen Verlauf (NE) wie auch einen linearen (X). Der Rotton wurde neu gemischt und erscheint nun dunkler. Das Logo für den Corporate-Auftritt hingegen ist grau. Der Anfangs- und der Endbuchstabe erscheinen vergrößert. C und E wurden harmonisiert und beinhalten den gleichen Bogen. Die Veränderung des Logos läuft unter dem Begriff: „evolutionärer Schritt“. Die vollständige Umstellung auf das veränderte Erscheinungsbild wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Betreut wird Cinemaxx in der Kreation von der Agentur KMF.

Achim Schaffrinna

Achim Schaffrinna ist Designer und Autor. Hier im Design Tagebuch, 2006 von mir gegründet, schreibe ich über die Themen Corporate Identity und Markendesign. Ich konzipiere und entwerfe Kommunikationsdesign-Lösungen und unterstütze Unternehmen innerhalb von Designprozessen. Designanalyse ist Teil meiner Arbeit. Kontakt aufnehmen.

Dieser Beitrag hat 38 Kommentare

  1. Ich möchte ja ungern spitzfindig sein, aber eine „Wortmarke“ schützt unabhängig von ihrer Abbildung einen Begriff. Hier geht es aber um eine Bildmarke, auch wenn sie ein Wort abbildet.

  2. Das ganze Logo erinnert ganz stark an das letzte Premiere Logo, was auch aufgrund der ähnlichen Geschäftsgebiete problematisch ist.

  3. Hier geht es aber um eine Bildmarke, auch wenn sie ein Wort abbildet.

    Die markenrechtliche Betrachtung ist da gewiss unterschiedlich. Im Bereich des Designs ist „Wortmarke“, also die visuelle Darstellung eines Namens, allerdings die korrekte Bezeichnung. Innerhalb des Markenrechts spielt die Darstellung, bezogen auf die Schutzfähigkeit einer Wortmarke, sicherlich keine Rolle. In diesem Fall zählt alleine die Schreibweise, nicht aber die Gestaltung. Markenrechtler mögen mich berichtigen.

    Im Fall von CinemaxX ließe sich höchstens darüber streiten, ob das abschließende X bereits über soviel Eigenständigkeit verfügt, sodass aus dem Logo eine „Wortbildmarke“ resultiert, was ich jedoch verneinen würde, denn charakteristisch für ein Wort-Bildmarken-Konstrukt ist, dass die Bildmarke darauf angelegt ist, eigenständig aufzutreten, zumindest zeitweise. Das sehe ich bei CinemaxX allerdings als nicht gegeben.

    Dank an den Korrekturbär! Sehr nett :-)

  4. Ist schon erstaunlich wie sehr dieses runde “E” den “PREMIERE” Schriftzug geprägt hatte. Ich hatte auch sofort die Assoziation.

  5. Wenn Evolution so ginge, dann gäb es nichts anderes als Bakterien auf der Welt. Der Schriftzug ist handwerklich lausig. Die Bögen sind schludrig angepasst, das C fällt weg, etc. Hatte der Haustypograf Urlaub?

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